Zitat von PsychoMantis: Ich hab immer weniger Lust auf Sex. Oft nur ein paar Tage im Monat kurz vor oder nach der Blutung . Das ist echt schlimm.
One woman's trash is another woman's treasure.
🤣 Ich bin single und daß Männer in meinen Gedanken weniger und weniger eine Rolle spielen und meine Lust auf Bettenakrobatik im Moment sehr überschaubar ist, empfinde ich als super angenehm. Libido ist gekoppelt an Östrogen, Testosteron und und ziemlich viel Beckenbodentraining. Ich würde es beim Arzt ansprechen.
Zitat von DieSeherin: fies waren zum einen die stimmungsschwankungen, weil ich eine zeitlang so rührselig war, dass mir mein mann in der adventszeit die merci-werbung weggeschaltet hat, weil ich sonst nie wieder mit heulen aufgehört hätte
Jupp, kenn ich.
Zitat von DieSeherin: mein gyn hat mich immer wieder gefragt, wie es mir geht, ob ich etwas brauche, was er mir gutes tun kann, aber es war nie so lästig, dass ich das gefühl hatte, mich hormonell, medikamentös, naturheilkundlich begleiten zu müssen.
Es gibt eine große Anzahl an Frauen, die wenig bis gar keine Beschwerden im Wechsel haben. Es besteht nach wie vor noch keine Einigkeit darüber, woran das liegt. Grundsätzlich scheint es genetische Dispositionen zu geben und auffällig ist, daß sportliche, aktive Frauen, die mit einer gewissen Zufriedenheit durchs Leben gehen, weniger stark betroffen sind. Bei letzterem denke ich mir ja immer so, na geh.
Die Entscheidung für Hormone, ist bei mir aber letztlich eine Entscheidung für Schlaf gewesen. Daß ich durch die Kombination von einer kleinen Gabe von Blutdrucksenkern und einem Östrogengel, Betablocker (noch) umgehen kann und mein Blutdruck wieder im normalen Bereich ist, finde ich für meine gesamt-Gesundheit auch sehr positiv. Für mich war das in dem Sinne also keine Entscheidung für oder gegen Hormone sondern schlicht eine für das Wiederherstellen meiner Lebensqualität.
Es ist aber auch so, daß ich schon beim Einsetzen meiner Blutungen in der Pubertät eine ganze Zeit Hormone zur Regulierung bekommen habe, weil das damals medizinisch indiziert war, so daß ich da vielleicht auch weniger Berührungsängste habe.
Zitat von Hola15: Ich muss gestehen, die Schmerzen sind so schlimm, dass die Maximaldosis Ibuprofen, evtl. noch ergänzt mit Paracetamol nichts hilft. Zusätzlich natürlich noch Wärme und Buscopan.
Ich liege trotzdem, wenns doof läuft, ein paar Tage im Bett und wage mich kaum zu bewegen aus Angst vor dem nächsten Krampf. Ich wäre sogar in die Ambulanz gefahren, wenn ich hätte fahren können.
Es geht schon einen Tag vorher los und hat mich das erste Mal in der Sauna überrascht. Mein Begleiter der auch ehrenamtlich so eine Art Notdienst fährt und mich recht gut kennt, beschrieb meinen Zustand als 'wohl eine 12 von 10'.
Die gute Nachricht ist, das bleibt nicht so. Die schlechte allerdings, niemand kann Dir sagen, wie lange das noch so geht.
Bei meinem Aufklärungsgespräch war es so, daß ich mich weiter für die Regelblutung hätte entscheiden können oder aber eben keine mehr. (was für eine Frage

). Das wird mittels Dosierung durchgehend oder nicht durchgehende Einnahme von Progesteron geregelt. Überraschenderweise, not, habe ich mich halt für eine durchgehende Einnahme entschieden, hat aber trotzdem nicht dazu geführt, daß meine Tage ausblieben. So langsam pendelt sich das wohl alles ein und ich kann dazu gern in 6 Monaten noch mal ein Up-date schreiben.
Wenn ich darf, würde ich Dich gern dazu ermuntern, nicht aufzugeben und weiter nach Hilfe zu suchen. Denn es wird auch für Dich etwas geben, was das ganze wieder erträglicher macht.
Das ist im Übrigen etwas, was ich oft überwinden musste, sich nicht permanent davon beeindrucken zulassen, was als normal oder nicht normal gilt und sich selbst auch immer wieder zu sagen, daß es wichtig ist, für sich einzustehen. Was ich für mich selbst zudem nicht im Blick hatte, war, welche Fehlvorstellungen ich vom Wechsel hatte.
Daß schließlich eine ganze Reihe von Symptomen außerdem mit den Lockdowns der Pandemie zusammen fielen und deshalb auch zunächst als psychisch, auch von mir selbst, abgetan wurden, war sicher auch nicht hilfreich.
Inzwischen habe ich etwas gefunden, was für mich gut ist und kann mich jetzt endlich der viel spannenderen Frage zuwenden, wer werde ich denn gerade.