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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

D
Zitat von NurBen:
Der Punkt ist halt der; Wenn man natürlich Männern das Gefühl gibt, dass sie unnütz und austauschbar sind, warum sollten sie sich dann für euch einsetzen?

Die Männer sind halt austauschbar…

Zitat von NurBen:
Das gilt gesellschaftlich, als auch individuell.

Die gesellschaftliche Form macht es möglich (austauschbar ) … individuell leistet der Mann wie die Frau ihren eigenen Beitrag dazu .

#2386


C
Zitat von Debby:
Die Männer sind halt austauschbar…

Wie gruselig

#2387


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

x 3


D
Zitat von NurBen:
Ich könnte jetzt natürlich sehr unromantisch sein und einfach sagen:
Wenn 37% der Singlemütter auf Sozialleistungen angewiesen sind, ist der einzige Grund warum sie nicht auf einen Mann angewiesen sind, dass wir ein soziales Auffangbecken haben.

Unter anderem .. 👍 Ist halt ein Auffangbecken, für Frauen die sich der Illusion hingegeben haben, das Care -Arbeit irgendwelche Wertschätzung darstellen könnte in dieser Gesellschaft. .. falsche Investitionen getätigt haben und ihr Investment nicht in ihren Beruf gesetzt haben.

x 3 #2388


Blind-Meg
Zitat von Debby:
Frauen die sich der Illusion hingegeben haben, das Care -Arbeit irgendwelche Wertschätzung darstellen könnte in dieser Gesellschaft. .. falsche Investitionen getätigt haben und ihr Investment nicht in ihren Beruf gesetzt haben.

Jetzt geht mir gerade auf: diejenigen (Männer), die am vehementesten das traditionelle Familienbild verteidigen, sind zugleich die, die sich über Mental Load und Carearbeit lustig machen und beides nicht so richtig ernst nehmen. Oder meine ich das gerade nur?

x 2 #2389


D
Zitat von NurBen:

Ich könnte jetzt natürlich sehr unromantisch sein und einfach sagen:
Wenn 37% der Singlemütter auf Sozialleistungen angewiesen sind, ist der einzige Grund warum sie nicht auf einen Mann angewiesen sind, dass wir ein soziales Auffangbecken haben.

Okay , der Staat liefert und wenn der Staat nicht liefern könnte… wären Frauen auf euch angewiesen …
also , bin ich, irgendwie als Frau immer und irgendwie und irgendwo von irgendwas abhängig..wenn dem dem so ist/wäre , muss ich natürlich schauen, wo ich für mich sich die besten Bedingungen ergeben …

x 1 #2390


NurBen
Zitat von carlos7:
Der gesellschaftliche Konsens ist im steten Wandel. In den 60er und 70er Jahren war es zB noch gesellschaftlicher Konsens, dass Lehrerinnen unverheiratet sein müssen.

Das ist doch etwas vollkommen Anderes. Du wirst Frauen die weibliche Biologie nicht abtrainieren indem du vorgibst "Es ist jetzt ok". Nur weil etwas "Okay" ist, heißt es nicht, dass es als attraktiv empfunden wird.

Frauen werden niemals die Position des "Versorgers" einnehmen, Frauen werden niemals die Hauptverdiener sein.
Klar gibt es Ausnahmen... laut statistischen Bundesamt 11%.
Warum, weil sie es in der Regel unattraktiv finden, wenn der Mann weniger Status/Erfolg/Geld als sie selbst haben.
Völlig unabhängig wie viel sie selbst verdienen.

Das ist so als würdest du sagen: Ihr sollt jetzt gefälligst kleine Männer attraktiv finden, weil große Männer attraktiv finden ja Steinzeitdenken ist.

x 1 #2391


Arev87
Zitat von Blind-Meg:
Jetzt geht mir gerade auf: diejenigen (Männer), die am vehementesten das traditionelle Familienbild verteidigen, sind zugleich die, die sich über Mental Load und Carearbeit lustig machen und beides nicht so richtig ernst nehmen. Oder meine ich das gerade nur?

Genau. Und das sind außerdem diejenigen die sich über Frauen aufregen die keine Kinder wollen und lieber unabhängig bleiben und selbst Karriere machen wollen.
Wegen diesen egoistischen Frauen zahlt ja dann keiner mehr in die Rentenkasse ein 🤪

#2392


NurBen
Zitat von Blind-Meg:
Für mich schon. Gibt nur zu wenige davon, weil zu viele Männer meinen, dass diese Männer für Frauen nicht attraktiv sind

Womit diese Männer ja leider recht haben.

#2393


Mariaa89
Zitat von NurBen:
Womit diese Männer ja leider recht haben.

Als mein Mann und ich zusammenkamen, waren wir noch in der Schule...Seine Noten waren schlechter, hab ihn trotzdem genommen.... 😉
Von den "Jugendpärchen" soll es ja mehrere geben, die sich gemeinsam etwas aufgebaut haben, auch finanziell....Unter welchen Punkt in der Statistik fallen die bloß? 🤔

x 1 #2394


Arev87
Zitat von NurBen:
Frauen werden niemals die Position des "Versorgers" einnehmen, Frauen werden niemals die Hauptverdiener sein.
Klar gibt es Ausnahmen... laut statistischen Bundesamt 11%.
Warum, weil sie es in der Regel unattraktiv finden, wenn der Mann weniger Status/Erfolg/Geld als sie selbst haben.
Völlig unabhängig wie viel sie selbst verdienen.

Dass Frauen nach der Geburt eines Kindes häufiger beruflich zurückstecken als Männer, ist nicht allein eine individuelle Entscheidung, sondern das Ergebnis biologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktoren.
Zunächst gibt es einen biologischen Ausgangspunkt: Schwangerschaft, Geburt und häufig auch das Stillen betreffen nur die Mutter. Deshalb unterbrechen Frauen ihre Erwerbstätigkeit unmittelbar nach der Geburt fast immer, während Männer dies nicht müssen.
Danach spielen ökonomische Anreize eine große Rolle. Während die Frau sich zu Hause um die Kinder kümmert klettert der Mann schon mal auf der Karriere Leiter nach oben und hat das höhere Einkommen. Die Frau reduziert ihre Arbeitszeit, sammelt weniger Berufserfahrung, steigt langsamer auf und verdient später weiterhin weniger. Das führt zu einem Einkommensunterschied.
Hinzu kommen gesellschaftliche Erwartungen und betriebliche Strukturen. In vielen Unternehmen wird es bei Frauen eher erwartet, dass sie Elternzeit nehmen oder ihre Arbeitszeit reduzieren. Männer, die längere Elternzeit nehmen möchten, berichten dagegen teilweise von Karrierenachteilen oder skeptischen Reaktionen im Arbeitsumfeld. Gleichzeitig sind Kinderbetreuungsangebote nicht überall ausreichend verfügbar, sodass häufig ein Elternteil einen größeren Teil der Betreuung übernehmen muss.
Diese Faktoren spiegeln sich in den Statistiken wider: Frauen nehmen den überwiegenden Teil der Elternzeit in Anspruch, während Männer zwar zunehmend Elternzeit nutzen, dies aber meist nur für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum tun. Die klassische Konstellation ist weiterhin, dass die Mutter mehrere Monate oder Jahre ihre Erwerbstätigkeit reduziert, während der Vater weitgehend in Vollzeit beschäftigt bleibt.
Langfristig hat das Folgen für das Risiko von Altersarmut. Wer weniger arbeitet, verdient weniger Einkommen, zahlt weniger in die Rentenversicherung ein, baut weniger private Altersvorsorge auf und hat geringere Chancen auf Beförderungen und Gehaltssteigerungen. Selbst wenn die Erwerbsunterbrechung nur wenige Jahre dauert, können die finanziellen Auswirkungen über Jahrzehnte nachwirken. Kommt es später zu einer Trennung oder Scheidung, fehlt zudem häufig die Absicherung durch das Einkommen des Partners. Deshalb sind Frauen im Durchschnitt deutlich stärker von niedrigen Rentenansprüchen und Altersarmut betroffen als Männer.
Das bedeutet nicht, dass jede einzelne Familie so handelt oder dass Frauen grundsätzlich dazu gezwungen werden. Es bedeutet aber, dass die Kombination aus biologischen Voraussetzungen, Einkommensunterschieden, gesellschaftlichen Erwartungen und institutionellen Rahmenbedingungen dazu führt, dass Frauen die Hauptlast der frühen Kinderbetreuung deutlich häufiger übernehmen und dadurch langfristig häufiger wirtschaftliche Nachteile tragen.

Der entscheidende Punkt ist: Wenn ein Geschlecht deutlich häufiger Erwerbsunterbrechungen übernimmt, sind die langfristigen finanziellen Folgen auf Bevölkerungsebene statistisch vorhersehbar. Das erklärt die Unterschiede bei Einkommen, Karriereverläufen und Altersarmut.

#2395


NurBen
Zitat von Blind-Meg:
Jetzt geht mir gerade auf: diejenigen (Männer), die am vehementesten das traditionelle Familienbild verteidigen, sind zugleich die, die sich über Mental Load und Carearbeit lustig machen und beides nicht so richtig ernst nehmen. Oder meine ich das gerade nur?

Das einzige traditionelle Familienbild was ich verteidige ist "Vater+Mutter+Kind".
Völlig egal wer in Teilzeit geht oder Vollzeit bleibt.
Ebenso bin ich für eine faire Aufteilung der Carearbeit. Sprich, derjenige der weniger arbeitet trägt die Hauptlast der Carearbeit. Wenn beide vollzeit arbeiten, dann erfolgt die Aufteilung der Carearbeit 50 50.

x 3 #2396


Arev87
Zitat von NurBen:
Das einzige traditionelle Familienbild was ich verteidige ist "Vater+Mutter+Kind".
Völlig egal wer in Teilzeit geht oder Vollzeit bleibt.

Und was spricht gegen Familien mit zwei Müttern und Kindern oder zwei Vätern mit Kindern?
Bei unseren demografischen Verhältnissen und auch der Inflation müssten wir froh sein um jede Familie die sich Kinder anschafft 😬.
Die Kinder von heute sichern unsere Rente

x 1 #2397


FloraVita
Zitat von Blind-Meg:
Jetzt geht mir gerade auf: diejenigen (Männer), die am vehementesten das traditionelle Familienbild verteidigen, sind zugleich die, die sich über Mental Load und Carearbeit lustig machen und beides nicht so richtig ernst nehmen. Oder meine ich das gerade nur?


Entspricht nicht meinen Erfahrungen.

#2398


ElGatoRojo
Zitat von Mariaa89:
Von den "Jugendpärchen" soll es ja mehrere geben, die sich gemeinsam etwas aufgebaut haben, auch finanziell....Unter welchen Punkt in der Statistik fallen die bloß?

Solche sind in der Emanzenwelt nicht vorgesehen ...................... 😇😎

#2399


Mariaa89
@ElGatoRojo ah ok, sorry 👍😂

#2400


A


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