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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

So-What
Zitat von Fenjal:
Das wird hier im Forum größtenteils bestritten und als Argument gebracht, warum nur TZ möglich ist. Auch wenn 1 Auskommen reicht, ist es für die Frau 100% besser zu arbeiten auch wenn sie davon " nur" ihre Alterssicherheit bedient. Denn, wer sich einzig finanziell auf den Galan verlässt, der wird uU im ...

Und täglich grüßt das Murmeltier. Deine Einstellung haben wir mittlerweile alle verstanden.

#4741


Balu85
Zitat von So-What:
Ich kenne viele, deren Kinder schon im Jugendalter sind und trotzdem max. halbtags oder ein-zwei Tage die Woche arbeiten. Mitleid mit mir als arbeitende Frau, mit uns als Familie (weil wir in den Augen der anderen das finanziell so handhaben MUSSTEN), mit meinem Kind (weil er in die Kita musste und angeblich später niemand hatte, der mit ihm nach den HA guckt) und mit meinem Mann, der ja davon betroffen war, dass das organisatorische Veränderungen bzgl. des Haushalts mit sich bringt...das kenne ich alles.

Diese Sicht ist mir irgendwie völlig fremd. Ich kenne es nicht anders als das BEIDE arbeiten gehen. Auch das Kita etwas schlimmes ist empfand ich nicht so. Und gerade wenn die Kinder dann größer sind...dann gibt es erst recht keinen Grund mehr für gar nicht oder nur in TZ zu arbeiten. Aber vielleicht geht es manchen auch einfach "zu gut" um mögliche Folgen abzuschätzen.
Zitat von Fenjal:
Das wird hier im Forum größtenteils bestritten und als Argument gebracht, warum nur TZ möglich ist.

Das ist aber wirklich regional sehr sehr unterschiedlich. Die Verfügbarkeit ist das eine, bezahlbar das andere. Das habe ich auch schon mitbekommen durch Freunde oder Bekannte in anderen Ecken des Landes. Was hier bei mir völlig normal ist klingt für sie wie paradiesische Zustände.

#4742


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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FloraVita
Zitat von Balu85:
Aber vielleicht geht es manchen auch einfach "zu gut" um mögliche Folgen abzuschätzen.


Oder sie nehmen diese Folgen bewusst in Kauf, oder haben dennoch vorgesorgt, oder....

#4743


Balu85
Zitat von FloraVita:
Oder sie nehmen diese Folgen bewusst in Kauf, oder haben dennoch vorgesorgt, oder....

dann müsste es aber z.B. hier im Forum nicht ständig als "zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit" benannt werden.

x 1 #4744


Fenjal
@So-What sicher, Fakten, die Mütter gerne leugnen, kann man beiseite schieben, - es gibt keine Kitaplätze - wie mir hier Xmal mitgeteilt wurde, den Autor, der benennt, gerne abwerten.
So läuft das bei dieser Klientel, aber dann wenn die Galane sich verabschieden ...ui, tja, wer versteht soetwas?
Es wird um den schlechtesten Typ gekämpft, eben im anderen Thread wieder dasselbe Bild.
Anstatt sich auf sein Frausein zu berufen und souverän eine Trennung anzugehen.
Auch hier - täglich grüsst das Murmeltier - wenn ICH mal so frei sein darf.

#4745


FloraVita
Zitat von Balu85:
dann müsste es aber z.B. hier im Forum nicht ständig als "zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit" benannt werden.


Nun, es wird immer Menschen geben, die eine Sache unterschiedlich sehen und empfinden.

#4746


ElGatoRojo
Zitat von Balu85:
Diese Sicht ist mir irgendwie völlig fremd. Ich kenne es nicht anders als das BEIDE arbeiten gehen. Auch das Kita etwas schlimmes ist empfand ich nicht so. Und gerade wenn die Kinder dann größer sind...dann gibt es erst recht keinen Grund mehr für gar nicht oder nur in TZ zu arbeiten. Aber vielleicht geht es manchen auch einfach "zu gut" um mögliche Folgen abzuschätzen.

Es gibt einige Frauen (so auch meine), die es einfach besser finden, ihre Kinder in enger Nähe aufwachsen zu sehen zumindest so lange bis sie schulpflichtig werden und dann eben in der Zeit nicht oder nur in Teilzeit arbeiten. Solange sie einen Mann an ihrer Seite haben, der als Vater ebenso am Wohlergehen der gemeinsamen Kinder interessiert ist und durch seine Hauptarbeit die Sache finanziell so möglich macht ist doch nichts dagegen zu sagen. Nennt sich freie Entfaltung der Persönlichkeit und es ist eben das Selbstverständnis mancher Frauen, dass Mutter sein mehr Zeit braucht als die 8 Wochen Mutterschutz nach dem Gesetz.

Natürlich hat auch diese Frau das Risiko, dass bei eventueller Trennung Jahre in ihrer Erwerbsbiografie fehlen. Jede Entscheidung hat ihren Preis. Die meisten Ehen werden nicht geschieden.

x 1 #4747


Blindfisch
Die Klassische Rollenverteilung ist doch mehr oder weniger heutzutage kaum noch möglich.
Jedenfalls nicht für den "Durchschnittsbürger". Wenn man Kinder haben möchte, sind meistens zwei Einkommen nötig.
Ich persönlich kenne auch keinen Mann, der, selbst wenn es finanziell möglich wäre, es begrüßen würde,
das die Frau den ganzen Tag mit den Kindern zu Hause hockt. Zumindest nicht wenn die Kinder in die Kita gehen können.
Zitat von Balu85:
Das ist aber wirklich regional sehr sehr unterschiedlich. Die Verfügbarkeit ist das eine, bezahlbar das andere. Das habe ich auch schon mitbekommen durch Freunde oder Bekannte in anderen Ecken des Landes.

Ist so. Ich bin Brandenburger - die Kitaplätze (Potsdam mal ausgenommen) sind vorhanden (auch mit 8 Stunden Betreuung) und erschwinglich. Schon in der DDR-Zeit war es für die Frau üblich, zeitnahe wieder arbeiten zu gehen.
Normale Lebensrealität die sich bis heute gehalten hat.
Wenn ich da an unsere Bekannte aus Bad Aibling (bei Rosenheim) denke.....Da war das Kind halbtags in der Kita...zum Mittagessen musste es nach Hause geholt werden. Wie will man (Frau) da arbeiten gehen, und relevant zum Einkommen beitragen? Und dann waren die Gebühren für die Kita auch noch "unverschämt".
Ist schon ein paar Jahre her, wie es heute dort vor Ort aussieht, kann ich nicht sagen.
Er ist Ingenieur und hat ein sehr gutes Einkommen. Sie ging stundenweise arbeiten (Physiotherapeuthin). Und dennoch reichte das Geld kaum. Er muss Überstunden leisten - ist in einer Führungsposition und ist auch im Urlaub erreichbar.
Sie machte sich "abhängig" von seinen Finanzen und Er machte sich "abhängig" davon, das Sie ihn aufgrund seiner Arbeitsbelastung (und somit relativ wenig in der Lage im Haushalt zu helfen), nicht mit den Kindern verlässt und er dann trotzdem finanziell für alle aufkommen muss.
Ich sehe in einer Partnerschaft/Ehe, gerade mit Kindern, nicht nur die eine "abhängige" Seite. Sie muss darauf vertrauen, das er sie weiterhin finanziell unterstützt und er muss darauf vertrauen, das Er weiterhin Teil einer inkakten Familie ist. Gerade heutzutage ist es "leicht", den (Ehe)Mann zu verlassen. Dann verliert er praktisch sein Lebensinhalt.
Wem das politisch zu inkorrekt ist, der vertausche die Geschlechter.

Ergo....Sie möchte gern mehr arbeiten und kann nicht, und er möchte gern mehr Zeit für die Familie haben und kann auch nicht. Für beide kein Zustand der erstrebenswert ist. Nun könnte man sagen, dann halt keine Kinder in die Welt setzten und
das "freie" Geld und die "freie" Zeite in den Konsum stecken und sich ein "gailes" Leben machen. Kann nicht jeder, denn der biologisch begründete Wünsch nach Kindern ist in jedem von uns verankert. Bei machen weniger als bei anderen.

#4748


F
Zitat von Balu85:
Ich kenne es nicht anders als das BEIDE arbeiten gehen. Auch das Kita etwas schlimmes ist empfand ich nicht so.

Du bist im Osten groß geworden.
Hier gab es zu Zeiten meiner Kinder kaum Kitas, und die Vorstellung, ein Kleinkind dorthin zu schicken, das nicht reden und laufen kann, bereitete mir Bauchschmerzen. Bei uns gab es Tagesmütter, das war ein tolles Modell.

#4749


J
Auch wenn ihr ziemlich ins Offtopic abdriftet meine Meinung dazu - geschlechtsunabhängig.
Ein Haushalt mit Kind(er) betreuen ist mindestens ein 40h Job. Damit Essen, Versicherung, Miete, Luxus etc. finanziert werden kann muss einer richtig gut verdienen oder beide zum arbeiten gehen. Ich kenne einige wo die 2. Person für netto 200 - 300Euro im Monat mehr zum arbeiten gehen, der Differenzbetrag wird in Kita etc. gesteckt wo sonst von der 2. Person übernommen wird. Was viele dabei vergessen, wenn ein Kita Platz für die Eltern ca. 300Euro kostet, steckt die Gemeinde und somit die Allgemeinheit nochmals ca. das 3 Fach rein - in diesem Beispiel 900Euro pro Kind.
Ich möchte jetzt nicht beurteilen, ob dieses Geld nicht besser in Altersvorsorge für die Person die zu Hause Kinder betreut investiert wäre.

Früher war es "normal" dass Personen von einander abhängig war. Meist haben die Männer das Geld verdient und die Frauen den Haushalt gemacht und die Kinder betreut. Heute möchte jeder für sich leben und nicht abhängig sein. Ist abhängig sein etwas schlechtes geworden oder war es schon immer so?

#4750


A


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