EmmaPee
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Dieses nicht begreifen, nicht wahrhaben wollen, ist immer noch da. Deshalb bat ich ihn gestern, es nochmal auszusprechen: Ja, es ist Schluss. Ja, ich ziehe aus. Ja, wir gehen getrennte Wege.
Heute habe ich den ersten Tag nicht geweint, war nur kurz davor. Keine Tränen mehr. Der Schmerz ist immer noch hart, aber irgendwie fühlt es sich jetzt ein wenig anders an. Jetzt ist es mehr das Gefühl von Angst. Es gibt ein paar lichte Momente, in denen mir Gedanken kommen wie "Ja, es wird hart. Aber Du wirst es schaffen!"
Nur um dann umgehend von anderen Gedanken überrollt und zunichte gemacht zu werden:
"Damals, da warst Du 30 und so froh, Dich vom fiesen Ex getrennt zu haben. Jetzt bist Du 50, hast 20 Jahre verschwendet. Hättest Du Dich bloß nicht auf ihn eingelassen. Deine Jugend ist dahin. Wer will Dich denn noch? Wer will eine Frau mit Deinen Eigenheiten? Das Leben ist doch irgendwie zu Ende. Du findest nie wieder jemanden. Wie solltest Du jemanden finden, der so ist, wie Du es gewohnt bist?"
Ich bekomme es nicht aus dem Kopf, dass ich jetzt wertlos bin. Dabei war ich immer so selbstbewusst, habe mich selbst gemocht. Jetzt ist das alles weg


