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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

L
Zitat von Fenjal:
@Lilie3 missionieren macht niemand, nur auf die Konsequenz jeglichen Tuns hinweisen, was oft vergessen wird, um dann Jahre/Jahrzehnte später sagen zu können, von allem nichts gewusst zu haben, darum geht es. Plötzlich sieht man sich in Altersarmut, ups, wie konnte es denn soweit kommen? Nichts anderes schreibe ich. ...

Liebe Fenjal und warum siehst du dich berufen Frauen in dieser Hinsicht zu "beraten"?
Meinst du nicht, die sind in der Lage selber für sich einzustehen und ihr Leben zu gestalten?

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Ema
Zitat von FloraVita:
Abhängig" ist man ja schon, wenn zusammen etwas aufgebaut wird, wenn in gemeinsame Zukunft investiert wird. Obwohl man weiß, dass die Beziehung verletzlich ist und vergänglich sein kann. Nicht weil angenommen wird, dass das letztere nie eintreffen wird. Hoffen, ja

Nein, dadurch wird man nicht unbedingt abhängig. Man kann sich genausogut einen fairen Plan B überlegen, falls die Beziehung doch nicht hält.

Ein solcher Plan B ist - wenn er fair ist - übrigens gut für beide Parteien.

#4802


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Blind-Meg
Zitat von Ema:
Aus meiner Beobachtung sind allerhöchstens zwischen 25 und 30 Prozent der Ehen so, dass ich sie als erstrebenswert, liebe- und respektvoll erachten würde. Die anderen bewegen sich auf einem Level, das ich als mittleres bis großes Elend bezeichnen würde.

Das sehe ich genauso und würde sogar von noch viel weniger gesunden Beziehungen ausgehen. Ich würde die Anzahl auf 10% schätzen, weitere 10-15% sind vielleicht "noch ganz okay". Was mir aber nicht (mehr) reichen würde.

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Fenjal
@BeginnNeu konsequenz aus selbst gewähltem Tun erfahren und dann gerade stehen, darum geht.
Wenn das gemacht werden würde, hätten wir viele Probleme erst gar nicht.

#4804


Blind-Meg
Zitat von Ema:
Das ist nicht unbedingt ein Extrembeispiel. In der Generation so ab 50+ kenne ich so einige solcher Fälle.

Natürlich nicht so extrem. Das ist aber erfahrungsgemäß der nächste Einwand, der hier kommen wird. Den kann man ja schonmal vorwegnehmen, damit der übernächste Einwand dann vielleicht mit echten Argumenten kommt und man nicht erst 17 Seiten um die Definition von "Extrembeispiel" diskutieren muss.

#4805


Ema
Zitat von Blind-Meg:
Ich würde die Anzahl auf 10% schätzen, weitere 10-15% sind vielleicht "noch ganz okay".

Jepp, so kann man das durchaus auch betrachten.

Das wollen sehr viele Leute allerdings nicht gern wahrhaben, weil sie sich dann eingestehen müssten, dass sie womöglich ebenfalls zu den 70-90 Prozent gehören, die sich halt gerade mal irgendwie so arrangieren, statt in einer wirklich schönen Beziehung zu leben.

x 1 #4806


B
Zitat von Fenjal:
konsequenz aus selbst gewähltem Tun erfahren und dann gerade stehen, darum geht.
Wenn das gemacht werden würde, hätten wir viele Probleme erst gar nicht.

Ganz ehrlich.
Ich werde mit dir NICHT weiter diskutieren, denn es bringt NICHTS.
Es dringt NICHT durch.
Deine Wahrheit ist für dich die einzige Wahrheit.

#4807


Blind-Meg
Zitat von Ema:
Jepp, so kann man das durchaus auch betrachten. Das wollen sehr viele Leute allerdings nicht gern wahrhaben, weil sie sich dann eingestehen müssten, ...

Natürlich nicht, dafür wird das ja für "normal" erklärt. Dass man streitet, dass man sich kaum mehr was zu sagen hat, dass man keine Lust mehr auf Sex hat, dass man froh ist wenn der Patner mal länger weg bleibt, dass man im Alltag nicht mehr liebevoll miteinander umgeht, dass liebevolle Gesten verschwinden, dass der "Alltag" Einzug hält, dass man nur noch nebeneinander her lebt, dass man nur noch über Organisatorisches spricht....

x 1 #4808


Fenjal
@BeginnNeu wahrheit ist, als erwachsener gesunder Mensch in Eigenverantwortung Sorge um sein Auskommen, seine Hütte und seine Gesundheit zu tragen, ohne dabei in die Taschen anderer zu greifen.
Das habe ich gelernt und lebe dementsprechend.
Wer glaubt unsere Gesellschaft nonchalant abzocken zu können muss künftig erfahren, dass er nicht mehr hofiert wird.

#4809


B
Zitat von Fenjal:
Wer glaubt unsere Gesellschaft nonchalant abzocken zu können muss künftig erfahren, dass er nicht mehr hofiert wird.

Genau das meine ich.
Es gibt bestimmt auch Bürger, die den Staat abzocken, aber das gilt NICHT für die Allgemeinheit/ Mehrheit.
Aber, lassen wir das.
Im Kreis drehend und eine immer wiederkehrende Karusellfahrt.
Mit meinem gereiften Alter, macht eine Karusellfahrt nur schwindlig im Kopf. 🤣

#4810


ElGatoRojo
Zitat von Ema:
Das wollen sehr viele Leute allerdings nicht gern wahrhaben, weil sie sich dann eingestehen müssten, dass sie womöglich ebenfalls zu den 70-90 Prozent gehören, die sich halt gerade mal irgendwie so arrangieren, statt in einer wirklich schönen Beziehung zu leben.

Ihr seid in der Tat beneidenswert beide. Ist ja auch immer schön, wenn man bei der Elite ist 😎🤨☕

x 1 #4811


FloraVita
Zitat von Blind-Meg:
Das sehe ich genauso und würde sogar von noch viel weniger gesunden Beziehungen ausgehen. Ich würde die Anzahl auf 10% schätzen, weitere 10-15% sind vielleicht "noch ganz okay". Was mir aber nicht (mehr) reichen würde.


Zitat von Ema:
70-90 Prozent


Ich halte diese Zahlen für extrem.
Wenn damit Beziehungen gemeint sind, in denen immer alles perfekt läuft, vielleicht.
Wenn aber auch die Beziehungen gemeint sind, die auch mal Schwierigkeiten durchmachen, welcher Art auch immer, ohne Liebe, Achtung und Respekt voreinander zu verlieren, kann ich sie anhand der Beobachtungen in meinem Umfeld, überhaupt nicht bestätigen.

x 1 #4812


Blindfisch
Zitat von ElGatoRojo:
Ihr seid in der Tat beneidenswert beide. Ist ja auch immer schön, wenn man bei der Elite ist 😎🤨...

Wenn die beiden eine Beziehung gefunden haben, die für sie "perfekt" ist, sagt das nichts darüber aus ob der jeweilige Partner das auch so sieht. Das gibt es nur in Hollywood.

x 1 #4813


Ema
Zitat von Blind-Meg:
Dass man streitet, dass man sich kaum mehr was zu sagen hat, dass man keine Lust mehr auf Sex hat, dass man froh ist wenn der Patner mal länger weg bleibt, dass man im Alltag nicht mehr liebevoll miteinander umgeht

Und das ist - so tragisch es ist - noch die eher harmlose Version einer schlechten Beziehung. Es geht teilweise auch noch sehr viel übler zu.

Entgegen der allgemeinen Legende waren Familien über lange Zeit der gefährlichste Ort überhaupt.
Die meisten sexuellen Übergriffe - wenn sie stattfanden - fanden bislang in Familien statt. Meistens gegen Frauen und Kinder. Ein sehr großer Teil der Morde und schweren Körperverletzungen fanden ebenfalls innerhalb von Beziehungen und enger Beziehungen statt. Von Psychoterror oder überhaupt von psychischer Gewalt will ich erst gar nicht anfangen.
Es war eher selten der böse Unbekannte, der einem irgendwo im Park auflauerte.
Seit etwa zehn Jahren ändert sich das allerdings. Neuerdings ist die Gefahr auf den Straßen und in der Öffentlichkeit zunehmend auch sehr hoch.


Es ist ein Mythos, oder aber auch eine hoffnungsvolle Illusion, dass Familien grundsätzlich ein Hort der Liebe, der Fürsorge und des Respekts sind. Das Gegenteil ist leider allzuoft der Fall.

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Ema
Zitat von Blindfisch:
Das gibt es nur in Hollywood.

Du meinst, eine Beziehung, in der nicht nur einer, sondern sogar alle beide glücklich und zufrieden sind, gibt es nur in Hollywood?

Wenn das stimmt, dann malst du ja noch ein weitaus düstereres Bild als ich es tue.

Dann verstehe ich umso weniger, wieso du Abhängigkeiten in Beziehungen eher erstrebenswert findest.

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A


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