Callio
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ich (w, 40, verheiratet, kleine Kinder, eins davon behindert) möchte gerne wissen, wie ihr aus einer sehr hartnäckigen Fremdverknalltheit wieder herausgekommen seid; ich bin mittlerweile einfach ratlos, wie ich mich verhalten soll. Das geht schon seit über einem Jahr; es hat klassisch, heftig und ja, recht teeniemäßig, "auf den ersten Blick" angefangen, auf Gegeninteresse gestoßen, ich hab mich zurückgehalten (wir haben uns kaum unterhalten, nie angefasst) und auf Familie, Mann, eigene Projekte konzentriert; dies durchaus erfolgreich, ohne aber die ständigen Phantasien über IHN loszuwerden. Ich hab irgendwann aus Hilflosigkeit seiner Frau (o Gott, ich weiß, peinlich, unendlich blöde Idee) von meiner Verknalltheit erzählt (meinem Mann auch, natürlich), Mr X war natürlich sehr wütend, sie übrigens auch. Danach selbstverständlich komplette Funkstille, und dann hat es wieder beiderseits angefangen mit den tiefen Blicken und dem Rotwerden. Mittlerweile kann ich zu meinem eigenen Entsetzen nicht mal im Flur an ihm vorbeigehen, ohne vor Verlangen zu zittern.
Aus dem Weg gehen geht über das jetzt schon bestehende Maß nicht, außerdem denke ich, dass das seinen "Jagdinstinkt" angeheizt haben könnte. Was haltet ihr davon, ihn wirklich als Menschen kennenzulernen und damit ihn und mich aus der rosa Wolke rauszuholen? Aber wie bringe ich diese Notwendigkeit meinem Partner bei?! Bin wirklich, wirklich ratlos und langsam auch verzweifelt, ich danke euch schon mal, liebe Grüße!