Zitat von FloraVita: Wenn schon jemandem das Schild "Wegwerfgesellschaft" unbedingt umgehängt werden muss, dann wohl dem Part, der den Weg der treuen, loyalen Beziehung verlassen hat. Dass der andere Konsequenzen daraus zieht, ist nur logisch.
💯! Sehe ich genauso. Scheint aber nicht jeder so zu sehen.
Zitat von BernhardQXY: Man radikal einen Cut machen. Man kann aber auch reparieren.
Klar, kann man alles. Finde ich auch nicht verwerflich, wenn jemand es lieber repariert, statt einen cut zu machen. Muss eben jeder für sich selbst wissen, wie weit die Grenze verschiebbar ist. Für mich persönlich wäre sie hier bereits erreicht.
Zitat von BernhardQXY: Klar bin ich in der Anfangsphase zum Hampelmann mutiert. Habe viele Kröten geschluckt, die ich erst nach und nach los werden konnte.
Das sind Erfahrungen, die die harten Jungs nicht haben. Aber ich bin froh dass ich sie gemacht habe. Denn jetzt, weiß ich wer an meiner Seite ist und was sich auch bei ihr verändert hat.
Und genau das, könnte ich mir bei mir absolut nicht vorstellen. Dennoch, freut mich, wenn ihr miteinander daran wachsen und wieder zueinander finden konntet.
Zitat von BernhardQXY: Ich bin der festen Überzeugung, eine Versöhnung und Neuauflage ist ein möglicher und valider weg. Vorausgesetzt, bei Parteien meinen es ernst.
Völlig legitim. Wie gesagt, muss jeder für sich selbst wissen. Ich würde wahrscheinlich einen zu großen Ekel auf meine Partnerin verspüren und würde ihr auch nicht verzeihen wollen. Abgesehen davon, wäre mein Respekt ihr gegenüber weg.
Treue und Loyalität sind zu wichtige Voraussetzungen für mich, in einer Beziehung, als das ich, die Entscheidung des Fremdgehens, verzeihen wollen würde. Das wäre eine Entscheidung gegen mich und gegen „uns“ und würde ich nicht dulden. Eine der wenigen Dinge, vielleicht sogar das einzige, woran ich niemals arbeiten wollen würde. Sonst gern.