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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Worrior
Ich müsste doch kopfüber vom Balkon gefallen sein wenn ich jetzt nochmals eine Beziehung eingehen würde woraus irgendjemand monetäre Ansprüche ableiten könnte!?
Ich wohne alleine und heirate nicht mehr.
Ich hab genug Lehrgeld bezahlt physisch wie auch psychisch.
Mein Friede wird nicht mehr verhandelt.
Nach der Scheidung waren zwar keine unterhaltspflichtigen Kinder da aber meine Rücklagen wurden auch halbiert.
Ich habe prakrisch alles bisher erwirtschaftete zu 50% nochmal bezahlt.
Jetzt behalt ich meine Kohle für mich und meinen Ruhestand.

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Ema
Zitat von ElGatoRojo:
Aber eben als eingeschätzt geringeres Risiko.

Wenn ich mir den Durchschnitt der langjährigen Ehen anschaue und mir anschaue, was da abgeht, welche Dynamiken da wirken, dann würde ich es als das weit höhere Risiko bezeichnen, sich innerhalb einer Beziehung von jemandem abhängig zu machen.

Aus meiner Beobachtung sind allerhöchstens zwischen 25 und 30 Prozent der Ehen so, dass ich sie als erstrebenswert, liebe- und respektvoll erachten würde. Die anderen bewegen sich auf einem Level, das ich als mittleres bis großes Elend bezeichnen würde.

Klar kann man Kinder bekommen und Immobilien kaufen. Aber ich würde das immer so gestalten, dass ich einen Plan B habe, falls es schiefgeht.

#4787


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Fenjal
Zitat von NurBen:
Wenn die Rente nicht reicht und auch andere Mittel nicht zur Verfügung stehen, wird es mit Sozialhilfe ausgeglichen.

Eben!
Wer keine Vorsorge, Immobilie, Fonds, Aktien.... betreibt, wie andere es tun, ruft nach der Gesellschaft und genau das ist es was ich nicht gut heiße.

#4788


FloraVita
Zitat von Ema:
Sehe ich ganz anders. Vertrauen in den Partner zu haben, bedeutet nicht, dass man darauf vertraut, dass sich nie etwas ändert. Menschen entwickeln sich. Menschen können sich auseinanderentwickeln. Mein Partner kann - obwohl ich ihm jetzt vertraue - irgendwann die Beziehung aus irgendwelchen Gründen beenden wollen. ...


"Abhängig" ist man ja schon, wenn zusammen etwas aufgebaut wird, wenn in gemeinsame Zukunft investiert wird. Obwohl man weiß, dass die Beziehung verletzlich ist und vergänglich sein kann. Nicht weil angenommen wird, dass das letztere nie eintreffen wird. Hoffen, ja

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Fenjal
@FloraVita wenn man Finanzierung 1:1stemmt, gibt es kein Vertun.
Nur Frauen wollen das nicht, um dann später im kurzen Hemd da zu stehen und dann wird nach Sozialleistung gerufen.
2026 sollte soetwas nicht mehr vorkommen.

#4790


L
Zitat von FloraVita:
"Abhängig" ist man ja schon, wenn zusammen etwas aufgebaut wird, wenn in gemeinsame Zukunft investiert wird. Obwohl man weiß, dass die Beziehung verletzlich ist und vergänglich sein kann. Nicht weil angenommen wird, dass das letztere nie eintreffen wird. Hoffen, ja

Gemeint ist wohl die bedingte und die unbedingte Liebe, wobei ich der Meinung bin, wir alle wollen auch unsere Bedürfnisse vom Partner erfüllt sehen und bei der unbedingten Liebe wird man doch nur allzu schnell ausgenutzt.

#4791


L
Zitat von Fenjal:
@FloraVita wenn man Finanzierung 1:1stemmt, gibt es kein Vertun. Nur Frauen wollen das nicht, um dann später im kurzen Hemd da zu stehen und dann wird nach Sozialleistung gerufen. 2026 sollte soetwas nicht mehr vorkommen.

Gott sei Dank, gibt es neben deiner maximal dogmatischen Einstellung noch reichlich Freiraum für andere Lebensmodelle. Repräsentativ ist deine Einstellung jedenfalls nicht.

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FloraVita
Zitat von Lilie3:
Gemeint ist wohl die bedingte und die unbedingte Liebe, wobei ich der Meinung bin, wir alle wollen auch unsere Bedürfnisse vom Partner erfüllt sehen und bei der unbedingten Liebe wird man doch nur allzu schnell ausgenutzt.


Na ja, die unbedingte bzw bedingungslose gibt Liebe gibt es zwischen Eltern und Kindern. Und selbst da nicht immer. Die romantische Liebe ist aber immer an Bedingungen geknüpft. Z.B Vertrauen (können/dürfen). Und das ist des Pudels Kern.

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Fenjal
@Lilie3 für mich ist entscheidend nicht nonchalant, ..wie, mein Galan schleppt hier über Jahre finanziell 80% unserer Außenstände, ....durch das Leben zu gehen.

Wenn man das anstrebt, dann sollte man die Konsequenz tragen und nicht gesellschaftliche Leistungen abgreifen, weil upsi wie kommt es bloß, warum ich oder der Galan nicht für ausreichend monatliches Auskommen gesorgt hat, jetzt im Alter und ich als Rentnerin Sozialhilfe beantragen muss?
Nicht bei wenig älteren Frauen ist das der Fall. Warum frage ich?


So sehe ich das und lebe entsprechend.

x 1 #4794


L
Zitat von Fenjal:
@Lilie3 für mich ist entscheidend nicht nonchalant, ..wie, mein Galan schleppt hier über Jahre finanziell 80% unserer Außenstände, ....durch das Leben zu gehen. Wenn man das anstrebt, dann sollte man die Konsequenz tragen und nicht gesellschaftliche Leistungen abgreifen, weil upsi wie kommt es bloß, warum ich ...

Das kannst du ja machen, wie du magst. Es ist DEIN Leben, du gestaltest es. Persönlich halte ich allerdings radikale Ansichten und polarisierende Halbwahrheiten nicht für zielführend!

Ich selber versuche es stets mit dem Mittelweg, das beinhaltet für mich auch das Leben einer Frau zu leben und Familie zu haben. Jeder, der das anders möchte, soll das machen. Nie käme ich allerdings auf die Idee andere dahingehend missionieren zu müssen, dass ich ihren Lebensweg und ihre Entscheidungen abwerte. Alles hat seine Berechtigung im Leben.

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Blind-Meg
Zitat von Ema:
Vertrauen in den Partner zu haben, bedeutet nicht, dass man darauf vertraut, dass sich nie etwas ändert.

Und Vertrauen bedeutet vor allem das Gegenteil von Zwang. Wer abhängig ist, ist aber gezwungen, zu bleiben. Das ist das Gegenteil von Vertrauen.

Und: es ist wohl ein Unterschied im traditionellen Rollenmodell. Der Mann ist lediglich "abhängig" davon, dass die Frau ihm "den Rücken freihält". Würde das wegfallen, hätte er es weniger bequem. Die Frau hingegen ist existenziell abhängig, hat im schlimmsten Fall keine eigene Existenzgrundlage. Ich kenne etliche Frauen um die 50, denen früher kommuniziert wurde, als Frau benötige sie keine Ausbildung, obwohl sie gute Schülerinnen waren und etwas lernen wollten. Deren Brüdern hingegen wurde ein Studium finanziert.
Nach einer Trennung fällt eine solche Frau deutlich härter als ihr Mann, denn sie muss sich den Rest des Lebens dann mit ungelernten Hilfstätigkeiten über Wasser halten.
Das ist natürlich ein Extrembeispiel. Wenn jedoch eine Frau zwar eine Ausbildung, aber kaum Berufserfahrung hat, steht sie zwar etwas besser da, aber immer noch deutlich schlechter als ihr Mann im Fall einer Trennung.
Und genau dafür ist Trenungs- und nachehelicher Unterhalt gedacht, über den die Herren dann so gerne jammern. Man ist da gemeinsam ein Modell eingegangen und dafür hat der Mann auch im Fall einer Trennung gerade zu stehen.

Männer in dieser Situation als "abhängig" von ihrer Frau zu bezeichnen, finde ich gelinde gesagt eine Unverschämtheit.

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B
Zitat von Lilie3:
das beinhaltet für mich auch das Leben einer Frau zu leben und Familie zu haben. Jeder, der das anders möchte, soll das machen. Nie käme ich allerdings auf die Idee andere dahingehend missionieren zu müssen, dass ich ihre Lebensweg und ihre Entscheidungen abwerte. Alles hat seine Berechtigung im Leben.

🎯

#4797


Fenjal
@Lilie3 missionieren macht niemand, nur auf die Konsequenz jeglichen Tuns hinweisen, was oft vergessen wird, um dann Jahre/Jahrzehnte später sagen zu können, von allem nichts gewusst zu haben, darum geht es.
Plötzlich sieht man sich in Altersarmut, ups, wie konnte es denn soweit kommen?
Nichts anderes schreibe ich.
Dann, pardon, muss man den Brei löffeln, den man jahrelang gekocht hat und nicht andere für sich selbst Schinken kaufen lassen. Ende

#4798


Ema
Zitat von Blind-Meg:
Das ist natürlich ein Extrembeispiel

Das ist nicht unbedingt ein Extrembeispiel. In der Generation so ab 50+ kenne ich so einige solcher Fälle.

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B
Zitat von Fenjal:
missionieren macht niemand,

Doch das machst du.
Keine Akzeptanz anderer Lebensmodelle außer dein eigener!

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A


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