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Ja, ein Rechtsstreit zieht sich nur lange hin. Ich wurde direkt nach der Trennung rausgeschmissen. Ich bin dem nachgekommen mit Schlüsselrausgabe. Sie hat trotzdem mittlerweile das Schloss ausgetauscht. Ich habe das alles mitgemacht, da ich anfangs noch Hoffnung auf Versöhnung habe. Aber es wurde alles nur schlimmer.
Warum hast du das mitgemacht? Sieh zu das du wieder in das Haus kommst!
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Schusselbacke Mitglied
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Die hat dich komplett abgezogen mein Freund. Alle Stärke der Welt für dich
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A
Ich bin ein böser Mensch
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Jens123 Mitglied
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@Blubble Danke für deinen langen Input.
Leider geht das Wechselmodell idR nur bei schulpflichtigen Kindern, wenn ausreichend Bindung vorhanden ist. Sie bewegt sich also aktuell komplett im Bereich des Mindestmaßes.
Vertraut bzgl. der Grundbucheintragung habe ich ihr, weil wir ja bereits nach 5 Monaten geheiratet und das Haus gekauft haben. Da ich mehr als das doppelte gezahlt habe als sie, habe ich ihr somit eine Menge Geld geschenkt.
Eine Paartherapie lehnt sie absolut ab, da ich ja der Narzisst bin, der jeden Therapeuten mit meiner charismatischen und charmanten Art auf seine Seite zieht.
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S
Solskinn2015 Gast
Habe jetzt den Eingangspost gelesen:
Wenn Du Dein Vermögen vor der Ehe nachweisen kannst und auch evtl. nachweist, dass die Zahlungen fürs Haus von Dir überwiegend kamen, dann solltest Du dein Geld im Zuge der Scheidung zurückbekommen können. Grundbuch hin oder her.
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N
Notperfect Mitglied
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Habe mir mal alle durchgelesen und vielleicht habe ich es überlesen…aber warum genau, hast du Schuldgefühle? Was wirft dir deine Frau denn vor? Anscheinend verhält sie sich ja selbst etwas seltsam.
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x 1#35
J
Jens123 Mitglied
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@Notperfect Ich bin fassungslos, wie sich das so entwickeln konnte… warum in so vielen Situationen Streit entstanden ist. Die äußeren Umstände waren so perfekt.
Sie hat für sich immer in Anspruch genommen und auch von sich gesagt, dass sie immer alles sofort raushaut, was sie stört. Ich bin leider so oft drauf eingegangen und habe mich gerechtfertigt, wodurch Streits wegen Nichtigkeiten entstanden sind. Ich beiße mir so in den Ar., dass ich es nicht einfach auf sich habe beruhen lassen… dass ich immer drauf eingegangen bin, weil ich mich auch sehr oft ungerecht behandelt gefühlt habe.
Mir fällt gerade ein, dass wir das letzte Jahr in der Beziehung schon getrennt geschlafen haben. Weil ich so unruhig schlafe und das Kind im Schlafzimmer schlief, schlief ich auf einer Matratze auf dem Boden im Spielzimmer.
Sie brachte mir unser Kind jeden Morgen… jeden Morgen! So gegen 5/6 Uhr, damit sie ausschlafen konnte, am Wochenende idR bis 9:30. Mich hat das durch die Arbeit und das nie mehr ausschlafen können körperlich unheimlich belastet. Mir ist wirklich noch im Kopf, als ich sie drauf ansprach, dass sie allein die Frage, ob ich auch mal ausschlafen könne, aggressiv mache. Das führte dann auch in den letzten Monaten zu ganz viel Frust bei mir und schlechter Laune. Ich schlief dann eigentlich immer abends um 20h, als alles erledigt war, sofort ein, was sie aber auch störte, weil wir keine Zeit mehr füreinander hatten.
Ich hätte alles besser managen können, mich nicht beklagen, sondern versuchen sollen, einfach glücklich zu sein. Aber ich konnte es irgendwie nicht… und deshalb gebe ich mir so sehr die Schuld.
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R
Renama Mitglied
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Zitat von Jens123:
mich nicht beklagen
Das hätte sie auch gekonnt. Dich nicht beklagen und den Rest deiner Tage nicht ausschlafen, streiten und auf dem Fußboden pennen...Ok,wenn das für dich ernsthaft in Frage gekommen wäre...für mich klingt das nach einer ziemlich bescheidenen Perspektive.
Zitat von Jens123:
Leider geht das Wechselmodell idR nur bei schulpflichtigen Kindern, wenn ausreichend Bindung vorhanden ist. Sie bewegt sich also aktuell komplett im Bereich des Mindestmaßes.
Du sagst hier viel, was alles nicht geht bzgl. Umgang mit deinem Kind. Was aber geht denn bitte? Willst du jetzt ernsthaft ein Jahr abwarten bis die Scheidung offiziell ist? Friendly reminder: es gibt auch während des Trennungsjahres ein Anrecht auf Umgang mit dem Kind. Setz einen Anwalt drauf an...aber irgendwie liest du dich in der Hinsicht resigniert und antriebslos.
PS: dass das nur bei schulpflichtigen Kindern geht, stimmt nicht.
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x 5#37
J
Jens123 Mitglied
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@Renama Danke für deine Antwort.
Tatsächlich bin ich ein wenig resigniert, weil ein juristischer Anspruch erst ab Schulpflichtigkeit besteht und auch erst dann, wenn beide Elternteile einen guten Umgang haben und natürlich eine gute Bindung zum Kind besteht.
Bei Kleinkindern bis 3 Jahren ist juristisch leider alles etwas anders. Und wenn die Mutter nicht mitspielen möchte, sitzt sie am längeren Hebel und kann mir nur das mir bis zum 3. Lebensjahr zustehende Besuchsrecht einräumen.
Habe mich da auch schon juristisch beraten lassen. Wäre es nicht so vertrackt, wäre ich sicherlich auch optimistischer bzw. kämpferischer. Das kann ich dann in 1,5 Jahren sein.
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x 1#38
N
Notperfect Mitglied
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@Jens123
Daraus lese ich jetzt einiges. Und es ist natürlich normal, dass man Fehler erstmal bei sich selbst sucht. Allerdings finde ich deinen Text auf eine gewisse Art schon ein bisschen heftig.
Du hast ihr so viel abgenommen und meinst, du hättest es einfach noch besser machen sollen, besser managen sollen und dich mit deiner Rolle abfinden besser abfinden müssen? Und dann trotz dieser Belastung, dem getrennt schlafen und sonstigen Streitereien bzw. Dingen, bei denen sie kund tut, was sie alles störte, hättest du es einfach runter schlucken sollen und trotzdem glücklich sein sollen? Wie soll das gehen?
Und du schreibst, die äußeren Umstände hätten so gut gepasst? Was bedeutet das für dich?
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x 2#39
J
Jens123 Mitglied
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@Notperfect Ich meine damit die Umstände wie Haus, was wirklich wunderschön ist und top gelegen ist. Auch Familie und Kinder. Keine finanziellen Probleme. Es hätte nur zwischen uns besser laufen müssen, alles andere war perfekt.
Und ich nehme es einfach an, was sie mir gerade nach der Trennung sagt. Dass die Ehe für sie die Hölle war mit mir.
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x 1#40
S
S4lamander Mitglied
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Zitat von Jens123:
Es hätte nur zwischen uns besser laufen müssen, alles andere war perfekt.
Aber da ist ja das Problem. Eine gute Beziehung kommt nicht durch Haus und Kinder, sondern durch eine gute Beziehung.
Von daher verstehe ich dich, dass es wehtut, aber die Beziehung war anscheinend das Problem an eurer Beziehung.
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N
Notperfect Mitglied
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@Jens123 Aber ich glaube nicht, dass dir das gut tut. Dein Threadname sagt auch schon alles. Selbstreflektion ist natürlich immer wichtig, aber in meinen Augen nimmst du dich damit komplett auseinander und schmälerst deinen Selbstwert. Damit ist es sehr schwer wieder zu „gesunden“ Gedanken zu kommen. Wenn du mal alles reflektierst und ganz ehrlich bist, wirst du sicher auch viele Fehler bei ihr erkennen können. Und das würde dir sicherlich helfen, diese Trennung besser durch zu stehen.
Und die äußeren Umstände…ja, das ist natürlich immer schön, wenn da alles passt. Letztendlich bedeutet das bloß leider wirklich nichts, wenn es drauf ankommt und die Beziehung nicht funktioniert.
Ich kann das aber natürlich gut nachvollziehen. Aus eigener Erfahrung und rückblickend, kann ich dir auch nur sagen, dass ich aus diesen Gründen zuletzt an meiner Ehe festgehalten habe.
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S
Solskinn2015 Gast
@Jens123 Grosser Fehler. Nie irgendwo hingehen und wie nen Obdachloser auf ner Matraze pennen. Auch keine Ausweisungen in Soiel- oder Kinderzimmer akzeptieren.
Entweder es gibt ein anständiges Bett und Zimmer oder der andere kann gerne da so machen. Das ganze erscheint trivial. Ist aber ein Grosser Schritt der Abwertung.
Oh je, die Liebe macht blind. Sei froh nicht finanziell ruiniert zu sein. Kümmere dich mit allen Mitteln um die Angelegenheit mit dem Kind. Irgendwann steht jemand vor dir, der bzw. die dich verdient hat. Sei froh aus dieser toxischen Beziehung , hoffentlich einigermaßen heil, heraus zu kommen. Ich weiß , das sind nicht die Dinge , die du hören möchtest. Aber bald wirst du einsehen, es geht nicht anders. Ich wünsche dir viel Kraft. Alles wird gut, nur nicht wie es war.
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x 2#44
J
Jens123 Mitglied
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Das zu akzeptieren fällt unglaublich schwer, auch mit den aktuellen Gegebenheiten drumherum. Und finanziert ruiniert… naja, vorher hatte ich ein eigenes Haus (verkauft, um das gemeinsame zu erwerben) und nun habe ich vermutlich nichts mehr.