Mariaa89
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Zitat von Hansl:Dann wären die psychosomatischen Kliniken vielleicht nicht mehr ganz so überlaufen von Lehrerinnen
Und da schließt sich der Kreis....Wenn der Erziehungsauftrag des Elternhauses an 8-10 Stunden des Tages ausgelagert wird und von den Lehrern erwartet wird diesen zu erfüllen, mit dem selben Personal wie vor 20 Jahren, kann das nur im Burnout enden...Und daran scheitert meiner Meinung nach oft die Vollzeitarbeit beider Elternteile..Betreuung, besonders Hausaufgabenbetreuung, und oft leider auch Ernährung, kommen im Ganztag viel zu häufig viel zu kurz...Sachen wie Schwimmen lernen, schleife binden, Radfahren, im Kindergarten das "trocken werden", Lernen und Hausaufgaben für Fächer die schwer fallen, werden aufgrund von Zeitmangel zuhause in die Fremdbetreuung verschoben...Und die Zeit die zuhause noch vorhanden ist, soll Qualitätszeit mit dem Kind sein...Sind sie noch klein, sind es ja nur maximal 2-3 Stunden am Abend, da möchte keiner schleife üben, oder sein Kind vielleicht auch mal von Sachen überzeugen, die es nicht so cool findet...Was ja verständlich ist...Auch möchte keiner dann mit seinem älteren Kind noch Mathe nachholen, statt dieses nach 8 Stunden Schule ins Freibad zu lassen, weil in der Hausaufgabenbetreuung 1 Pädagoge 25 Kinder betreut...
Ich sage nicht, dass es nicht Familien gibt, bei denen das super läuft, aber oft bleibt etwas auf der Strecke oder jemand leidet darunter, entweder Eltern, Kinder oder eben auch die Lehrer...