Zitat von Sonnenblume53:
Ich bin mir eigentlich sicher, dass ich sie nicht als Kind da stehen lassen wollte. Es ist auch nicht, dass ich ihr zeigen wollte wie ausgereift ich bin sondern es ist glaube ich so, dass ich es mir selber zeigen will.
Ich nehme mal wieder das Beispiel Haare färben.
Sie kommt also zu mir, sagt: ich will mir Haare färeben.
Mein Unterbewusstsein denkt sich: Hört, Hört! Da ist aber jemand noch nicht erwachsen, da hat jemand das bedürfnis sich auszuprobieren und sich selbst kennen zu lernen. So geht das aber nicht! Das sage ich ihr.
Und ich sage dann sachen wie: Du bist Wunderschön, du brauchst das nicht. Du musst dich nicht künstlich aufhübschen um selbstbewusster zu sein. Du musst dich nicht testen um bei anderen anzukommen.
Und sie denkt sich dann: Was will der, darum geht es mir doch gar nicht. Ich finde das hübsch und möchte gerne einfach mal gucken ob mir das gefällt.
Aber ich gebe keine Ruhe, sage es immer wieder, wirederhole mich, bis sie sagt: Ja, ist ok, ich lasse es wenn es dich so sehr stört.
Aber das belastet sie dann ja schon, weil ich ihr was verbiete, was sie eigentlich machen würde. Das heißt, sie weiß auch: Wenn ich mich trenne darf ich das machen. Und wenn sie das irgendwann auf viele verschiedene Fälle anwenden kann macht sie das sann am Ende auch.
Und ich denke mir aber: Sie wird es schon verstehen weil es tief in mir drin Sinn macht. Macht es aber nicht. Ist das verständlich?