Zitat von Arnika: Und „extrem emotional verletzt“ und „zerstört“ wurde von mir noch keiner meiner Partner,
Ich denke, dass das "zerstört" ein Zitat von ihm ist.
Und mir ist das auch schon passiert. Ich bin seinerzeit nach langer Ankündigung gegangen und zügig ausgezogen und habe nicht mehr gestritten. Und bekam dann zu hören, ich hätte ihn zerstört und er sei meinetwegen auch auf die Gleise gegangen etc. pp.
Er hat seine heftigen Gefühle dann für sich später so reguliert, dass er mir eine psychische Krankheit angedichtet hat. Und dass ich ihn nicht verlassen hätte, wenn er das nur schon früher erkannt und sich entsprechend verhalten hätte.
Das "Zerstören" eines Mannes muss also nicht zwingend mit etwas zu tun haben, was seine Partnerin tut.
Hier sagt die TE aber selbst, dass sie bei jedem seiner Versuche, sich von ihr zu lösen, ihn über sein schlechtes Gewissen oder seine Liebe zu ihr wieder in eine Beziehung zurück geholt hat, die beiden(?), mindestens aber ihm nicht gut getan hat und aus der er sich lösen wollte.
Jemanden zu etwas zu überreden, was der eigentlich nicht möchte, gilt als "Coercion" schon zur Gewalt und die TE möchte diese Form von Gewalt auch nicht mehr ausüben und fragt hier, wie sie trotz derzeit immensen Drang es schaffen kann, den Mann in Ruhe zu lassen, um ihn eben nicht mehr in die Beziehung zurück zu holen.
Also nichts mit "wegen jeder Kleinigkeit total krass zur Schnecke" machen oder ähnlichen genderspezifischen Tropes.
Im Grunde geht es hier um die gleiche Konstellation, die Affärenpartner, die aussteigen wollen, haben: Ein großer Drang der Richtigstellung und großer Druck wegen Dopaminmangels.