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Hilfe, die Wechseljahre kommen!

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Zitat von Igelfisch:
Der Körper kann Glukose selbst produzieren aus Fett und Protein.

Aus Protein - ja: Der Körper kann Gluconeogenese aus Aminosäuren machen.
Aus Fett - nein.
Was geht, sind Ketonkörper aus Fetten, die kann das Gehirn auch verwerten. Ist aber was anderes als Zucker.

x 3 #226


T
Zitat von Igelfisch:
Ich hab doch garnichts von zu niedrigem Blutzucker geschrieben sondern lediglich, dass der Körper keinen Zucker braucht um Glukose fürs Gehirn herzustellen. Ich wollte nur mit dem Trugschluss aufräumen, dass man Zucker zu sich nehmen muss, um das Gehirn ausreichend zu versorgen.

Ist absolut richtig.

Leider ist Unterzuckerung trotzdem für manche ein sehr lästiges und sehr unangenehmes Wechseljahres-Syndrom. Traurig

x 1 #227


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Hilfe, die Wechseljahre kommen!

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Igelfisch
@Caecilia

Einigen wir uns darauf, dass wir beide Recht haben? Auch aus Fett kann der Körper Glukose bilden, allerdings sind Ketonkörper schneller aus Fett gebildet und Glukose schneller aus Proteinen. Bei schwerem Glukosemangel kann der Körper aus Dihydroxyacetonphosphat ( Abbauprodukt im Fettstoffwechsel) Glukose bilden. Wäre quasi ein Umweg.
Der Körper holt es sich, wo es schneller verfügbar ist, Effizienz.

x 2 #228


Igelfisch
@thegirlnextdoor

Das habe ich nicht abgestritten. Ich kenne Unterzuckerung auch. Fühlt sich nicht gut an. Das gute ist, wenn man die Symptome kennt und auf sich achtet, kann man sich selbst helfen.

x 2 #229


T
@Igelfisch ja, wobei es ganz so einfach auch nicht ist. Ich hatte das ja mein Leben lang nicht - und das ist auch keine "normale" Unterzuckerung, der Blutzucker fällt zu diesen Gelegenheiten ganz plötzlich ab, ganz schnell, und schon dabei geht es einem erbärmlich so dass man sich denkt "hoppla was ist jetzt los?!" Traurig
Ja und helfen kann man sich schon, nur dass es bei mir extrem schwierig ist, da ich wegen meiner AI Erkrankung die auch massiv durch die Wechseljahre getriggert wird fast nichts essen kann. Für mich ist das alles tatsächlich eine absolute Katastrophe, was da mit den Hormonen zusätzlich kam. Traurig

x 6 #230


C
Zitat von Igelfisch:
@Caecilia Einigen wir uns darauf, dass wir beide Recht haben? Auch aus Fett kann der Körper Glukose bilden, allerdings sind Ketonkörper schneller aus Fett gebildet und Glukose schneller aus Proteinen. Bei schwerem Glukosemangel kann der Körper aus Dihydroxyacetonphosphat ( Abbauprodukt im Fettstoffwechsel) Glukose ...

Stimmt, Du hast recht. Ich hätte "Fettsäuren" schreiben sollen (wobei da theoretisch vermutlich auch aus Propionyl-CoA o.ä. DHAP gebildet werden kann, denke aber nicht, dass das physiologisch mega-relevant ist - abhängig von der allgemeinen metabolischen Lage natürlich, klar).

#231


L
Ist hier jemand mit einer Autoimmunerkrankung und Erfahrungen mit Hormonersatztherapie? Mich würde interessieren, ob die HET Auswirkungen auf die Autoimmunerkrankung hatte, also ob diese dadurch ruhiger oder eher angefeuert wurde. Schreibt mir gerne auch per PN, falls ihr das nicht hier schreiben möchtet.

x 2 #232


T
@meerweh das würde mich auch sehr interessieren. Ich bin noch in einer SHG auf FB, da schrieben einige Leute es sei bei ihnen besser geworden. (Also auch mit der AI-Erkrankung)
Aber nachdem bei mir ein Versuch mit bioidentischem Progesteron dermaßen daneben ging bin ich mir nicht sicher ob das bei jedem so zutreffen muss. Ich traue mich seitdem nicht mehr wirklich ran - dabei hatte ich es sehr sehr vorsichtig ausprobiert.

x 1 #233


P
Zitat von thegirlnextdoor:
@meerweh das würde mich auch sehr interessieren. Ich bin noch in einer SHG auf FB, da schrieben einige Leute es sei bei ihnen besser geworden. (Also ...

Ich habe das Gefühl dass Progesteron generell mehr Schwierigkeiten macht als Ersatz als Östrogen.
Aber laut Arzt darf ich nur beides zusammen nehmen sonst gibt es Probleme.

x 2 #234


E-Claire
Zitat von meerweh:
Ist hier jemand mit einer Autoimmunerkrankung und Erfahrungen mit Hormonersatztherapie? Mich würde interessieren, ob die HET Auswirkungen auf die Autoimmunerkrankung hatte, also ob diese dadurch ruhiger oder eher angefeuert wurde. Schreibt mir gerne auch per PN, falls ihr das nicht hier schreiben möchtet.

Ich befürchte, daß Dir hier in diesem Forum darauf keiner einer so richtige Antwort geben kann. Zunächst einmal ist ja autoimmun-Erkrankung nicht gleich autoimmun-Erkrankung.

Im Grundsatz würde ich davon ausgehen, daß ein balancierter Hormonhaushalt vorteilhafter wäre als ein nicht ausgeglichener. Ob Du aber überhaupt HRT bekommen kannst, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Es gibt Studien, die darauf hinweisen, daß Östrogen Schutzwirkung bei MS entfalten kann, siehe https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26621682/ Ob die aber noch State of the Art sind, kann ich Dir leider nicht sagen.

#235


T
@PsychoMantis mein Frauenarzt hatte mir nur Progesteron verschrieben. 🙁 Aber dem war das alles auch ziemlich egal, irgendwie.
Ich hatte zeitweise wohl Probleme mit einer relativen Östrogendominanz (also nur relativ, da beides sehr niedrig, Östrogen aber noch grenzwertig normal) - und dachte deswegen es wäre ok, nur Progesteron anzuwenden.
Nun sehe ich aber, je mehr ich lese, dass ich ausgeprägte Östrogenmangelsymptome zeige.
Mein Östrogenwert lag jetzt bei der Blutuntersuchung bei der Frauenärztin zweimal (am 3. oder 4. Zyklustag) bei um die 50. Das ist schon eher niedrig, oder?
FSH war dabei gleichzeitig zweimal zu hoch. Einmal bei 25, einmal bei 15.
Leider bin ich einfach kein Profi mit den Hormonen und steige da nicht so richtig durch...

#236


E-Claire
Zitat von thegirlnextdoor:
Aber nachdem bei mir ein Versuch mit bioidentischem Progesteron dermaßen daneben ging bin ich mir nicht sicher ob das bei jedem so zutreffen muss. Ich traue mich seitdem nicht mehr wirklich ran - dabei hatte ich es sehr sehr vorsichtig ausprobiert.

Ich finde das sooo spannend, wie unterschiedlich das ist. Ich würde im Moment mein Progesteron mit allem, was ich habe, verteidigen zwinkern.

#237


P
Zitat von thegirlnextdoor:
@PsychoMantis mein Frauenarzt hatte mir nur Progesteron verschrieben. 🙁 Aber dem war das alles auch ziemlich egal, irgendwie. Ich ...

Ich steige auch nicht durch. Ich weiß nicht ob es bei mir Mangel ist oder Überschuss aber ich habe definitiv zuviel Testosteron, soll daher mehr Östrogen nehmen und alle zwei Wochen jeden zweiten Tag Progesteron. Dazu kam noch ein massiver Vitamin d Mangel. Mir sind komplett die Haare kaputt gegangen.

#238


L
Zitat von E-Claire:
Ich befürchte, daß Dir hier in diesem Forum darauf keiner einer so richtige Antwort geben kann. Zunächst einmal ist ja autoimmun-Erkrankung nicht gleich autoimmun-Erkrankung.

Schon klar, deswegen wollte ich ja nur mal die Erfahrungen hören.

Ich hatte z.B. mal wegen sehr schlimmem PMDS Drospirenon only (also die S.lin.da) ausprobiert, ein synthetisches Progestin, das ging voll nach hinten los. Klar, das ist mit einer HET nicht zu vergleichen, aber auf solch eine erneute Verschlimmerung würde ich gerne verzichten.

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T
Zitat von E-Claire:
Ich finde das sooo spannend, wie unterschiedlich das ist. Ich würde im Moment mein Progesteron mit allem, was ich habe, verteidigen zwinkern.

Was für den Einen super gut ist, muss es für den anderen leider nicht zwingend sein - zumal ich an einer Autoimmunerkrankung leide bei der ich mir viele Dinge nicht zuführen kann, die eigentlich sehr gut für mich wären.
Aber mir rutschte halt die (ansonsten gesunde) Schilddrüse mit nur ein klein wenig Progesteron in eine richtig krasse Überfunktion und ich nahm von mageren 49 Kilo auf gefährliche 43 Kilo ab. Das war einfach nicht gut. Egal wie gut Progesteron für andere sein mag.
Natürlich ist bei mir einiges scheps, und meine Erfahrung sagt definitiv nicht zwingend etwas für andere aus, würde sie auch nie auf andere übertragen. Gibt nur wenige, die diese spezielle Stoffwechsellage so haben, wo das vergleichbar wäre.

x 2 #240


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