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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Ragna
Zitat von Nalf:
Aber der hat seine Frau noch und lebt mit seinen Kindern und teilt sich die Arbeit fair.

x 1 #3181


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Den könnt ihr jetzt Soja-Torben oder sonst was nennen.

Was für ein Hektiker auf dem TikTokAugenpflaster. "Empört Euch!" ist der Bestseller für die, die mit dem Denken garnicht erst beginnen wollen.

Ob er ein netter Ehemann und guter Vater ist, mag ja sein. Aber ansonsten ..... 🤔🤔

x 4 #3182


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Ragna
Zitat von cline:
@Ragna, ich habe das Zitat nur als "Aufhänger" genommen. Mein Post war nicht explizit auf dich bezogen. Es bezieht sich auf allgemeine ...

Wenn sich jemand gegen Kinder entscheidet, vollkommen ok.
Manchmal soll es halt nicht sein oder passt nicht.

x 2 #3183


C
Zitat:
Wir müssen über diesen Sachverhalt ja nicht ins Detail gehen

Selbstverständlich nicht ... selbstverständlich sind mir (von daher) auch manche Frauen schnuppe, die in jüngeren Jahren vielleicht evt hätten schwanger werden können.

x 1 #3184


N
Zitat von ElGatoRojo:
Aber bei manchen Frauen

Ja, ja, den Blick immer ganz auf die Frauen.

Laut einer Studie des INED (Institut Nationale d'Études Démographiques) sind die Chancen einer Frau, schwanger zu werden, bei einem Partner zwischen 35 und 40 Jahren um rund 25% geringer und bei einem Partner über 40 Jahren um 50% geringer.

#3185


C
Zitat von Ragna:
Wenn sich jemand gegen Kinder entscheidet, vollkommen ok.

Finde ich auch. Nur wenn jemand keine Kinder bekommen kann/ konnte und sich dennoch anhören muss, warum er denn keinen produktiven Beitrag leistet ... ach lassen wir das.
Scheint nicht relevant genug, das zu verstehen (zu wollen) ...

x 2 #3186


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Laut einer Studie des INED (Institut Nationale d'Études Démographiques) sind die Chancen einer Frau, schwanger zu werden, bei einem Partner zwischen 35 und 40 Jahren um rund 25% geringer und bei einem Partner über 40 Jahren um 50% geringer.

Ja und? Was ist an der Fähigkeit von Männern Schwangerschaft zu erzeugen relevant, wenn es um diese Fähigkeit bei Frauen geht? In der Regel sind die Partner fast gleichaltrig. Altersunterschied der deutschen Bevölkerung bei Verheirateten = 1,5 Jahre. Und der Mann, der mit über 40 ein Kind will, muss dann eben sehen, wie er klar kommt, wenn diese Teenager werden.

x 1 #3187


MissLilly
Zitat von cline:
Nur wenn jemand keine Kinder bekommen kann/ konnte und sich dennoch anhören muss, warum er denn keinen produktiven Beitrag leistet ... ach lassen wir das.

Darf ich fragen ob du persönlich davon betroffen bist oder warst und dementsprechend solche Abwertungen erfahren hast?

x 2 #3188


Y
Zitat von Nalf:
Die jüngeren Väter haben es kapiert und stehen an unserer Seite. Das sind die Verbündeten und Liebhaber, mit denen Familie noch möglich ist.
Solche Männer feier ich, weil sie Männlichkeit verstanden haben und nicht mit Rumgeprolle und Egoismus verwechseln. Bei dem Mann ist keinerlei Wut in der Stimme oder Hass im Gesicht. Weder gegen Frauen, noch wegen Männer. Der findet, wie die meisten Frauen, nur die alten patriarchalen Hüte schädlich.

Guten Tag, Nalf. Ich feiere das dann gern mit.
Natürlich gibt es solche Männer auch ab 50+, aber weniger, weil viele Männer wiederum von Vätern zerstört und geprägt wurden. Die auch wiederum zerstörte Seelen eines kaputten Systems waren.
Zitat von Nalf:


Den könnt ihr jetzt Soja-Torben

Auch, wenn ich kein Soja mag,
kann ich den Begriff gut leiden, weil er für mich ein partnerschaftlich hohes Qualitätsmerkmal darstellt.

x 1 #3189


ElGatoRojo
Kann man eigentlich Feminismus mit so einer Art Religion vergleichen? Gibt ja auch einfache Glaubenssätze und Überzeugungen -- und natürlich mutiges Bekennertum und unermüdliche Missionsbemühung. Und sogar "heilige" Schriften, der Emma sei Dank. Und natürlich ist das nicht nur eine Überzeugung mancher Frauen, auch unter Männern hat diese Auslegung ihre Anhänger wie das Bekennervideo von voriger Seite uns zeigt. 🤔

Da lobe ich mir doch jemand wie @Arev87, mit der man über Fakten diskutuieren kann ....................

x 1 #3190


T
Zitat von Nalf:
Bei dem Mann ist keinerlei Wut in der Stimme oder Hass im Gesicht.

Nö überhaupt nicht. Aber pauschales Männerbashing, was ist das? Eine objektive Analyse? Wir sollen anerkennen, dass unsere Gesellschaft ein Problem mit Männlichkeit hat. Woran sind Männer bitteschön nicht schuld? Mir würden viele Probleme einfallen, aber die Rechnung aufzumachen Kriminalität = Männlichkeit, Pöbeleien = Männlichkeit bringt uns direkt ins Mittelalter zurück. Nicht umsonst hat sich unsere Gesellschaft davon verabschiedet Fehlverhalten sowie Kriminalität bestimmten Gruppen zuzuschreiben und lehnt Vorverurteilungen ab. Aber genau dazu wird aufgerufen. Männer sollen vorverurteilt werden, indem alle ein generelles Problem mit Männlichkeit anerkennen.

Gemeint ist in dem Beitrag natürlich weiße deutsche Männlichkeit, eine Differenzierung findet logischerweise nicht statt, weil rechts. Klar, an wen sonst wendet sich der Beitrag. Mal abgesehen vom Anbiedern an unsere lieben Geschlechterkämpferinnen.

Zitat von Nalf:
Etwas Hoffnung am Donnerstagmittag:

Das ist die Hoffnung? Ehrlich jetzt? Ich denke ihr tretet gegen Pauschalisierungen und Generalverdacht ein? Ach doch nicht? Nicht wenn es um Männer geht. Arm.

x 6 #3191


C
Zitat von MissLilly:
Darf ich fragen ob du persönlich davon betroffen bist

Klar, darfst du. Ich selbst wollte nie Kinder. Meine beiden besten Freundinnen hingegen schon, ihnen war es aber leider nicht von Gott mitgegeben. Die eine ist Erzieherin, die andere in der Altenpflege ... dennoch hören sie bis heute Abwertungen warum sie kinderlos sind.
Obwohl sie doch (meiner Meinung nach) einen immensen Beitrag für die Allgemeinheit leisten ... ganz ohne eigene Kinder.

x 1 #3192


Ragna
Zitat von ElGatoRojo:
Kann man eigentlich Feminismus mit so einer Art Religion vergleichen? Gibt ja auch einfache Glaubenssätze und Überzeugungen -- und natürlich ...

Alle die nicht Glauben oder Zweifel haben, werden der Häresie beschuldigt und im Internet öffentlich "verurteilt" oder gebrandmarkt. So geht Deutungshoheit heute!

x 1 #3193


Worrior
Mir ist völlig unverständlich wieso Singletum und Kinderlosigkeit bei Männern pathologisiert wird, während es bei Frauen als Akt der Befreiuung gefeiert wird?
Beides sind mitunter klar gewählte Lebensmodelle.

Klar gibt es Menschen denen es schwer fällt einen Partner zu finden, die sich nach eigener Familie sehnen und unter Einsamkeit leiden.
Da gibt es nichts schönzureden, die gab es zu jeder Zeit und die wird es immer geben.

Ich glaube gelesen zu haben dass jeder 5. Haushalt von einem alleinstehenden Mann bewohnt wird.
Männer die auf ihre Gesundheit achten, beruflich gefestigt sind, deren finanzielle Verhältnisse geordnet sind.
Die wenigen die ich kenne pflegen ein handverlesenes soziales Umfeld, haben interessante Hobbys, sie treiben Sport, lesen, sie reisen.
Sie leben einen angenehmen Lifestyle, wirken mental ausgeglichen.

Eine Partnerin ist für diese Männer kein muss, es ist eine positive Bereicherung ihres eh schon intakten, schönen Lebens.
Keinesfalls ist es aber der Sinn ihres Lebens oder etwas an dem es ihnen mangelt und an ihrem Selbstwert zieht.

Die vereinsamten, unglücklichen, granteligen Typen, in ihren Messiebuden, die Hass gegen Frauen schüren kenne ich nicht.
Sicher mag es die vereinzelt geben aber sie sind kein Massenphänomen.

Vielleicht sieht man in der zunehmenden demografischen Veränderung aufgrund dieser Singlemänner eine Gefahr?
Sie entziehen sich dem sozialpolitischen Mainstream und den dadurch entstehenden Abhängigkeiten.
Sind deshalb weniger manipulierbar, spülen kein Geld in die Kassen der Therapeuthen- und Psychoindustrie, sponsoren nicht die Pharmaindustrie durch Psychopharmakakonsum, brauchen keine Selbsthilfegruppen und oder Gruppentherapien.
Sie brauchen keine staatliche Unterstützung.
Eine neue Freiheit die vielleicht nicht gewünscht ist?

Unsere Politik macht sich aber schon Gedanken wie man diesen Männern in die Tasche greift, damit es ihnen nicht all zu geht und sie ins System zurückgedrängt werden.

x 4 #3194


N
Zitat von Thomi:
Kriminalität = Männlichkeit, Pöbeleien = Männlichkeit

Das hat weder er noch ich gesagt.

Kriminalität = eine Ausdrucksform von Männlichkeit (siehe Zahlen)
Pöbeleien = eine Ausdrucksform von Männlichkeit (siehe Samstagabend Innenstadt)

Beide Ausdrucksformen braucht niemand, nützt niemandem und macht Männer nur einsam.

Wie es anders geht, wie Männlichkeit auch aussehen kann, beweisen jeden Tag zigtausende von Männern, die wirklich ihren Mann stehen und was leisten, sich emotional regulieren können, etc. Diese Männer werden nur von anderen Männern gebasht, die ihnen mangelnde Attraktivität für Frauen andichten oder mangelnde Wahrhaftigkeit oder anderen Blödsinn.

Nicht 90+ % der Männer sind im Gefängnis, sondern 90+% der Gefängnisinsassen sind Männer. Und das ist ein Problem, dem sich manche Männer und Frauen stellen und es lösen wollen. Und andere even nicht.

Wenn "Hektiker" das schlimmste ist, was man über diesen Mann sagen kann, steckt er ne Menge Männer in die Tasche. Dass das "old school" Männer, die es toll fanden, weniger leisten zu müssen, nervt, kann ich ja verstehen. Aber mit Sprüchen allein kommt man(n) (und frau) heute weder zu beruflichem noch familiären Erfolg. Dafür sind die patriarchalen Ausreden schon zu gut erforscht und belegt.

x 2 #3195


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