Guten Morgen Zusammen,
erste Arbeitstag und ich muss mich hier erst mal durchlesen, kam gestern nicht ganz hinterher....ist ja schön was los gewesen
Zitat von Maggi04:Hallo blackcat, hallo ihr Lieben, ich bin wieder zu Hause, die Schmerzen halten sich in Grenzen.
Das ganze macht mich nach 8 Wochen noch sehr traurig, aber ich muss auch sagen, dass es aufwärts geht. Ich muss nicht so viel weinen und auch nicht 24 Stunden an den Kerl denken. Hoffe, dass es dauerhaft so sein wird.
Das freut mich liebe Maggi, dass dein Rücken besser wird und du das Gefühl hast, dass es etwas aufwärts geht. So ein Rückblick im Kalender ist halt ungemein schmerzhaft, ist doch der Verlust, was jetzt alles nicht mehr ist, offensichtlich.
Zitat von Wannendlich:Man, wieder so ein trostloser Tag. Ich könnte so viel unternehmen. Die Bude hier auf Vordermann bringen, alles schaut mich an und ich kann mich zu nichts aufraffen. Schlimm. Auch das ist etwas, was mich stört. Keine Lust zu nichts.

Macht dieser Kummer einen stärker? Ich fühle mich dadurch nicht gestärkt. Im Gegenteil. Das Ganze hat mich so - klein - gemacht. So hilflos.
kenn ich leider auch, sitze am liebsten irgendwie rum und lass mich berieseln....ist doch kein Zustand, bin sonst ein so lebensfroher aktiver Mensch....ob es stärker macht weiß ich nicht. Ich selber hab schon Schicksalsschläge erleben müssen, mein Bruder verunglückte tödlich als ich 18 war und dann Scheidung mit 28, dachte eigentlich das reicht für ein Leben lang an Prüfungen, die ich bestanden habe, aber ist wohl noch nicht genug. Was ich aber schon gelernt habe ist, dass ich es schaffen kann, dass ich mich auf mich verlassen kann, auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt, ganz tief in mir ist die Kraft......
@Hitachi
ich wünsche dir echt, dass du mal endlich Klarheit bekommst, auf Dauer kannst du nicht in der Warteschleife leben, das macht dich irre....aber ich weiß auch keine Lösung, leider....drück dich mal ganz feste.
@Dodo1978
Geht mir ähnlich, wenn ich was unternehme ist wenig Freude dabei und ich bin froh, wenn ich wieder daheim bin, mein Wohnzimmer ist mein geschützter Raum, wo ich meinen Gefühlen freien Lauf lassen kann wenn mir danach ist. Aber klar, auf Dauer dürfen wir uns auch nicht verschließen, die Einsamkeit ist auch nicht gut für uns. Aber im Moment hab ich einfach noch das Bedürfnis nach Ruhe.
Ich spüre durch die Trennung so eine Art Lebenskrise, frag mich, was eigentlich der Sinn meines Daseins im Moment ist, Kinder sind groß, das ist ziemlich durch, Job ist ok...Hobbies hab ich auch ein paar, aber wer interessiert sich eigentlich für das was ich tue? Und was füllt mich wirklich aus, ausser einer Partnerschaft? Es ist keiner da, (ausser ihr) mit dem auch mal seinen Alltag teilen kann, dem man erzählen kann, wenn man was erlebt hat, so wie man sich halt sonst mit dem Partner abends austauscht. Ich hab schon einige, sehr gute Freundinnen, aber die sind auch in Partnerschaft und da rufst nicht abends an und erzählst von deinem Tag, das ist wirklich was, was ich total vermisse, die Gespräche, der Austausch. Und klar bekommst da Angst vor der Zukunft, lerne ich nochmal jemanden kennen...und wo? Soviel weg geh ich jetzt auch nicht mehr, und wenn dann kenn ich alle, also bleibt wohl irgendwann das Internet um auf die Suche zu gehen, suchen soll man aber nicht, sondern es auf sich zukommen lassen. Und dann die Sache mit dem Vertrauen, sich wieder auf jemanden einzulassen, nachdem man so enttäuscht wurde... das macht nicht viel Spaß, an die Zukunft zu denken. Und doch wird es eine Zukunft geben, für uns alle.....wenn der Schmerz mal irgendwann weniger wird, vielleicht der Frühling ins Land zieht...wir geben die Hoffnung nicht auf.
Wünsche euch einen guten Tag, beobachtet bewusst, ob ihr heute einen Grund zu lachen habt, oder zumindest für ein Lächeln, das wäre doch schon mal ein Anfang.
