Zitat von justawoman: ch fände es schön, wenn wir die Diskussion auf sachlicher Ebene ohne zickigen Unterton weiterführen könnten.
Ich habe schlicht eine Grenze kommuniziert.
So wie ich glaube, daß jede Frau, die schwanger werden möchte, für sich selbst entscheidet, welche Mittel für sie persönlich vertretbar sind, so denke ich das eben auch über die Wechseljahre.
Es gibt Frauen, habe ich mehrfach geschrieben, für die sind die Peri-Menopause und die Menopause wenig bis gar nicht beschwerlich, für andere sind sie das.
Und jeder Weg ist individuell.
Was ich aber nicht (mehr) tun werde, ist mit jemandem zu diskutieren, der oder in den Fall die den grundsätzlichen Glauben hat, daß alles ohne Hormone grundsätzlich immer der bessere Weg ist.
Denn da geht es nicht um den individuellen Weg sondern da geht es um ein Glaubenssystems für dessen Diskussion ich schlicht nicht (mehr) zur Verfügung stehe. Ich hatte mich zu dem Thema bereits mehrfach geäußert.
Das kannst Du zickigen Unterton nennen, ich nenne es einfach Grenze.
Zitat von justawoman: Das verstehe ich z.B. nicht. Wieso braucht man das nicht dauerhaft, um keine Beschwerden zu haben?
Ich hatte es doch schon geschrieben, weil ich auch das Medikament zur Regulation meiner Periode nicht ewig gebraucht habe. Bei HRT geht es zunächst darum, die Zeit, in der der Körper langsam aber unstetig die eigene Hormonproduktion einstellt, zu überbrücken. Das Problem daran ist, daß der Körper das nicht in einer einfachen immer weiter abflachenden Kurve tut sondern massiv erratisch und das der Körper nicht alle Hormone gleichzeitig, gleichmäßig weniger produziert, sondern mit einem Hormon anfängt. Daraus ergeben sich sehr viele Beschwerden.
Wie lange ich HRT weiternehmen werde, wird sich langfristig zeigen, die nächsten fünf Jahre bleibt das jetzt jedenfalls so.