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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

D
Zitat von ElGatoRojo:
Da aber Frauen die Menge der Schwangerschaften definieren, nehmen die Geburten in Deutschlens / Europa unter die Reproduktionsrate ab.

Das Environment:: Umgebung, Umfeld oder Umwelt definieren die Geburtenraten und die Reproduktion-Rate.

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Q
Kinder und Familie sind etwas sehr Persönliches, gesellschaftlich aber nicht nur Privatsache.
Man sieht das ja auch daran, dass der Staat Familien auf vielen Ebenen unterstützt: Kitas, Schulen, Kindergeld, Elterngeld oder Unterhaltsvorschuss. Dahinter steckt auch ein gesellschaftliches Interesse daran, dass Kinder gute Bedingungen zum Aufwachsen haben. Denn Kinder wachsen nicht nur innerhalb einer Familie auf, sondern werden später auch Teil der Gesellschaft. Deshalb gibt es überhaupt familienpolitische Rahmenbedingungen.

Genau deshalb finde ich es schwierig, Frauen pauschal vorzuwerfen, sie müssten Kinder komplett allein „stemmen“ oder immer vollständig finanziell unabhängig sein. Denn die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sind ja gerade darauf ausgelegt, Familien und Kinder mitzutragen, unabhängig davon, wie das konkrete Familienmodell aussieht.

Am Ende geht es dem Staat ja nicht darum, ob jemand alles alleine schafft, sondern darum, dass Kinder gute Bedingungen zum Aufwachsen haben. Deshalb gibt es überhaupt Unterstützungssysteme wie zB. Kitas, Kindergeld oder Unterhaltsvorschuss.

x 7 #992


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Q
Zum Thema Anziehung, wie hier mal irgendwann erwähnt wurde:

Ich glaube, Anziehung und Attraktivität allein reichen oft nicht aus. Man kann Menschen begegnen, die man interessant oder anziehend findet und mit denen sich Kommunikation gut anfühlt. Und trotzdem kann es sein, dass Lebensrealitäten, Bedürfnisse oder Vorstellungen langfristig nicht zusammenpassen.

Gerade deshalb finde ich es wichtig, ehrlich hinzuschauen und nicht allein an Anziehung festzuhalten, wenn man merkt, dass die Basis für einen gemeinsamen Weg nicht ausreicht.
Ich denke Wertschätzung und Anstand bedeuten auch, Menschen nicht festzuhalten, sondern Raum dafür zu lassen, dass jeder seinen passenden Weg finden kann.

x 5 #993


ElGatoRojo
Zitat von Debby:
Das Environment:: Umgebung, Umfeld oder Umwelt definieren die Geburtenraten und die Reproduktion-Rate

Nun ja - du machst jetzt ein Henne-Ei-Problem daraus. Ist es aber nur indirekt. Direkt ist es die Entscheidung der Frau.

Und warum denn auch nicht? Sie ist erwachsen, emanzierpiert und frei. Oder doch nicht? 🤔

x 2 #994


Spike15
Hmmm.... Gute Frage.

Da ich bis jetzt erst 2 Partnerinnen hatte mit denen es im Bett intim wurde, bringe ich jetzt wahrscheinlich eh nicht so die große Erfahrung mit.

Aber bei meinem Gegenüber wäre es mir glaube ich nicht so wichtig.

Das ich in meiner Altersklasse jemanden finde mit dem gleichen niedrigen Wert, wäre wahrscheinlich eh sehr schwierig.

Und generell glaube ich eh das dieser Wert keine Aussage ist über einen Menschen oder seine Beziehungsfähigkeit.

Es kann sich in jungen Jahren jemand ausgetobt haben, alles mit genommen haben was geht, und jetzt, 10 Jahre später ein ganz anderer Mensch sein.

Und auch wenn diese Person jetzt das noch so betreiben würde, so lange es für beide Seiten OK ist und beide wissen worauf sie sich ein lassen, dann ist auch alles ok.

x 8 #995


D
Zitat von ElGatoRojo:
Ist es aber nur indirekt. Direkt ist es die Entscheidung der Frau.

Unsinn.
Wie ich schon schrieb:
Das Environment: Umgebung, Umfeld oder Umwelt definieren die Geburtenrate und Reproduktion- Rate.

Zitat von ElGatoRojo:
Und warum denn auch nicht? Sie ist erwachsen, emanzierpiert und frei. Oder doch nicht?

Was hat ihre erwachsen, emanzipiert/ frei sein mit meiner Feststellung zu tun, dass ich meine, dass Environment den größten Einfluss hat auf die Geburtenrate hat.?

x 1 #996


Ameise_78
Zitat von Debby:
ich meine, dass Environment den größten Einfluss hat auf die Geburtenrate hat.?

Wie definierst du das genau..?
Zählen da für dich auch gesellschaftliche Trends mit dazu..?

x 3 #997


ElGatoRojo
Zitat von Debby:
Unsinn.
Wie ich schon schrieb:
Das Environment: Umgebung, Umfeld oder Umwelt definieren die Geburtenrate und Reproduktion- Rate.

Bei reinen und beweislosen Behauptungen würde ich das Wort "Unsinn" für die gegenteilige Meinung eher vermeiden. Würde den Bumerang-Effelt befürchten.

Die Entscheidung, ein Kind zu bekommen, ist die freie Entscheidung der Frau. Was auf diese Entscheidung Einfluss hat ist sicherlich diskussionsfähig. Dieses globale "Umgebung, Umfeld oder Umwelt" ist allerdings deutlich zu pauschal und unbestimmt, um für irgendeine konkrete Aussage nützlich zu sein.

x 3 #998


D
Zitat von Ameise_78:
Wie definierst du das genau..?
Zählen da für dich auch gesellschaftliche Trends mit dazu..?

Ich definiere nichts und verfolge mit meiner Aussage keine gesellschaftliche Trends .

x 1 #999


Ameise_78
Zitat von Debby:
Ich definiere nichts und verfolge mit meiner Aussage keine gesellschaftliche Trends .

Dann ist das einfach nur deine Meinung..?
(Wogegen ja nichts spricht, jeder darf (s)eine Meinung zu einem Thema haben - diese ist dann aber nicht gleichzusetzen mit Studienergebnissen oder anderweitigen Fakten...)

x 2 #1000


N
Ach Leute,

die Ursachen für sinkende Geburtenraten sind doch schon längst wissenschaftlich untersucht. Sich da dumm zu stellen, nur um den Feminismus ank@cken zu können, ist doch wirklich unintelligent.

70% des Geburtenrückgangs beruhen nicht auf Kinderlosigkeit, sondern auf mangelnden Kinderreichtum. Sprich: Frau UND Mann gründen eine Familie, hätten gerne 3-4 Kinder gehabt, belassen es aber bei 1-2, weil die gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Bedingungen so sind wie sie sind.

In meinem Umfeld gibt es auffällig viele Einzelkinder, da die Mütter den Impact des ersten Kindes auf ihr Leben erlebt haben und daher das eigentlich geplante zweite streichen.

Und Männer könnten natürlich die Geburtenrate gesamtgesellschaftlich mit steigern, indem sie aktiv mit daran arbeiten, die Rahmenbedingungen zu ändern und individuell ihre 50% der Verantwortung zu übernehmen. Aber wenn daran kein Interesse besteht, ist es doch völlig richtig, wenn die Bevölkerung schrumpft.

#1001


Ragna
Zitat von Spike15:
Es kann sich in jungen Jahren jemand ausgetobt haben, alles mit genommen haben was geht, und jetzt, 10 Jahre später ein ganz anderer Mensch sein.

Können kann vieles und ob er ein ganz anderer Mensch wird, möchte ich stark anzweifeln.
Erfahrungen formen einen Menschen und was er mal "eingeübt" hast, kannst du bei Bedarf wieder abrufen und mit einer gewissen Routine ausführen.
Darüber hinaus, warum soll er auf das Buffet verzichten und nur noch Erbsensuppe essen wollen?
Was dagegen spricht, vielleicht das Alter, mit zunehmenden Alter, wird man nicht mehr auf jeden Party eingeladen und das Buffet hat sich schon gelichtet.
Es hat also weniger mit "Einsicht" als mit den Möglichkeiten zu tun.

x 1 #1002


N
Bodycount ist imho nur wichtig für Leute, die darauf vertrauen müssen, dass jemand sie aus eigenem Antrieb nie austauschen würde, weil sie gar nicht vor haben, in ihrer Beziehung durch aktives Tun zu überzeugen.

Schlechte Analogie: Wenn ich einem Haustier keinen Anlass biete, zu mir zu kommen bzw. bei mir zu bleiben, muss ich es entweder an die Leine legen, sie in einen Käfig zwingen oder eben nur ein Haustier halten, das sich per se nicht viel bewegt. Niedriger Bodycount -> wenig Bewegung/Eigeninitiative/Alternativen

Kommt halt drauf an, was man sich so als Partner und/oder Haustierhalter zutraut bzw. für wie begehrenswert man sich selbst hält.

x 3 #1003


Ameise_78
Zitat von Nalf:
Sprich: Frau UND Mann gründen eine Familie, hätten gerne 3-4 Kinder gehabt, belassen es aber bei 1-2, weil die gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Bedingungen so sind wie sie sind.

Ich kenne tatsächlich keine einzige Frau die sich aus den von dir genannten Gründen gegen weitere Kinder entschieden hat sondern nur aus gesundheitlichen & persönlichen Gründen - was aber individuelle Entscheidungen waren! Natürlich hat jeder das Recht zu sagen "sorry bin mit einem oder zwei Kindern ausgelastet" und es ist doch quatsch - früher haben Frauen so dermaßen hart körperlich gearbeitet und dennoch x Kinder bekommen, es ist heute in erster Linie eine individuelle Entscheidung, und DAS ist gelebter Feminismus und auch sehr gut so!
Wäre ja furchtbar, Frauen würden dazu gezwungen 8 Kinder zu bekommen und ihr Leben dementsprechend auszurichten (und nein komm mir bloß nicht damit, dass wenn ab Geburt alle fremdbetreut würden das ja gar kein Thema wäre. Allein die Geburt belastet viele Frauen so extrem, dass nahezu keine die ich kenne das hätte 4-8 mal machen wollen. Was man eben Gott sei Dank auch für sich entscheiden darf!)

x 2 #1004


Ameise_78
Zitat von Nalf:
Sprich: Frau UND Mann gründen eine Familie, hätten gerne 3-4 Kinder gehabt, belassen es aber bei 1-2, weil die gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Bedingungen so sind wie sie sind.

Ich kenne tatsächlich keine einzige Frau die sich aus den von dir genannten Gründen gegen weitere Kinder entschieden hat sondern nur aus gesundheitlichen & persönlichen Gründen - was aber individuelle Entscheidungen waren! Natürlich hat jeder das Recht zu sagen "sorry bin mit einem oder zwei Kindern ausgelastet" und es ist doch quatsch - früher haben Frauen so dermaßen hart körperlich gearbeitet und dennoch x Kinder bekommen, es ist heute in erster Linie eine individuelle Entscheidung, und DAS ist gelebter Feminismus und auch sehr gut so!
Wäre ja furchtbar, Frauen würden dazu gezwungen 8 Kinder zu bekommen und ihr Leben dementsprechend auszurichten (und nein komm mir bloß nicht damit, dass wenn ab Geburt alle fremdbetreut würden das ja gar kein Thema wäre. Allein die Geburt belastet viele Frauen so extrem, dass nahezu keine die ich kenne das hätte 4-8 mal machen wollen. Was man eben ja Gott sei Dank heute auch für sich entscheiden darf!)

#1005


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