Guten Morgen meine lieben Freunde!
waah, wie lange ist es her das ich das Lied gehört hab...krrraaaas. Toller Song obwohl ich dabei heulen musste.
Danke euch allen nochmal für eure lieben Worte. Es geht heut schon deutlich besser...
Und wiedereinmal, durfte ich erkennen, das nur meine Gedanken mich haben leiden lassen. Der Blick zurück, der so unendlich viel Schmerz und Leid in meinem Herzen aufkommen lässt.
Schuld...Schuld und Scham...die sind es die mich (uns) immer wieder zurück an den Anfang katapultieren.
Und woher kommen diese Gefühle? Weil man aus heutiger Sicht wenn man zurückschaut auf das was war, erkennt, was für ein Vollidiot man selbst doch war. Wie blind und fehlgeleitet man doch gehandelt hat und was man doch alles hätte besser machen können. Die Reue über all die kleinen und großen Fehler sind es die es einem jetzt schlecht gehen lassen. Ich zitiere mich selbst ungern, aber da ich das auch nur abgekupfert habe, hier etwas zu "Fehlern"
Zitat:Die Fehler, die man im Leben "begeht" sind im eigentlichen Sinne keine Fehler. Es sind Erfahrungen, die wir selbst als "negativ" einordnen. Fakt ist aber, das diese Erfahrungen, pur und ohne Wertung, weder positiv noch negativ sind. Es sind einfach Erfahrungen und keine Fehler. Der Erfinder, der 1000 versuche gebraucht hat bis seine Erfindung so funktioniert wie er es will, hat auch keine 1000 Fehler gemacht. Es waren schritte auf dem Weg zur Vollendung. Und genau das gleiche machen wir im Leben. Jeder "Fehler" ist Perfekt, so wie er ist und hilft uns zu erkennen was wir an der einen oder anderen Stelle noch verbessern können. Und das lernen wir. Ziemlich einfach, oder? Und es nimmt einem auch die Möglichkeit, es als negativ zu bewerten, was es nun mal nicht ist.
Wir können NICHTS, aber auch G A R N I C H T S für die Dinge, die aus heutiger sicht früher schief gelaufen sind. Wenn wir es hätten anders, besser machen können, hätten wir es doch getan oder? Keiner hat seine vergangenheit und die "Fehler" mit bewusster Absicht gemacht, in dem Wissen wohin es führen wird! Deshalb, und das zu erkennen hat mich irgendwie "erlöst", haben wir einfach keine Schuld daran. Wir haben dafür die Verantwortung zu tragen, auf jeden fall! Und Kumpel Ego (Bob) mag das gar nicht gern hören. Es ist viel leichter, anderen die Schuld zu geben, so dass man selbst seine Hände in der Unschuld des Opfer-seins waschen kann. Wir lehnen also die Verantwortung ab und können deshalb uns selbst nicht vergeben. Wir habe ja nichts dagegen tun können. Aber die Verantwortung zu übernehmen bedeutet doch nicht "Schuld" auf sich zu laden. Es bedeutet nur, das man selbst erkennt, das was da passiert ist, ist durch mein eigenes zutun entstanden. Ich selbst habe dazu beigetragen, bewusst oder nicht. Mehr nicht. Und vergeben bedeutet nicht vergessen oder verdrängen oder schuld auf sich zu nehmen, sogar sich selbst dafür zu verurteilen. NEIN. Vergeben heißt für mich, sich selbst für den Gedanken zu öffnen, das man sich geirrt hat. Und dafür, die eigene Verurteilung zurück zu nehmen.
Hätten wir anders Handeln können, hätten wir es getan.
Und allein deshalb, gibt es nichts was man sich selbst vorwerfen könnte.
Zitat:Was es ist
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
- Erich Fried