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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

NurBen
Zitat von Arev87:
Dass Frauen nach der Geburt eines Kindes häufiger beruflich zurückstecken als Männer, ist nicht allein eine individuelle Entscheidung, sondern das Ergebnis biologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktoren.

Ich stimme deinen Beitrag vollkommen zu. Aber abgesehen von den biologischen Faktor, hast du es doch völlig in der Hand.
Wie ich in einem vorherigen Beitrag bereits geschrieben habe:

Suche dir einen Partner, der deutlich weniger verdient, der ungern arbeitet und gerne sich auf Teilzeit oder sogar als Hausmann auf die Kinder konzentrieren will.
So kannst du dich voll und ganz auf deine Karriere konzentrieren.

Problem gelöst.

Das einzige Problem für euch ist halt, dass ihr solche Männer nicht attraktiv findet.
Somit seid ihr doch quasi selbst für eure Alterarmut verantwortlich.

x 1 #2401


Arev87
Zitat von ElGatoRojo:
Solche sind in der Emanzenwelt nicht vorgesehen ...................... 😇😎

Ist ja eigentlich klar was Emanzipation bedeutet? Kommt mir irgendwie nicht so vor 🤔.
Die Aussage ist in etwa genauso schlau wie zu sagen; "Nee ich bin keine Feministin ich bin ja verheiratet" 🙈.

x 1 #2402


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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NurBen
Zitat von Arev87:
Und was spricht gegen Familien mit zwei Müttern und Kindern oder zwei Vätern mit Kindern?

Ich denke ein Kind braucht sowohl eine Vater als auch eine Mutter als Vorbild. Oder genauer gesagt, ein männliches und ein weibliches Vorbild.

x 1 #2403


Arev87
Zitat von NurBen:
Ich denke ein Kind braucht sowohl eine Vater als auch eine Mutter als Vorbild. Oder genauer gesagt, ein männliches und ein weibliches Vorbild. ...

Was Kinder brauchen ist bedingungslose Liebe. Und es ist egal ob die Eltern gleichgeschlechtlich sind oder hetero.
Das sage ich als Pädagogin und Erziehungswissenschaftlerin.
Natürlich lernen Kinder auch am Modell bzw am Vorbild. Aber wenn ein Junge jetzt mit zwei Müttern aufwächst, kann ja auch die männliche Vorbildfunktion jemand aus dem Umfeld übernehmen. Ein Opa ein Onkel ein Erzieher...

Meine Schwester lebt in einer gleichgeschlechtlich Partnerschaft und hat mit ihrer Frau und hat inzwischen zwei Kinder (künstliche Befruchtung macht's möglich).
Diese Kinder waren absolute wunschkinder und die beiden haben sehr viel Mühe und sehr viel Geld investiert um diese Kinder bekommen zu können. Diese Kinder werden sowas von optimal gefördert und sowas von unfassbar geliebt.
Da hätten sich meine Eltern aber echt eine Scheibe von abschneiden können 😬

x 1 #2404


NurBen
Zitat von Arev87:
Aber wenn ein Junge jetzt mit zwei Müttern aufwächst, kann ja auch die männliche vorbildfunktion jemand aus dem Umfeld übernehmen.

Naja, diese männliche Person muss ja auch einen gewissen Einfluss haben und da sehe ich das Problem.
Zu Hause 2 Mütter.... Kind geht in den Kindergarten: Hauptsächlich Erzieherinnen .... Kind geht in die Grundschule: Hauptsächlich Lehrerinnen.

x 1 #2405


Blind-Meg
Zitat von NurBen:
Frauen werden niemals die Position des "Versorgers" einnehmen, Frauen werden niemals die Hauptverdiener sein.

Da wäre ich mlr mal nicht so sicher. Die Zeiten ändern sich. Langsam, aber unaufhaltsam.

#2406


D
Zitat von Arev87:
Und was spricht gegen Familien mit zwei Müttern und Kindern oder zwei Vätern mit Kindern?

Viel ….
Annuitäten dürfen gerne sein … Annuitäten als irgendwelche Richtlinie zu beachten, halte ich für völlig falsch.

#2407


Arev87
Zitat von Blind-Meg:
Da wäre ich mlr mal nicht so sicher. Die Zeiten ändern sich. Langsam, aber unaufhaltsam.

Also ich persönlich hatte schon oft Partner die weniger verdient haben als ich. Interessiert mich nicht weil ich für mich selber aufkommen kann und keinen Versorger brauche. Das Problem ist glaube ich eher dass Männer teilweise das mit ihrem Ego nicht so ganz in Einklang bringen können wenn die Partnerin mehr verdient.

Und heutzutage hat es sich ja inzwischen so entwickelt dass die Frauen die Männer bei den bildungsabschlüssen eingeholt haben. Inzwischen gibt es mehr Frauen mit Abitur als Männer.

Früher war es auch so dass die Frauen eher nach oben gedatet haben und die Männer eher nach unten. Also die Krankenschwester mit dem Arzt.
Auch das hat sich inzwischen geändert. Inzwischen wird weitestgehend auf Augenhöhe gedatet was die Bildungsabschlüsse und den beruflichen Status angeht.
Allerdings was ganz interessant ist; Männer finden Frauen die beruflich über ihnen stehen weniger attraktiv. Wenn die Frauen einen beruflich höheren Status haben ist das also für Männer eher unattraktiv.
Umgekehrt ist es aber so dass für Frauen beruflicher Status bei Männern eher ein Pluspunkt ist.
Und das führt wiederum dazu gekoppelt mit dem Faktor das Frauen die Männer in den bildungsabschlüssen eingeholt haben, dass die sehr hochgebildeten Frauen Single bleiben und die sehr niedrig gebildeten Männer auch 😅🙈.

Tja.... heutzutage reicht eben mittelmäßiger Job nicht mehr aus um Heiratsmaterial zu sein und eine Frau und Leben lang an sich binden zu können.
Echt unfair 🥲

x 1 #2408


K
Zitat von Blind-Meg:
Jetzt geht mir gerade auf: diejenigen (Männer), die am vehementesten das traditionelle Familienbild verteidigen, sind zugleich die, die sich über ...

Das fällt dir erst jetzt auf? 🫣

x 1 #2409


D
Zitat von Arev87:
Also ich persönlich hatte schon oft Partner die weniger verdient haben als ich. Interessiert mich nicht weil ich für mich selber aufkommen kann und keinen Versorger brauche. Das Problem ist glaube ich eher dass Männer teilweise das mit ihrem Ego nicht so ganz in Einklang bringen können wenn die Partnerin mehr verdient

Sagen wir mal so , wenn eine Frau mehr verdient, bricht irgendwo sein Kartenhaus zusammen

x 1 #2410


Arev87
Zitat von Debby:
Sagen wir mal so , wenn eine Frau mehr verdient, bricht irgendwo sein Kartenhaus zusammen

Wenn das so ist und deswegen sind Kartenhaus zusammenbricht, dann ist er für mich auch nicht Manns genug.

x 1 #2411


ElGatoRojo
Zitat von Arev87:
Langfristig hat das Folgen für das Risiko von Altersarmut. Wer weniger arbeitet, verdient weniger Einkommen, zahlt weniger in die Rentenversicherung ein, baut weniger private Altersvorsorge auf und hat geringere Chancen auf Beförderungen und Gehaltssteigerungen.

Zitat von Debby:
Okay , der Staat liefert und wenn der Staat nicht liefern könnte… wären Frauen auf euch angewiesen …
also , bin ich, irgendwie als Frau immer und irgendwie und irgendwo von irgendwas abhängig..wenn dem dem so ist/wäre , muss ich natürlich schauen, wo ich für mich sich die besten Bedingungen ergeben …

Es muss doch eingentlich jeder Frau klar sein, dass sie ohne Kind ebenso wie ein Mann agieren kann - mit Kind aber in einer anderen Situation ist. Dem kann sie abhelfen durch staatliche Sozialmaßnahen oder die Zusammenarbeit mit einem Mann, vorzugsweise dem Vater des Kindes. Oder sie wird das Kind irgendwie los (Kindergarten, Schule usw), um arbeiten zu können. Auch da - Zivilisationsbonus dieser Gegend für sie (insofern hat sogar @Fenjal nicht unrecht).

Zitat von Blind-Meg:
Jetzt geht mir gerade auf: diejenigen (Männer), die am vehementesten das traditionelle Familienbild verteidigen, sind zugleich die, die sich über Mental Load und Carearbeit lustig machen und beides nicht so richtig ernst nehmen. Oder meine ich das gerade nur?

Du solltest tendenzielle Beiträge nicht so durchsichtig und platt formulieren - ein wenig mehr Pfiff dabei kann man von einer Intellektuellen schon erwarten.

#2412


NurBen
Zitat von Arev87:
Allerdings was ganz interessant ist; Männer finden Frauen die beruflich über ihnen stehen weniger attraktiv. Wenn die Frauen einen beruflich höheren Status haben ist das also für Männer eher unattraktiv.
Umgekehrt ist es aber so dass für Frauen beruflicher Status bei Männern eher ein Pluspunkt ist.

Ist halt totaler Quatsch.
Ich zitiere mal:
"Geld macht anziehend. Zumindest Männer. Dies belegt die ElitePartner-Singlestudie, in der über 12.000 Singles nach ihren Präferenzen bei der Partnerwahl befragt wurden. Demnach würden viele Frauen sich nicht in einen Mann verlieben, der wesentlich weniger verdient als sie selbst. Besonders Frauen über 30 Jahren achten auf das Einkommen eines Mannes. Bei Männern dagegen spielt der Verdienst einer Frau keine Rolle"
Weiterlesen kann man hier.
(Studie von Elitepartner https://www.presseportal.de/pm/55165/2041411)

Bei Parship kommt man zum ähnlichen Ergebnis:
https://www.t-online.de/finanzen/aktuel...-geld.html

x 1 #2413


Hansl
Zitat von Debby:
Die Männer sind halt austauschbar…

Jo.
Anfangs.
Aber wenn dann Frauen verblühen, verduften die Männer. .
Dann landen die Damen hier und klopfen ihre allgegenwärtigen Sprüche.
Nutzen wird es nichts.

#2414


Blind-Meg
Zitat von Arev87:
Also ich persönlich hatte schon oft Partner die weniger verdient haben als ich. Interessiert mich nicht weil ich für mich selber aufkommen kann und keinen Versorger brauche

Geht mir genauso. Mein Exmann hat zunächst gleich viel verdient wie ich, während meiner Weiterbildung hatte ich nur einen Mimijob und danach lag ich dann "vorne". Und mein jetziger Partner verdient deutlich weniger. Ist mir schon immer schnuppe gewesen.

Zitat von Arev87:
Das Problem ist glaube ich eher dass Männer teilweise das mit ihrem Ego nicht so ganz in Einklang bringen können wenn die Partnerin mehr verdient.

Das glaube ich eben auch.

#2415


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