Zitat von Nalf: Ich höre aber allenthalben, dass es viele solcher Frauen im Netz geben soll. Das würde ich mir gerne mal ansehen.
Bin jetzt nicht so auf Tiktok und IG unterwegs. Aber wenn du #hatemen oder ähnliches eingibst, wirst du sicher fündig.
Mir wird auf youtube ständig der Whatever Podcast angezeigt, wo halt irgendwelche Bratzen mit einer verquerten Feministischen Denkweise vorgeführt werden.
Ich persönlich halte von solchen Videos eher wenig, da es für viele einfach um die Clicks und Monetarisierung geht
Eine Goldgrube ist bspw. Reddit. Dort gibt es subreddits wie TwoXChromosomes oder Trueuglywomen, da braucht man sich nur die Kommentare anschauen.
Zitat von Akelei76: Aber oft werden einfach nur Frauen die klar und eindeutig benennen, was nicht mehr geht - strukturelle Gewalt zB - versucht mundtot zu machen, indem man sie zB als hasserfüllt diskreditiert.
Geschieht doch andersrum genauso. Männern wird die Opferrolle regelmäßig abgesprochen, obwohl sie doppelt so häufig Opfer von Gewalttaten sind. Als Argument wird hervorgebracht, dass die Täter ja ebenfalls männlich sind, als würde es für das Opfer eine Rolle spielen oder "weniger schlimm" sein.
Interessant finde ich die neue Dunkelfeldstudie (02/2026):
"Psychische Gewalt in einer (Ex-)Partnerschaft erlebten knapp die Hälfte der Frauen (48,7 Prozent) und 40 Prozent der Männer mindestens einmal in ihrem Leben. Emotionale Gewalt macht dabei mit 37,8 Prozent den größten Teil der in LeSuBiA erfassten psychischen Gewaltformen aus. Obwohl Frauen über ihr gesamtes Leben stärker betroffen sind, zeigt die Betrachtung der letzten fünf Jahre, dass auch Männer vergleichsweise häufig von psychischer Gewalt (Männer: 23,3 Prozent; Frauen: 23,8 Prozent) und insbesondere von kontrollierender Gewalt (Männer: 8,7 Prozent; Frauen: 7,1 Prozent) betroffen sind.""Von körperlicher Gewalt in einer (Ex-)Partnerschaft waren 16,1 Prozent in ihrem Leben und 5,7 Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre betroffen. Bezogen auf die letzten fünf Jahre haben Frauen (5,2 Prozent) und Männer (6,1 Prozent) nahezu gleich häufig körperliche Gewalt erfahren."https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/akt...cht-280248Auch solche Erkenntnisse werden dann gerne kleingeredet, weil es nicht zum "Feministischen Weltbild" passt.