Zitat von PsychoMantis: Er sagt wegen dem Gelbkörperhormon darf man nicht nur ein Hormon nehmen sondern sollte beide einnehmen.
Also zunächst Progesteron ist das Gelbkörperhormon, welches vor allem in der zweiten Zyklushälfte produziert wird. Es hilft dem (befruchteten) Ei sich einzunisten.
Der Grund, warum viele FA noch immer beide verordnen, ist, daß beide Hormone also Östrogen und Progesteron im Zyklus eine Rolle spielen, also gemeinschaftlich, wenn auch in unterschiedlicher Höhe, je nach Tag des Zyklus etwas bewirken.
Es gibt Frauen, bei denen reicht die Gabe von Progesteron allein, um deren Beschwerden zu therapieren. Dabei kann es aber sein, daß das daran liegt, daß die Frau noch genug Östrogen bildet (frühere Phase der Perimenopause), sie es Zyklus angepasst einnimmt oder eben einfach so, ihre persönlichen Beschwerden abklingen.
Zumeist aber, habe ich tatsächlich so erlebt, ist nur Progesteron aber noch nicht der Weg zum Himmel, weil ich zwar endlich wieder schlafen konnte, aber eben dann die ganze Zeit (wie nun mal in der zweiten Hälfte des Zyklus passierend) PMSig wurde.
Daher auch noch den Gegenspieler mit ins Boot geholt.