15

Hoffnung vs Nicht-Hoffnung - What to do?

Tuvalu123

Tuvalu123


699
2
850
Zitat von Laforge:
Was genau meinst du damit, emotionale Distanz in der Situation?

Eine Neubewertung der Beziehung und der Trennung. Dass man sich mit den eigenen Anteilen auseinander gesetzt hat, diese von dem anderen abgrenzt und sich bewusst ist, wo der Knackpunkt liegt. Wo man ansetzen sollte und kann. Was ist realistisch und vielleicht willst Du es dann gar nicht mehr.

Was nicht zu Dir gehört, wird Dein Leben verlassen. Alles andere bleibt und fordert Dich auf zu wachsen.

20.03.2020 07:35 • #16


Laforge


21
1
1
Ja das klingt in der Tat sehr vernünftig. Ich meine, das tue ich ja auch bereits, für meinen Part zu analysieren, was letztlich dazu geführt haben könnte. Natürlich ist da immernoch viel Spekulation mit dabei, denn letztlich gilt ja auch hier, zumindest in Teilen, actio=reactio...

Ich denke aber auch, dass dann eine Initiative dazu, darüber zu sprechen, nicht von mir kommen müsste bzw. dürfte, oder?

Passt dies deiner Meinung nach zu dem von ihr Geäußerten?

20.03.2020 07:44 • #17



Hallo Laforge,

Hoffnung vs Nicht-Hoffnung - What to do?

x 3#3


Tuvalu123

Tuvalu123


699
2
850
Du ich bin verwirrt, ich verstehe gerade nicht, was Du meinst, oder Deine Frage. Versuche es bitte mal anders zu formulieren.

20.03.2020 07:49 • #18


Laforge


21
1
1
Naja, ich meinte, dass ich ja bereits dabei bin, für mich und meinen Part zu analysieren, was letztlich zu dieser Situation führte. Die Spekulation dabei aber ist ja, dass ich ja nur für mich schauen kann, das und das hab ich gemacht, so und so war ich - aber ich kann ja dann nur darüber spekulieren, was dies bei ihr dann ausgelöst hat...

Und die Initiative, um darüber zu sprechen, müsste dann von Ihr kommen, right?

20.03.2020 07:53 • #19


Tuvalu123

Tuvalu123


699
2
850
Mein Lieber, alles was Du gerade tust, machst Du aus der Motivation heraus für einen Neuanfang. Aber da gibt es ja noch sie, die sehr deutlich signalisiert hat, wo sie derzeit steht. Du kannst da nicht viel machen, außer zu sagen, meine Gute ich gebe Dir das, was Du willst die Trennung. Ein Freundschaft lehne ich ab. Wenn Du mich wieder daten willst, melde dich. Ansonsten bleiben wir konsequent. Trennung heisst nicht, jetzt mache ich alles wieder gut und dann sind wir wieder zusammen. Es ist erst mal eine Zäsur. Die Du zur Zeit lernen kannst anzunehmen. Lasse ihr den Raum und gebe dir Konsistenz. Mit einer Freundschaft kommst du da nicht hin.

Gib die Kontrolle ab, auch wenn es wehtut. Nehme Dir den Weg als Ziel, nicht das Ziel.

20.03.2020 08:00 • x 3 #20


Laforge


21
1
1
Ja, das ist wohl so, dass ich derzeit keinerlei Möglichkeiten habe, irgendetwas zu beeinflussen, ausser mich selbst oder die Art und Weise, wie ich auf diese Situation blicke...

Würdest du einer anderen Meinung (s.o.) zustimmen und Abgeben der Kontrolle mit sofortiger Zurückgabe sämtlicher Sachen von ihr, die noch bei mir sind, gleichsetzen?

In Zeiten von Corona wird dies natürlich ungleich schwerer, da sämtliche Ablenkungsmöglichkeiten oder persönlicher Austausch mit Anderen wegfällt...

20.03.2020 09:23 • #21


Tuvalu123

Tuvalu123


699
2
850
Kannst es ihr ja anbieten, dass sie sich, wenn sich die Krise etwas beruhigt hat, ihre Sachen abholen kann. Bis dahin packe sie in einen Karton und außer Sichtweite.

Und wenn Dich die Anwesenheit der Sachen scheinbar kontrollieren, dann ist das ein guter Schritt.

20.03.2020 09:29 • x 1 #22


Laforge


21
1
1
Die sind bereits im Keller...

Nein, mich belastet nicht die "bloße Anwesenheit" der Sachen, die sind ja völlig ausser Sichtweite. Eher die Tatsache, dass sie bisher nicht erwähnt/abgeholt wurden, was sich "das hoffende Ich" natürlich als Strohhalm zurechtlegt... Denn ich kenne es aus persönlicher Erfahrung so (sowohl bei mir als Verlassendem als auch Verlassenem), dass dies immer das Erste war, was sichergestellt war - meine Sachen. Gerade und vor Allem, wenn es um den Schlüssel geht...

20.03.2020 09:51 • #23


Sabine72


497
2
1101
Hallo,
ich schließe mich der Meinung der anderen User an. Ich bekomme auch den Eindruck, dass Du nach jedem Strohhalm für einen Neuanfang greifst (z.B. weil sie Sachen nicht abholt) und die deutlichen Signale dabei völlig übersiehst/übergehst (für alle die es lesen ist es deutlich!). Es sollte jetzt meiner Meinung nach erst mal um Dich gehen, um Dich allein. Völlig unabhängig was sie macht/tut/sagt und nicht nur mit der Motivation für einen Neuanfang - denn so kommt es auch bei mir an.
Wenn Dich ein einziger Schlüssel so blockiert - lös Dich doch von ihm. Handle selbst und lass nicht nur handeln. Muss ja nicht sofot sein - versuche doch den Schlüssel als Symbol für das Loslassen zu sehen?
Liebe Grüße!

20.03.2020 09:57 • #24


Tuvalu123

Tuvalu123


699
2
850
Dann wirst Du da jetzt wohl durch müssen, den Schlüssel nicht als Mittel zum Zweck zu gebrauchen. Ich würde ihr persönlich gar nicht mehr schreiben. Sondern alles so belassen, wie es ist. Wenn sie ihre Sachen zurückhaben möchte, dann meldet sie sich ganz sicher.

Nachdem mein Ex und ich das erste Mal getrennt waren, wollte er mein Zeugs schnellstmöglich weghaben und kommunizierte es auch so. Er brachte mir die Sachen schließlich sogar vorbei. Du siehst da war noch viel Engagement von seiner Seite und warum, er war noch nicht durch damit und ich hatte mich massiv zurückgezogen, Trennung akzeptiert und das so auch kommuniziert. Ich wollte nicht mal meine Sache wiederhaben, so krass grenzte ich mich damals ab.

Und jetzt kommt's: wir sind wieder zusammen gekommen für weitere knapp 8 oder 9 Monate. Wir waren sogar nochmals ineinander verliebt. Geholfen hat es alles nichts. Unsere Beziehung wurde auch im zweiten Anlauf nicht besser. Und die zweite Trennung war für mich persönlich schlimmer als die erste. Alle Bande waren gekappt, er hatte schnell eine neue Partnerin. Ihn hat es einen feuchten Kehricht interessiert, ob ich noch Zeugs bei ihm hatte. Mit der neuen Frau war der Fokus weg. Ich vermute sogar, dass wäre bei der ersten Trennung auch der Fall gewesen, wenn er erfolgreich gedated hätte und das tat er auch sofort.

Das alles bescherte mir den schlimmsten Liebeskummer meines Lebens. Dennoch habe ich das gebraucht, um mich endlich mir zuzuwenden und zwar intensiver und ganz anders als jemals zuvor.

20.03.2020 10:03 • x 1 #25


Laforge


21
1
1
Zitat von Tuvalu123:
Nachdem mein Ex und ich das erste Mal getrennt waren, wollte er mein Zeugs schnellstmöglich weghaben und kommunizierte es auch so. Er brachte mir die Sachen schließlich sogar vorbei. Du siehst da war noch viel Engagement von seiner Seite und warum, er war noch nicht durch damit ...


Und was willst du damit sagen? Wer hatte sich denn da bei euch getrennt?

20.03.2020 10:11 • #26


Tuvalu123

Tuvalu123


699
2
850
Er. Ich will damit sagen, dass Strohhalme nur das sind, was sie sind, Strohhalme.

Was Du tust ist schlussendlich Deine ganz eigene Entscheidung. Hier kannst Du Dir Anregung und einen Perspektivwechsel holen, wie du handelst, bleibt bei Dir.

20.03.2020 10:13 • x 1 #27


Laforge


21
1
1
Ja das ist mir klar, dass ich schlußendlich nur alleine für mich und mein Handeln verantwortlich bin. Und ja, genau deswegen schreibe ich hier ja auch, um mal das ganze aus einer anderen Perspektive zu sehen, denn ich bin mir natürlich auch bewußt, dass ich gar kein "objektives" Auge auf die Situation haben kann...

Und ja, es bleibt mir nichts anderes übrig als zu "warten" bzw. mich dabei auf mich selbst zu fokussieren und den Dingen "ihren natürlichen Lauf" zu lassen. Ich kann nichts und niemand ausser mich selbst beeinflussen - im Gegenteil - zu viel Kommunikation (mit ihr) würde die Situation (in mir) ja vermutlich unnötig aufheizen...

20.03.2020 10:19 • x 1 #28


Kummerkasten007

Kummerkasten007


8130
3
9915
Zitat von Laforge:
ihre Begründungen waren in meinen Augen etwas fadenscheinig: "Sie hätte sich selbst in der Beziehung verloren, auf ihre eigenen Bedürfnisse nicht gehört, unglücklich gewesen und sie sei der Meinung, dass wir nicht zusammen passen würden".


Ich frage mich, was daran fadenscheinig gewesen sein soll?

20.03.2020 11:44 • x 1 #29


Tuvalu123

Tuvalu123


699
2
850
Naja warten ist passiv. Magst du nicht lieber aktiv sein und dein Leben gestalten, wie es sich für dich gut anfühlt. Ich weiß im Moment sieht es noch so aus als wäre sie das, was dein Leben schöner macht. Aber wenn du dich darauf fokussierst, dann bist du abhängig von ihrem Good Will.

Versuche dich in deinem Leben zu orientieren ohne einen partnerschaftlichen Bezugspunkt. Da kannst du nichts falsch machen. Aneinander andocken könnt ihr immer wieder.

20.03.2020 11:47 • x 1 #30




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag