MRKRM
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Zitat von Annika82:Vielleicht verwechselst du Ursache und Wirkung.
Du schreibst, dass du seit 2 Monaten das Problem hast - nämlich deine Frau nicht bei dir zu haben. Du bist bislang auf keine Frage oder Anregung zur Perspektive deiner Frau mit dir als Ehemann eingegangen.
Was sie in eurer Beziehung vermisst. Du erschreinst als bedürftigen Mensch, der viel braucht, aber keine Lebrnsperspektive für sich und auch sie aufbaut.
Was stoppt dich? Wie du schreibst ist sie von dir genervt und würde sich deshalb kaum melden. Du sagst, dass dir ihr Verhalten trotz allem verständlich ist, weil du klammerst.
Warum veränderst du dein Verhalten nicht und baust eine konkrete und tolle Perspektive mit dir als Mann und nicht als offenbar schon seit sehr viel längerem bedürftigen Mann ohne eigene und gemeinsame0 Perspektive auf.
Warum soll sie zu einer Baustelle zurückkommen, die nicht ihre ist und die nur du bearbriten kannst?
Das ich keine Perspektive habe stimmt so nicht. Ich habe eine gute Ausbildung, hatte auch ein Leben vor meiner Schwächephase... Und gewiss ein ganz anderes Auftreten und Bewusstsein als aktuell. Natürlich muss es eine Vorgeschichte geben, dass ich aktuell so gefallen bin. Aber so schlecht, wie du es darstellst bin ich bei weitem nicht.
Ich bin gerade dabei, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ich arbeite wieder in Vollzeit, engagiere mich neuerdings nach der Arbeit, bzw. am Wochenende ehrenamtlich. Treffe mich wieder häufiger mit Freunden und Familie.
Ich bin eigentlich nur noch zum schlafen zu Hause.
Viele der hier angesprochenen Probleme habe ich in den letzten Wochen endlich mal eingesehen und gehe diese nun zum ersten mal aktiv an. Auch gehe ich seit paar Wochen in eine Therapie. Ich lasse meine Frau auch im Moment vollkommen in Ruhe. Eventuell kommt noch eine Entschuldigung als kleiner Brief, aber das wars. Ich warte bis sie sich irgendwann meldet.
Dieser Stress hat mich quasi wachgerüttelt.
Und das ich meine Frau nicht nach ihren Bedürfnissen, Wünsche oder Kritikpunkte frage, ist absoluter Schwachsinn.
Ich habe sie oft gefragt, was sie möchte, ob alles in Ordnung ist (Ich merke sofort, wenn etwas nicht stimmt) usw.
Und da wären wir bei dem (aus meiner Sicht) größten Problem auf ihrer Seite: Massive Konfliktscheuheit (Ihre ganze Familie) und die Unfähigkeit, Missstände anzusprechen.