Zitat von Freya123:Und der letzte hat mich wirklich sehr schlecht behandelt. Aber eben- ich sehe meinen Anteil. Ich habe Zuviel mit mir machen lassen, aus Verlust Angst. Doch sollte man sich eben nie selbst verlieren und das habe ich.
Oh man wie ich diesen Kerl inzwischen hasse. Das was er gesagt hat war so verletzend. Ich hätte ihm eigtl eine kleben müssen, doch ich blieb stumm und das war das schlimmste daran.
Das ist richtig übel, ich drücke Dich mal ganz arg!
Ich kann da ohne Wenn und Aber sagen, dass ich niemals eine Frau schlecht behandelt habe. Genauso betrifft das Kinder, Tiere und andere Menschen und Lebewesen. Selbst Menschen, mit denen ich nicht so gut zurechtkomme, versuche ich durch Neutralität und Abstand auf Distanz zu halten. Ich lasse es nicht an mir heran und versuche, mich nur auf positive Aspekte zu konzentrieren . wie z.B. meinem Katerchen.

Der hat eine traurige "Geburt" hinter sich, wurde von seinem Frauchen verstoßen und könnte, wenn er sprechen würde, uns sicherlich auch seine Meinungen und Befindlichkeiten zu uns Menschen kundtun. Der bekommt von mir alle Liebe und Zuneigung dieser Welt - schade, dass es keine Frau gibt, die das haben möchte mit mir.
Zitat von Freya123:Ist es nicht so, dass in unserer Zeit, gerade die sensiblen darunter leiden wie es zu geht? Schlaubi ich würde ja so gern wissen, wie du nach aussen hin wirkst. Hast du denn eine gute weibliche Freundin, die dir dazu mal Tipps geben würde? Ich finde es sehr schade, wenn man resigniert.
Ich habe keine richtigen weiblichen Freunde, meine Schwester vielleicht. Eine Exfreundin von mir hatte mal gesagt: Ich wäre "zu freundlich, zu einfühlsam". Das war darauf bezogen, so ihre Meinung, dass ich mich immer um sie gekümmert hatte und meine Interessen (in allen möglichen Bereichen) zurückstellen würde. Man könne mit mir über alles sprechen, ich sei vertraulich, zutraulich usw usw. Es trifft vermutlich auch zu. Und dann höre ich oft meine Mutter fragen:
"Hast Du denn eine neue Frau/Freundin? Wieso denn nicht?"
Nun, ich nehme es ihr nicht übel. Sie wird bald 80, ist "gesegnet" mit beginnender Demenz und bekommt auch (akustisch) nicht viel mit (hat beidseitig Hörgeräte und kommt damit nur schwer zurecht). Sie war mit meinem Vater bis zu dessen Tode verheiratet, hatte ihn bis zum Schluss gepflegt. Die will keinen neuen Mann oder Freund, scheut Kontakte wie Weihwasser. Meine Schwester (meine Mutter lebt im gleichen Haus über ihr, hat eine eigene Wohnung), ich und auch andere Angehörige haben versucht, sie mal dahingehend ein wenig zu bewegen - no chance. Sie war jahrzehntelang die treue Ehefrau meines Vaters - und dabei wird sie bleiben. Wo findet man heute noch so etwas?
Zitat von Freya123:Und ich glaube, dass wäre auch gar nicht nötig, wenn man seine eigenen Anteile daran erkennt und diese verbessert. Ich kämpfe seit drei Jahren und finde keinen Mann. Ich habe zwar genügend Verehrer, aber es ist niemand dabei, der mein Herz berührt.
Jetzt muss ich mal fragen: Herz berühren - heißt das, sie sind nett, umgänglich usw. aber sie wirken auf Dich nicht so weit, dass mehr als nur "freundliche" Empathie besteht?
Oder wollten Sie nur bestimmte Dinge von und mit Dir, aber keine feste Beziehung?
Im ersten Fall würde ich Dir dann sagen: Lass es doch mal auf Dich zukommen, Liebe muss auch wachsen. Es wird zuviel auf Optik und nebensächliche und unwichtige Dinge wert gelegt. Eine Gegenbeispiel, auch wenn nicht passend, nicht böse sein, nur mal, um zu verdeutlichen: Es gibt, wenn wir den Menschen mal auf seine äußere Erscheinung reduzieren, ja auch korpulente, megadünne und/oder nicht so attraktiv aussehende Männer und Frauen, die trotzdem in Beziehungen sind und Intimität, Zuneigung etc. genießen, obwohl man es nicht unbedingt erwarten würde. Wieso haben die dann das Glück, dass Du so nicht finden kannst, so wie ich?
Im zweiten Fall, ähnlich wie bei mir, ist es u.U. das Beuteschema, aber auch da wäre die Frage: Warum ziehst Du bzw. wir solche Menschen an?
Spannende Angelegenheit, nicht wahr?
