TimmyTrumpet
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Zitat von sonntag_morgen:Ok, wenn du diese Einsstellung hast, dann erklärt sich dein Verhalten natürlich. Ich sehe das nicht so. Wenn man eine Partnerschaft/Ehe eingeht und/oder Kinder hat, dann ist das Wohlergehen der Partner/Kinder so wichtig wie das eigene. Erwachsene Menschen müssen auch mal sich selbst zurück stellen können und ...
Das widerspricht sich ja nicht. Ich glaube mein Gedanke ist nicht korrekt rübergekommen. Ich sage nicht, dass man nur an sich selbst denken soll. Das Wohlergehen meiner Kinder und meiner EF ist natürlich genauso wichtig. Und wenn du meine Schilderungen über unseren familiären Alltag liest, dann siehst du auch, dass zurückstecken durchaus der Normalfall ist.
Was ich meine ist, dass man dazu nur in der Lage ist, wenn man selbst mental gesund ist und auch zufrieden mit sich selbst ist.
Ein anders Beispiel:
Freunde um mich herum bekommen Kinder. Und ich erlebe immer wieder das Gleiche und rate dann auch immer zum Gleichen:
Insbesondere die Männer haben ein Problem damit ihr altes Leben aufzugeben. Die Hobbys, das Weggehen, das Ausnüchtern am nächsten morgen. Das kann verschiedene Gründe haben, die aber keine Rolle spielen. Die Männer sind dann gefrustet, versuchen auf Biegen und Brechen das irgendwie zu erhalten. Sie werden mental unzufrieden. Das Kind stört, gleichzeitig kann man nicht mehr ohne schlechtes Gewissen und Kommentaren der EF seinen Hobbys nachgehen.
Was ich dann immer sage ist: Es wird erst besser, wenn du das akzeptierst. Akzeptiere, dass dein Leben in der Form wie du es kanntest vorbei ist. Ob du das vorher hättest wissen können, spielt keine Rolle. Jetzt ist es so. Und es wird erst besser wenn du es akzeptierst und mental zufrieden damit bist. Es ist nicht schön 8 mal in der Nacht aufzustehen, weil die Kinder weinen. Aber es ist Fakt. Und erst wenn das akzeptiert ist und man damit fein ist, ist man in der Lage an das Wohl des Kindes zu denken. So zumindest meine Erfahrung.
Vielleicht hilft dir das Beispiel mich zu verstehen.