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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

NurBen
Zitat von Nalf:
Und Männer könnten natürlich die Geburtenrate gesamtgesellschaftlich mit steigern, indem sie aktiv mit daran arbeiten, die Rahmenbedingungen zu ändern und individuell ihre 50% der Verantwortung zu übernehmen. Aber wenn daran kein Interesse besteht, ist es doch völlig richtig, wenn die Bevölkerung schrumpft.

Beim vorherigen Text stimme ich dir absolut zu. Aber das hier ist völliger Quatsch. Die Rahmenbedingungen zu ändern ist in erster Linie Aufgabe der Politik. Und in zweiter Linie die Aufgabe von Männern und Frauen Druck auf die Politik auszuüben.

Zitat von Nalf:
Bodycount ist imho nur wichtig für Leute, die darauf vertrauen müssen, dass jemand sie aus eigenem Antrieb nie austauschen würde, weil sie gar nicht vor haben, in ihrer Beziehung durch aktives Tun zu überzeugen.

Ich finde es bemerkenswert, wie viele Menschen sich dagegen wehren, dass es einfach eine Präferenz wie jede Andere ist.
Es ist ja relativ einfach erklärt:
Wenn ich als Firma einen loyalen Mitarbeiter suche, dann stelle ich niemanden ein, der in der Vergangenheit bereits 10 Mal die Firma gewechselt hat.

x 1 #1006


Ragna
Zitat von NurBen:
Wenn ich als Firma einen loyalen Mitarbeiter suche, dann stelle ich niemanden ein, der in der Vergangenheit bereits 10 Mal die Firma gewechselt hat.

Oder auf einmal Beamter werden will, weil die Jobvhancen auf Grund des Alters nicht besser werden und die Altersvorsorge jetzt langsam Priorität bekommt 😉

x 1 #1007


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Bodycount ist imho nur wichtig für Leute, die darauf vertrauen müssen, dass jemand sie aus eigenem Antrieb nie austauschen würde, weil sie gar nicht vor haben, in ihrer Beziehung durch aktives Tun zu überzeugen.

Also mir sagt der hohe BC, dass wir schlicht nicht zusammen passen, da sehr unterschiedliche Einstellungen usw.

Was deine Aussage betrifft - woher soll man denn wissen, dass man nicht die Nr. 50 ist, der Nr. 51 bis 91 folgen werden, sondern ausgerechnet diejenige welche? Was sollte einen dazu motivieren in die Beziehung zu investieren, Gefühle zu entwickeln, sich zu binden (was man üblicherweise tun würde), wenn man weiß wie das Gegenüber mit den Menschen verfährt (6 zum Spaß und the Next please). Soll man da tatsächlich blauäugig und mit viel Zuversicht. Augen zu und durch, an die Sache herangehen? So voller Vertrauen und Optimismus? Ich bin eher für „war schön dich kennenzulernen“, von mir aus „vielleicht können wir ja Freunde werden“.
Zitat von Nalf:
Niedriger Bodycount -> wenig Bewegung/Eigeninitiative/Alternativen

Also sind langfristige monogame Beziehungen und Ehen ein Zeichen für Alternativlosigkeit und Faulheit?

Zitat von Nalf:
Kommt halt drauf an, was man sich so als Partner und/oder Haustierhalter zutraut bzw. für wie begehrenswert man sich selbst hält.

Also sollte man die Schuld bei sich suchen, wenn man einen Betthüpfer nicht dauernd binden kann? Weil man nicht gut genug für ihn war? Ernsthaft? Er hat also deshalb schon 50 Bettgeschichten hinter sich, weil keine der Frauen ihm genug bieten konnte und ihm nicht gewachsen war?

x 2 #1008


Fenjal
Tja, es wird v.a. von Müttern in Zweifel gezogen, wenn Frau NEIN zur Ehe und NEIN zu Kindern sagt, jaja das kann dann nur an wirtschaftlichen, räumlichen ... ect.pp. Unzulänglichkeiten liegen ...

Und genau DAS ist nicht der Fall, es sind bewusste Entscheidungen, weil etliche Frauen sich nicht durch den Uterus definieren, sondern Lebensziele anders aufgestellt haben.
Und unserer Anteil an der Bevölkerung ist steigend und das ist mehr als gut so.
So einfach ist das.

#1009


alleswirdbesser
Zitat von Nalf:
Schlechte Analogie: Wenn ich einem Haustier keinen Anlass biete, zu mir zu kommen bzw. bei mir zu bleiben, muss ich es entweder an die Leine legen, sie in einen Käfig zwingen oder eben nur ein Haustier halten, das sich per se nicht viel bewegt.

Warum muss ich das? Warum muss ich mir so ein Haustier zulegen?

#1010


alleswirdbesser
Zitat von Fenjal:
Und unserer Anteil an der Bevölkerung ist steigend und das ist mehr als gut so.
So einfach ist das.

Bis es keine Bevölkerung mehr gibt, denn woher sollen sie kommen diese Frauen, etwa nicht aus einem Uterus? Je weniger Frauen es gibt, die bereit sind Kinder zu bekommen, desto weniger wird es auch „euch“ geben. Ich vermute mal ganz schwer, dass auch bei deiner Geburt ein Uterus im Spiel war. Offensichtlich ein solcher, der dir zu dieser Einstellung verholfen hat.

x 1 #1011


Fenjal
@alleswirdbesser und? Je weniger Kinder, umso weniger Elterngeld, Kindergeld, Unterhaltsvorschuss, Kinderzuschlag,
schon mal darüber nachgedacht?
Ein Gewinn für uns alle.

Und komm bitte nicht mit Rente, wer sich heute noch auf dieses Umlageverfahren verlässt, der ist tatsächlich im Alter verlassen.

#1012


NurBen
Zitat von alleswirdbesser:
So voller Vertrauen und Optimismus?

Männer die sich durch die Betten ballern können, sind in der Regel auch entsprechend attraktiv und begehrt.
Daher kommt als Erstes der Halo-Effekt zum tragen. Sprich, schlechte Eigenschaften werden sich "schöngeredet".

Der nächste Faktor ist die "Pre-Selection" von Frauen. Grob gesagt "Wenn ihn viele Frauen haben wollen, muss er ja etwas Besonderes sein." Also macht es ihn besonders reizvoll.

Dazu kommt das Frauen untereinander die größten Konkurrenten sind. Sie möchte diejenige sein, die ihn "einfängt". Sprich: "Alle Anderen haben es versucht, aber ich habe es geschafft." -> "Also muss ich ja etwas Besonderes sein."

Dann kommt die "Cost sunk fallacy". Sie haben bereits investiert (in der Regel: Sex) und sie wollen nicht, dass diese Mühen umsonst sind und schon gar nicht, wollen sie einsehen, dass sie halt genau wie die anderen Damen nur eine Nummer sind... also wird sich im Zweifelsfall auch mit einer F+ zufrieden gegeben. In der Hoffnung, dass er sich irgendwann bindet.

Und wenn alle Stricke reißen, dann wird die Schuld halt beim Mann gesucht um Selbstreflektion zu vermeiden.

Ich denke die meisten Frauen wissen natürlich dass die Vergangenheit eine große Rolle spielt. Aber sie müssen das Mantra "Das spielt keine Rolle" wiederholen da:
1. Sie ja sonst die attraktiven und begehrenswerten Männer aussortieren müssten.
2. Sie sich eingestehen müssten, dass u.a. die Anzahl ihren eigenen Wert als Beziehungspartner reduziert.

x 1 #1013


Fenjal
Zitat von NurBen:
Sie möchte diejenige sein, die ihn "einfängt".


wer möchte denn einen Mann " einfangen" und vor allem um was zu tun?

x 4 #1014


NurBen
Zitat von Fenjal:
Tja, es wird v.a. von Müttern in Zweifel gezogen, wenn Frau NEIN zur Ehe und NEIN zu Kindern sagt, jaja das kann dann nur an wirtschaftlichen, räumlichen ... ect.pp. Unzulänglichkeiten liegen ...

Von denen redet auch niemand, sondern von denen die Kinder möchten, aber es sich nicht leisten können. Und auf denen trifft das o.g. zu. Und das ist eben die Mehrheit.

#1015


NurBen
Zitat von Fenjal:
wer möchte denn einen Mann " einfangen" und vor allem um was zu tun?

Ich bin ein Mann. Die Frauenlogik dahinter verstehe ich ebenfalls nicht. Aber lese dir irgendwelche F+ Beiträge durch und du liest immer den selben degenerierten Müll.

#1016


Fenjal
Zitat von NurBen:
Von denen redet auch niemand, sondern von denen die Kinder möchten, aber es sich nicht leisten können.

manche möchten ein Haus im Grünen, andere ein Ferienhaus, wieder andere eine Yacht....und?
Wie weiter?

#1017


S
Zitat von Fenjal:
Tja, es wird v.a. von Müttern in Zweifel gezogen, wenn Frau NEIN zur Ehe und NEIN zu Kindern sagt, jaja das kann dann nur an wirtschaftlichen, ...

Dein Lebensmodell ist ja auch total in Ordnung, es ist ja auch eine Individuelle Entscheidung.
Für mich wäre aber eine Frau die Kinder ablehnt nie in Frage gekommen, nicht weil ich gedacht hätte ihr ging es nur ums Finanzielle, sonder weil der Lebensentwurf nicht gepasst hätte zu mir. Das Thema heiraten war für mich nie so entscheidend - man kann auch ohne Trauschein glücklich sein...
...aber wenn ich dir Richtigen finde, dann wäre ich dem auch nicht abgeneigt - das weiß ich aber erst durch mein "letztes Exemplar"... ...vor habe ich gesagt "nir wieder!".

x 1 #1018


NurBen
Zitat von Fenjal:
manche möchten ein Haus im Grünen, andere ein Ferienhaus, wieder andere eine Yacht....und?
Wie weiter?

What!?
Mein Argument ist, dass wenn es um Geburtenraten geht, sich niemand für die Menschen interessiert, die generell keine Kinder wollen.
Man soll sich auf den Großteil konzentrieren, die welche wollen.

#1019


Fenjal
@NurBen wollen kann man viel, nur finanzieren muss man es können, ohne andere in die Spur zu bringen.
Kaufe ich mir ein Haus, ist das MEINE Sache es energetisch, versicherungstechnisch, Abwasser und Instalthaltung, Steuerlast zu schultern und nicht die Sache von Frau Schmitt und Herrn Müller.

Produziert man Kinder, sind deren Finanzierung Sache der Eltern und nicht meine, das sollte verstanden werden.

#1020


A


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