Zitat von Fenjal: Soetwas könnte man mit Vertragsfreiheit im Vorfeld juristisch vorausschauend verbindlich abklären.
Zitat von MissLilly: Stimmt! Stellst sich mir nur noch die Frage, was die Typen davon abgehalten hat das Ganze im Vorfeld juristisch vorausschauend und verbindlich abklären lassen?
Jepp. Jedes Paar kann seinen Krempel im Vorfeld vertraglich regeln lassen. Dies kann in einer eheähnlichen Gemeinschaft sowie in einer Ehe im Vorfeld geregelt werden. Dafür muss halt einer den @rsch in der Hose haben, sowas während großer Liebesbekundungen à la Hollywood-Romanze und Kniefall (meistens übrigens vom Mann ausgelöst) anzusprechen. Meistens denkt aber darüber vorher keine nach, weder Mann noch Frau. Und macht sich nicht mal sonderlich schlau, was Zugewinn usw. bedeutet. Und interessiert sich auch nicht dafür, wie Erziehungszeit, berufliche Pausen, Unterhaltszahlungen oder oder oder geregelt werden soll und im Ernstfall gesetzlich geregelt ist.
Übrigens kenne ich auch keinen Mann, der unter Androhung von irgendwas zum Standesamt geschleppt und dann die Hand zur Unterschrift geführt wurde. Und wie gesagt, ich kenne mehr Männer die einen Antrag gemacht haben, als Frauen. Hier ist man gern noch konservativ unterwegs. Man ist ja schließlich gern ein toller Kerl.
Und auch dann ist niemand gezwungen "ja" zu sagen. In den meisten Fällen wurde aber während der Beziehung schon darüber gesprochen, ob man irgendwann mal heiraten und Kinder haben will. Die meisten Paare kennen sich etwas und reden auch von Zeit zu Zeit mal darüber. Es mag auch sein, dass es oft Frauen wichtiger ist zu heiraten, romantisch in weiß und so - weniger wegen dem Geld in diesem Moment, aber wenn der Mann das nicht will, muss er eben seine E!er suchen und das rechtzeitig klarstellen. Auch könnte er zum Lösungsprozess beitragen, indem er Tagesstätten sucht, selbst Elternzeit nimmt um seiner Frau zu ermöglichen, dass sie eben nicht Vollzeit zu Hause bleiben muss, sogar Vollzeit arbeiten könnte. Du bist der Meinung, das wollen die blöden Weiber alle nicht? Mag sein, aber er könnte ja auch mal versuchen den Schw@nz vor ihren Wünschen nicht nur einzuziehen.
Ich erlebe nur leider sehr sehr oft und auch bei mir war das so, dass da organisatorisch so gar nichts kam, weder verbal planend noch durch Infos einholend. Für meinen Ex war klar, dass sein Leben nahezu nahtlos weiterläuft wie vorher, mit Beruf, Hobby und allem anderen. Wie in vielen Beziehungen auch. Einen Säugling überlässt man dann halt nicht einfach seinem Schicksal. Und wundert sich auch nicht, wie die Bindung verteilt ist.
Zitat von Fenjal: In meinem Umfeld klagen gerade 3 Männer gegen ihre Ex-Ehefrauen nur um sie aus ihrem Eigentum zu bekommen, diese Frauen kontern mit Kindern
Ach, welch Prachtexemplare. Die Mutter mit ihren eigenen Kindern aus dem Haus zu klagen, na ja. Oder wären sie bereit mit den Kindern selbst in diesem Haus wohnen zu bleiben und sich dann im selben Rahmen um deren Erziehung zu kümmern?
Du verstehst einfach nicht, dass Deine Vorstellung vom Leben gerne so sein darf. Niemand möchte Dir da reinreden. Du willst nicht heiraten, gut. Musst Du nicht. Auch Deine Vorstellung von einer Beziehung darfst Du gerne leben. Sollst Du sogar, weil alles andere wäre auf Dauer frustrierend.
Ich wollte auch nie so unbedingt heiraten, tat es trotzdem, mir mein Ex einen Antrag machte. Kurz danach war ich auch schwanger .Gewollt übrigens, obwohl ich auch bzgl. Kinder auch keinen speziellen Plan hatte. Er sprach zuerst von Kindern, ich zögerte.
Aber lasse doch die Menschen einfach selbst entscheiden, wie die das wollen. Und glaube mir, die meisten Männer treffen auch Entscheidungen und sind auch altersmäßig sehr wohl dazu in der Lage.
Nur wollen viele Menschen (Männer, aber auch Frauen) nix mehr davon wissen, was sie mal selbst gerne wollten, wenn sie es nicht mehr wollen.