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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Ich weiß sehr häufig, wie es ablaufen wird. Mit einem behinderten und einen normgerechten Kind.

O.k. - das ist für dich keine einfache Situation und erschwerte Bedingung für das Kind und dich und den Bruder. Aber - sorry - auch wieder eine anekdotische Beschreibung des Problemes aus deinen Erfahrungen deines Einzelfalles.

Es geht einfach schlicht um die generelle Tendenz, Kinder aufwachsen zu lassen ohne ihnen die Regeln eines zivilisatorisch angenehmen Zusammenlebens zu vermitteln oder das nur ganz rudimentär zu tun.

Oder soll ich Anekdoten bringen, wie manche Mütter ihrte Kinder quasi als Mittel einsetzen, um Aufmerksamkeit vom Rest der Welt zu bekommen -- meinst allerdings genervte?

x 1 #4321


Balu85
Zitat von Hansl:
Und genau solche Frauen wie Dich möchte ich eben nun mal dahin stellen, wo sie hingehören.

öhm....also ich bin ja nun wahrlich kein Fan dieser Userin. Aber ich denke das derartige Aussagen mehr als zu weit gehen. Auch wenn die Vorlage jetzt auch nicht gerade die feine Art war. Überschreitet das eine Grenze.

An sich bin ich verwundert, wenn ich mich recht entsinne warst du doch der User der immer viel von "Liebe" zu einer bestimmten Person gesprochen hatte. Fast schon wahnhaft von wahrer Liebe. Und jetzt lese ich bei dir inzwischen, gerade in diesem Thema, vorrangig Wut und Frustration. Das erschließt sich mir nicht.

x 7 #4322


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Ema
Zitat von Nalf:
Mit einem behinderten (....) Kind.

Was für eine Behinderung hat denn dein Kind?

#4323


Ema
Zitat von Hansl:
Dummes, verlogenes Gequatsche einer frustrierten Trulla.

Merkst du eigentlich nicht, wann du völlig daneben bist?

x 5 #4324


ElGatoRojo
Zitat von Hansl:
Und genau solche Frauen wie Dich möchte ich eben nun mal dahin stellen, wo sie hingehören.

Warum regst du dich auf? Du weißt doch um die Fluidität der Argumente.

Bleibe im gehobenen Standard 🤔

x 2 #4325


A
Zitat von Hansl:
Dummes, verlogenes Gequatsche einer frustrierten Trulla. Und genau solche Frauen wie Dich möchte ich eben nun mal dahin stellen, wo sie hingehören. Nach Jahren des Schweigens. Ins bildungsferne, virtuelle Frauenhaus der Ladenhüterinnen. Trullas, die nichts anderes als ihre große Klappe publizieren, aber von der ...

dein Beitrag wurde schon gemeldet , ansonsten hätte ich es gemacht .

x 2 #4326


S
Zitat von Hansl:
Dummes, verlogenes Gequatsche einer frustrierten Trulla. Und genau solche Frauen wie Dich möchte ich eben nun mal dahin stellen, wo sie ...

Du solltest besser ins Bett gehen. Morgen ist ein neuer Tag.

x 2 #4327


K
Zitat von Nalf:
Ich weiß sehr häufig, wie es ablaufen wird. Mit einem behinderten und einen normgerechten Kind. Klar kann ich mich mit dem einen verkriechen und ...

Danke für den kleinen Einblick. Sicher nicht einfach..

Ich drnke, solche gibts aber wohl in jeder Generation. Aber jüngere sind vielleicht wirklich aufgeschlossener, kommen mehr mit Inklusion in Kontakt..


Kinder sind Kinder. Und ja, einige wenige sind unerzogen und es fehlt denen das Setzen von Grenzen bzw werden ihnrn alle Hindernisse aus dem Weg geräumt ( Helikoötereltern)

Aber dennoch Ausnahmen. Und wer sich über ein weinendes Kleinkind oder die heute angeblich doch ach so böse Jugend aufregt... jo mei!

x 2 #4328


N
@Hansl
Das was da in Dir passiert, tut mir sehr leid für Dich.

Zitat von Balu85:
Ich denke das es bei Kindern oder allgemein Menschen mit einer Beeinträchtigung doch ein völlig anderer Umstand ist.

Eigentlich nicht. Denn warum ein Mensch laut wird, aus der Reihe tanzt, rumrennt oder von seinen Eltern gefühlt zu nachsichtig behandelt wird, kannst Du von außen nicht erkennen.

Zitat von Balu85:
Wer dieses "euch" jetzt wieder soll erschließt sich mir nicht.

Jede/r, die/der sich den Schuh anziehen mag.

Zitat von ElGatoRojo:
Es geht einfach schlicht um die generelle Tendenz, Kinder aufwachsen zu lassen ohne ihnen die Regeln eines zivilisatorisch angenehmen Zusammenlebens zu vermitteln oder das nur ganz rudimentär zu tun.

Und ich behaupte, dass es diese Tendenz überhaupt nicht gibt. Ganz im Gegenteil kümmern sich heutige Eltern wesentlich mehr um ihre Kinder als das noch in den 70ern und 80ern der Fall war. Damals waren die Kinder nur besser "dressiert" und störten die Erwachsenen mit ihren Bedürfnissen daher weniger. Das ist zumindest mein Eindruck.
Insgesamt ist die Welt voller, zugebaut er, lauter und flackernder geworden und sämtliche Menschen reagieren darauf mit angestrengten Nervensystemen.

Zitat von Balu85:
Und lt. KI fallen 70-80% der pflegebedrüftigen und behinderten Kinder im Alltag gar nicht auf. Weil deren einschränkung nicht offensichtlich ist. Also gehen sie auch niemanden "auf den Sack".

Jein. Sie fallen in den meisten Situationen nicht auf. Aber genau in den Situationen, die hier angesprochen wurden, fallen sie auf.
Beispiel: Kind mit Herzschrittmacher, ist 14, sieht aus wie 10, bekommt von seinen Eltern hochkalorische Lebensmittel wann immer irgendwas ins Kind reingeht. Von außen sieht man nur ein Grundschulkind, das mit Süßigkeiten und Handy am Tisch sitzt und sich ungewöhnlich rotzig für einen 10jährigen gibt.

Beispiel: Kind im ASS-Spektrum muss bei dem Gefühl eines vollen Magens immer rennen. Die Eltern im Urlaub haben die Wahl, im Urlaub nur mitgebrachtes Essen auf dem Hotelzimmer zu essen oder im Restaurant ein schon rennendes Kind zu haben.

Beispiel: Kind mit frühkindlichem Trauma. Wünscht sich zum Geburtstag einen Jahrmarktsbesuch, wird dort von etwas getriggert, macht einen Riesenaufstand und alle sehen nur, wie die Eltern mit Engelsgeduld das Kind aus dem Fight or Flight rauscoachen und ihm nachher mit Eis den Adrenalinpegel senken. Die Umstehenden sehen nur ein Kind, das sich wie Hacke benimmt, fast apathisch wirkende Eltern hat, die es danach für den Aufstand noch mit einem Eis belohnen.

Keine Extrembeispiele, sondern normaler Alltag, sobald man Integration/Inklusion ernst nimmt und die Verhaltensauffälligen nicht mehr gruppiert und wegorganisiert.

x 1 #4329


ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Ganz im Gegenteil kümmern sich heutige Eltern wesentlich mehr um ihre Kinder als das noch in den 70ern und 80ern der Fall war.

Das mag wohl sein. Positiver Effekt = Kinder konnten freier agieren und zwar mit anderen Kindern (gleiche Peergroup) -- Ich persönlich habe das jedenfalls als deutlich positiv empfunden. Dabei interessierte mich die pädagogische oder psychologische Theorie eher wenig.

Deine Vorstellungen über die Zeiten vor deiner Geburt sind logischerweise angelesen.

#4330


N
Zitat von ElGatoRojo:
Positiver Effekt = Kinder konnten freier agieren und zwar mit anderen Kindern (gleiche Peergroup)

Richtig. Die größere Freiheit war positiv, die körperliche Züchtigung und schwarze Pädagogik war negativ und das Nebenherleben von Kindern in einer Erwachsenenwelt (z.B. die Fanta ind der Kneipe, in der Papa rauchend und trinkend Skat spielte) war sowohl positiv als auch negativ.

Zitat von ElGatoRojo:
Deine Vorstellungen über die Zeiten vor deiner Geburt sind logischerweise angelesen.

Ich habe Eltern, Onkel und Tante in Deinem Alter. Die erinnern eure Jugend und Jungerwachsenenzeit etwas anders als Du. Bis auf meinen Vater. Der sieht vieles genauso wie Du. Aber der stützt wie Du auch vieles zum Thema Kinder und Erziehung auf die reine Anschauung seiner Frau, mit gelegentlicher eigener Beteiligung, wenn es die Berufstätigkeit zuließ.

#4331


Balu85
Zitat von Nalf:
Keine Extrembeispiele, sondern normaler Alltag, sobald man Integration ernst nimmt und die Verhaltensauffälligen nicht mehr gruppiert und wegorganisiert.

Sorry, aber hier nimmst du dir Ausnahmefälle zusammen und deklarierst sie als "Regel". Mag ja sein das du auf Grund deiner bzw. eher eurer Situation einen anderen Blick für hast oder auch andere Orte aufsuchst wo es dann eben Häufungen gibt. Aber ganz normaler Alltag ist das sicher nicht. Also anders, für die Eltern natürlich schon. Aber nicht für Außenstehende.

Zitat von Nalf:
Jede/r, die/der sich den Schuh anziehen mag.

na dann sag doch mal wer bei dir jetzt "euch" ist. Hansl und Fenjal? Jeder der der Ansicht ist das nicht jeder machen kann was er/sie will?

Zitat von Nalf:
Und ich behaupte, dass es diese Tendenz überhaupt nicht gibt. Ganz im Gegenteil kümmern sich heutige Eltern wesentlich mehr um ihre Kinder als das noch in den 70ern und 80ern der Fall war. Damals waren die Kinder nur besser "dressiert" und störten die Erwachsenen mit ihren Bedürfnissen daher weniger. Das ist zumindest mein Eindruck.
Insgesamt ist die Welt voller, zugebaut er, lauter und flackernder geworden und sämtliche Menschen reagieren darauf mit angestrengten Nervensystemen.

Das wiederum sehe ich ähnlich. Und diese "Dressur" von damals ist nicht gerade der Brüller. Leider kippt wie so oft es erst einmal von einem Extrem in das andere. Die Helikoptereltern die ja gern auch mal arg übertrieben dargestellt werden sind halt ein anderes Extrem. Möglich das sich das mal einpendelt und irgendein Mittelweg gefunden wird.
Letztlich darf man aber nicht vergessen, die Kinder selbst können in den aller aller aller seltensten Fällen etwas dafür. Sondern wenn, dann die Eltern. Das eine gewisse Reizüberflutung aber durchaus mit reinspielt denke ich auch. Was man ja auch in dem parallelen Thema Urlaub mit anbringen könnte. Was für uns früher noch etwas besonderes war, ist heute oftmals langweilig.

Zitat von Nalf:
Eigentlich nicht. Denn warum ein Mensch laut wird, aus der Reihe tanzt, rumrennt oder von seinen Eltern gefühlt zu nachsichtig behandelt wird, kannst Du von außen nicht erkennen.

Sehe ich anders. Aber weniger am Verhalten der Kinder selbst sondern der Eltern.

Zitat von ElGatoRojo:
Positiver Effekt = Kinder konnten freier agieren und zwar mit anderen Kindern

hm....ja, denke ich auch. Aber damit verbunden waren halt auch andere Risiken. Und ich denke das einiges sich auch "radikalisiert hat". Meine Tochter wurde in der Schule gewürgt, bzw. der Würgegriff angesetzt. In der ersten Klasse. Heute sind Themen bereits in der Grundschule an der Tagesordnung das hatten wir früher in der erst viel später. Und auch da prallen natürlich die Welten der Eltern aufeinander.

#4332


N
Zitat von Balu85:
Sorry, aber hier nimmst du dir Ausnahmefälle zusammen und deklarierst sie als "Regel".

In einer Gruppe Durchschnittbevölkerung sind solche Episoden die Ausnahme. Du hast eben nicht bei jedem Supermarktbesuch ein Kind, das Rabatz macht. Sondern vielleicht nur bei jedem 10.

Für die mit der Behinderung sind solche Episoden der Alltag. Ein Meltdown pro Jahrmarktbesuch. Eine Rescueaktion pro Spielplatzbesuch und ein stinkiger Blick pro U-Bahn Fahrt ist eigentlich immer drin. Und dann stellt sich die Frage, ob man noch zum Jahrmarkt, auf den Spielplatz oder in die U-Bahn geht oder es gleich bleiben lässt. Wenn noch ein normalbegabtes Kind dabei ist, kann man nicht nur zu Hause bleiben. Selbst mit nur behinderten Kindern sollte man es nicht. Denn wie soll Funktionieren in der Gesellschaft gelernt werden, wenn man sich immer fernhalten muss.

x 2 #4333


Balu85
Zitat von Nalf:
In einer Gruppe Durchschnittbevölkerung sind solche Episoden die Ausnahme.

das meinte ich ja damit. Aber nicht jedes 'auffällige" Kind hat solch einen Hintergrund.

x 1 #4334


So-What
Zitat von BeginnNeu:
Warum regst du dich eigentlich so auf?

? Oder Du?‘


Zitat von BeginnNeu:
Du kannst jetzt lange nach einem "Warum" suchen und dich fragen?!
Aber, es wird ohne Ergebnis sein.

Vielleicht ist das so bei manchen Menschen. Reflexionsfähigkeit ist nicht jedermanns Sache.

#4335


A


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