Zitat von Fenjal: Und nun? Psychische Schiene....
Es ist nicht okay, wie herablassend und wertend du in jedem deiner Beiträge über mich urteilst. Du kennst mich nur aus dem, was ich hier beschrieben habe. Und anstatt, dass du meine Frage beantwortest, und zwar die, wie man Methoden findet um leichter durch los zu lassen etc, interpretierst du nicht nur meine vorherige Trennung sondern hängst mir auch noch weitere psychische Erkrankungen an und schiebst mich in die „Psychoschiene“. Wie meine „psychischen Probleme“ in der alten Beziehung aussahen, weißt du zu dem auch nicht. Nur, weil eine Person die Probleme nicht befeuert, heißt das nicht, dass sie nicht auch existieren.
Glaubst du nicht, dass es die Aufgabe meiner Therapeutin ist, das zu entscheiden? Und ja, spät diagnostiziertes ADHS, aus dem eine Angststörung resultiert, kann aussehen, wie eine Persönlichkeitsstörung. Ich habe aber keine Borderlinestörung, da ist schon eine Diagnostik gelaufen. So viel dazu. Ich glaube ich bin einfach massiv überstimuliert, habe jahrelang gelernt mich irgendwie anzupassen, was mir zunehmend nicht gelingt und nun auch noch Lasten aus meiner Kindheit zu tragen, das erklärt meine Muster sehr gut.
Ich werde probieren, jetzt auf Distanz zu gehen und ihn zu lassen und werde probieren mich wirklich zusammen zu reißen. Ich hoffe, es gelingt mir, ich würde es mir für uns beide wünschen.
Zitat von Arnika: wie krass ihr Verhalten da wirklich ist, das kann von reinem Weinen und Versprechungen, Sächs als Lockmittel, Beleidigungen oder Drohungen aller Art inkl. Selbstmord bis hin zu Stalking ja in Wahrheit alles sein.
Aber Frage an die TE: Wie muss man sich denn „kleinmachen“ und „starke emotionale Manipulationen“ etc denn vorstellen? Das bringt vielleicht etwas Licht in die Sache.
Ich bin nie körperlich geworden, habe gedroht, mir selbst was angetan, ihn beleidigt oder ihn gelockt. Vielleicht hilft dir das besser für eine Einschätzung.
Es ist steht’s verbal gewesen und ich habe glaube ich primär einfach oft seine Grenzen überschritten. Ich glaube ich habe das oft gar nicht gemerkt, weil wir einfach nicht wirklich gut kommuniziert haben. Ich glaube wir hätten einfach viel früher an diesen Dingen arbeiten müssen. Das ist jetzt oft zur Sprache gekommen, nach der Trennung, als es zu spät war und vieles, worüber wir geredet haben, wäre in meinen Augen lösbar gewesen.
Es ist im Endeffekt jetzt auch egal, wer hier wie und wem wann was gesagt hat, ich habe wirklich sehr liebe Tipps bekommen und ich hoffe, ich kann die Anwenden und umsetzen und gleichzeitig hoffe ich, dass ich an mich arbeiten kann für mich und für die Zukunft. Und ich hoffe auch, dass er heilen kann. Auch bei ihm stecken da sicher noch mehr Dinge dahinter, er will auch in Therapie gehen und das ergründen. Aber vielleicht sehen wir beide ja auch irgendwann was Gute in dieser Beziehung, was wir fürs Leben mitgenommen haben. Ich wünsche mir, dass er glücklich wird und davon heilen kann.