Zitat von Blind-Meg: Dass man streitet, dass man sich kaum mehr was zu sagen hat, dass man keine Lust mehr auf Sex hat, dass man froh ist wenn der Patner mal länger weg bleibt, dass man im Alltag nicht mehr liebevoll miteinander umgeht
Und das ist - so tragisch es ist - noch die eher harmlose Version einer schlechten Beziehung. Es geht teilweise auch noch sehr viel übler zu.
Entgegen der allgemeinen Legende waren Familien über lange Zeit der gefährlichste Ort überhaupt.
Die meisten sexuellen Übergriffe - wenn sie stattfanden - fanden bislang in Familien statt. Meistens gegen Frauen und Kinder. Ein sehr großer Teil der Morde und schweren Körperverletzungen fanden ebenfalls innerhalb von Beziehungen und enger Beziehungen statt. Von Psychoterror oder überhaupt von psychischer Gewalt will ich erst gar nicht anfangen.
Es war eher selten der böse Unbekannte, der einem irgendwo im Park auflauerte.
Seit etwa zehn Jahren ändert sich das allerdings. Neuerdings ist die Gefahr auf den Straßen und in der Öffentlichkeit zunehmend auch sehr hoch.
Es ist ein Mythos, oder aber auch eine hoffnungsvolle Illusion, dass Familien grundsätzlich ein Hort der Liebe, der Fürsorge und des Respekts sind. Das Gegenteil ist leider allzuoft der Fall.