Blutengel
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Am Donnerstag haben wir uns erstmals gestritten, er hat mir an den Kopf geworden, dass ich für ihn ein unerträglicher Mensch mit einer widerlichen Art bin. Ich weiß, dass ich oft negativ bin und oft verglrichsweise hart und unfreundlich bin, aber von einem geliebten Menschen an den Kopf zu bekommen, dass man nicht sein darf wie man ist und dringend Hilfe und Therapie braucht, das hat mich so sehr an mir zweifeln lassen, dass ich schwerste Selbstmordphantasien entwickelt habe.
Ich habe meine Sachen gepackt und bin gegangen.
Freitag hat er mir dann aber gesagt, er wisse nicht, was er will, wie es überhaupt mit ihm weitergehen soll. Er verRbeitet noch, dass er seine Frau für mich verlassen hat. Wir haben uns Mittags getroffen und geredet. Nachmittags kam er wieder zu mir, es war alles liebevoll, zärtlich, wir haben geredet, sehr intensiv, viel geweint, gekuschelt, geknutscht, er ist über Nacht geblieben. Samstag haben wir versucht zu frühstücken, es war eigentlich nur reden und weinen. Dann ist er gegangen und hat sich Zeit für sich erbetet.
Ab und zu erhalte ich Nachrichten, er ist sehr kurz angebunden, es kommt nicht ein liebes Wort.
Ich gehe also savon aus, dass es das war. Er wird heute herkommen, und seine Sachen holen, wenn ich nicht da bin.
Ich weiß nicht, wie weiter.
Ich will nicht wieder jahrelang einsam sein, das kann ich nicht mehr.

