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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Blind-Meg
Zitat von Ema:
Und weil viele das Wort "Feministin" mittlerweise genau mit so etwas verbinden, würde ich das Wort nicht mehr auf mich anwenden. Zumindest nicht, ohne sehr genau klarzustellen, was ich darunter verstehe. Und vor allem - was nicht.

Ich verstehe total, was du meinst.
Ich verwende das Wort aber trotzdem weiter, in seiner ursprünglichen Bedeutung und bleibe dabei und fülle es mit meinem Inhalt, was ich darunter verstehe. Ich weigere mlch, den Meinungsmachern aus Youtube und TikTok die Deutungshoheit zu überlassen. Wer nicht versteht, was eln Wort bedeutet, möge im Duden nachsehen und nicht bei TikTok.

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Ema
Zitat von Blind-Meg:
Wer nicht versteht, was eln Wort bedeutet, möge im Duden nachsehen und nicht bei TikTok.

Man kann aber nicht verhindern, dass die Semantik eines Begriffs sich mit dem Gebrauch (vieler) Sprecher entsprechend verändert.

Wenn sehr viele Frauen, die absolut ein Rad abhaben, sich irgendwo öffentlichkeitswirksam selbst als Feministinnen gerieren, kannst du nicht verhindern, dass die Mehrzahl der Menschen irgendwann meint, das seien tatsächlich Feministinnen Unwissender Smiley

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A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Worrior
Auf jeden Fall sollte man die ursprünglichen Feministinnen des 19 Jahrhunderts nicht mit jenen Streiterinnen vergleichen die sich aktuell so bezeichnen.
Da täte man ihnen Unrecht.

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Ema
Zitat von Worrior:
Auf jeden Fall sollte man die ursprünglichen Feministinnen des 19 Jahrhunderts nicht mit jenen Streiterinnen vergleichen die sich aktuell so bezeichnen.
Da täte man ihnen Unrecht.

Genau das meine ich ja.

Übrigens nicht nur die des 19., sondern großteils auch die des 20. Jahrhunderts.

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Blind-Meg
Zitat von Ema:
Wenn sehr viele Frauen, die absolut ein Rad abhaben, sich irgendwo öffentlichkeitswirksam selbst als Feministinnen gerieren, kannst du nicht verhindern, dass die Mehrzahl der Menschen irgendwann meint, das seien tatsächlich Feministinnen

Mit etwas Glück erlebe ich das aber nicht mehr, bis es soweit ist. Und wenn doch, kann ich immer noch anfangen, das klarzustellen.

#2690


Ema
Zitat von Blind-Meg:
Mit etwas Glück erlebe ich das aber nicht mehr

Wie das? Es ist doch schon so.

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Blind-Meg
Zitat von Ema:
Wie das? Es ist doch schon so.

So schlimm finde ich es noch nicht. Oder kriege in meinem Umfeld noch nicht so viel davon ab.

#2692


N
@Ema
"Man muss sich im Netz nur mal ein paar Videos von selbsternannten Feministinnen anschauen, die mit wutverzerrter Miene nichts anderes tun als ihren völlig ungebremsten Männerhass in die Welt hinaus zu geifern."

Kannst Du die mal verlinken oder benennen? Ich bin ja viel in gesellschaftspolitischen Themen unterwegs und bekomme dazu auch viel in meinem Feed. Aber wutverzerrte Mienen, die Männerhass verbreiten, sind mir dabei noch nicht in den Feed gespült worden.
Ich höre aber allenthalben, dass es viele solcher Frauen im Netz geben soll. Das würde ich mir gerne mal ansehen.

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Hansl
Zitat von Nalf:
Kannst Du die mal verlinken oder benennen?

In den Spiegel sehen würde der einen oder anderen hier vielleicht so manches erschließen. 🤔
Da muß man nicht groß verlinken, das Angebot an dsbzgl Selbstoffenbarung ist durchaus präsent.

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A
Zitat von Nalf:
Ich höre aber allenthalben, dass es viele solcher Frauen im Netz geben soll.

Gibt es. Natürlich. Und das ist ätzend. Keine Frage.

Aber oft werden einfach nur Frauen die klar und eindeutig benennen, was nicht mehr geht - strukturelle Gewalt zB - versucht mundtot zu machen, indem man sie zB als hasserfüllt diskreditiert.

So geht es doch von Alters her: Frauen / Menschen die etwas sagen, was dem Gros zuwiderläuft weil es Macht schmälert zB werden diskreditiert als hasserfüllte Hexen, als Dirnen ohne Moral, als dumm...

Feminismus hasst keine Männer. Warum auch. Feminismus lässt sich nur das Drangsalieren oder das Rollenpressen nicht mehr gefallen.
Und Männer die das stört sind die, die keine Respekt vor dem Wert einer Frau haben.

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ElGatoRojo
Zitat von Akelei76:
Feminismus hasst keine Männer. Warum auch. Feminismus lässt sich nur das Drangsalieren oder das Rollenpressen nicht mehr gefallen. Und Männer die das stört sind die, die keine Respekt vor dem Wert einer Frau haben.

Ich habe allerdings eher das Gefühl, es geht manchen machmal,. oft oder hin und wieder nicht um gleiche Rechte und gleiche Chancen für Frauen sondern um billiges Männerbashing. Und Anekdoten über dummerhaftiges oder gefühlloses Verhalten gibt es für Frauen ebenso. Insofern sollten manche einfach mal die Kirche im Dorf lassen

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A
Zitat von ElGatoRojo:
es geht manchen machmal,

Ja solche Ladies gibt es und es tut der an sich guten Sache keinen Gefallen. Aber das sind Ausnahmen die Rage bite betreien oder Frauen die großen Schmerz erleben mussten.

Fakt ist: Frauen werden strukturell immer noch ungleich behandelt und Gewalt ausgesetzt. Vom Arbeitsplatz bis zur Medizin.

Wer Frau ist oder welche liebt, wird unterstützen, dass das aufhört

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R
Zitat von ElGatoRojo:
Ich habe allerdings eher das Gefühl, es geht manchen machmal,. oft oder hin und wieder nicht um gleiche Rechte und gleiche Chancen für Frauen sondern um billiges Männerbashing.

Da liegst du zu 100% richtig.
Provokation und Polarisierung, bringt Klicks, Likes und Follower und die Kasse klingelt.
Dumm nur, dass viele heranwachsende, die sich diesen viralen internetmüll 24 Std am Tag in die Birne drücken, mittlerweile glauben, das entspricht der Realität.

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S
Zitat von Fenjal:
Ausreichend Budget und Wohnraum? Betreuungsmöglichkeiten?
Genug Wohlstand um auch allein durchziehen zu können?
Achwas, hauptsache schwanger.
Ansonsten? Woher kommt die steigende Zahl Alleinerziehender, die Sozialleistungen beziehen?

Klar, der Mann der die Frau allein lässt ist es nicht schuld...
...echt krank!

Und überhaupt, du denkst wenn man Kinder mit Geld vollsch.n kann, dann wachsen dir gut auf?

Sorry, ich kenn sehr viele Menschen, die kein hohes oder "nur" ein mittleres Einkommen haben, die kein Haus haben, kein Jagdrevier, keine Jacht, keine 3 Autos... ...aber die total liebevoll mit den Kinder umgehen und die Kinder glücklich aufwachsen!

Fenial, so gesehen bin ich dankbar, dass du keine Kinder hast.

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NurBen
Zitat von Nalf:
Ich höre aber allenthalben, dass es viele solcher Frauen im Netz geben soll. Das würde ich mir gerne mal ansehen.

Bin jetzt nicht so auf Tiktok und IG unterwegs. Aber wenn du #hatemen oder ähnliches eingibst, wirst du sicher fündig.
Mir wird auf youtube ständig der Whatever Podcast angezeigt, wo halt irgendwelche Bratzen mit einer verquerten Feministischen Denkweise vorgeführt werden.
Ich persönlich halte von solchen Videos eher wenig, da es für viele einfach um die Clicks und Monetarisierung geht

Eine Goldgrube ist bspw. Reddit. Dort gibt es subreddits wie TwoXChromosomes oder Trueuglywomen, da braucht man sich nur die Kommentare anschauen.

Zitat von Akelei76:
Aber oft werden einfach nur Frauen die klar und eindeutig benennen, was nicht mehr geht - strukturelle Gewalt zB - versucht mundtot zu machen, indem man sie zB als hasserfüllt diskreditiert.

Geschieht doch andersrum genauso. Männern wird die Opferrolle regelmäßig abgesprochen, obwohl sie doppelt so häufig Opfer von Gewalttaten sind. Als Argument wird hervorgebracht, dass die Täter ja ebenfalls männlich sind, als würde es für das Opfer eine Rolle spielen oder "weniger schlimm" sein.

Interessant finde ich die neue Dunkelfeldstudie (02/2026):
"Psychische Gewalt in einer (Ex-)Partnerschaft erlebten knapp die Hälfte der Frauen (48,7 Prozent) und 40 Prozent der Männer mindestens einmal in ihrem Leben. Emotionale Gewalt macht dabei mit 37,8 Prozent den größten Teil der in LeSuBiA erfassten psychischen Gewaltformen aus. Obwohl Frauen über ihr gesamtes Leben stärker betroffen sind, zeigt die Betrachtung der letzten fünf Jahre, dass auch Männer vergleichsweise häufig von psychischer Gewalt (Männer: 23,3 Prozent; Frauen: 23,8 Prozent) und insbesondere von kontrollierender Gewalt (Männer: 8,7 Prozent; Frauen: 7,1 Prozent) betroffen sind."

"Von körperlicher Gewalt in einer (Ex-)Partnerschaft waren 16,1 Prozent in ihrem Leben und 5,7 Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre betroffen. Bezogen auf die letzten fünf Jahre haben Frauen (5,2 Prozent) und Männer (6,1 Prozent) nahezu gleich häufig körperliche Gewalt erfahren."

https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/akt...cht-280248

Auch solche Erkenntnisse werden dann gerne kleingeredet, weil es nicht zum "Feministischen Weltbild" passt.

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A


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