Ich hatte ja irgendwann eine Landkarte mit Ringlochung zum Blättern. Next level!
Dachte ich jedenfalls.
War auch gar nicht mal so billig, das Teil.
Während der Fahrt und am Steuer sitzend, natürlich ohne BeifahrerIn, habe ich dann ganz schön schwitzen müssen, weil die Strecke nicht, wie ich dachte, auf der nächsten Seite an der zu erwartenden Stelle fortgesetzt wurde, sondern auf irgendeiner anderen Seite. Die musste man aber erstmal finden.
Das Prinzip habe ich bis heute nicht verstanden.

Es wundert mich allerdings, weshalb es mit dieser damaligen Navigationstechnik nicht zu deutlich mehr Unfällen kam.
Als ich dann vor vielen Jahren meine ersten Google-Maps-Erfahrungen machte, folgte ich der Empfehlung, die Autobahn auf der Schwäbischen Alb zu verlassen, wunderte mich noch, war aber eben voller Vertrauen in die Technik (Stau? Unfall?) und fand mich dann in einem Wald wieder, in den ich ernsthaft hineinfahren sollte.
Ohne Schei.ß.

Ich hab mich so dermaßen vor mir selbst geschämt, dass ich vermutlich hochrot angelaufen bin.
Auf meinem Weg raus aus dem Wald kam mir dann noch ein Belgier entgegen. Und ich konnte mir denken, mit welchem Navi.
