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Ich hänge an ihm - aber mir zuliebe muss ich loskommen

Räubertochter007
Zitat von Roja:

@Räubertochter
Natürlich waren wir vorher existent. Man hat uns nur gezeigt, dass wir auch liebens- und begehrenswert sind. Das möchte man wieder haben.

LG


Hallo Roja,

das alleine kann es aber nicht sein... das haben andere Männer mir auch gezeigt (also nicht missverstehen...nur mit einem davon habe ich.... ihr wisst schon) ... aber nur ER hatte das Potential mich so zu verletzten... mich zu demontieren.

ist es nicht vielmehr diese Unerreichbarkeit... die fehlende Liebe bei IHM... diese Einseitigkeit.

Die Mission lautet: überzeuge ihn, dass Du alles bist was er braucht...Du allein bist die Lösung all seiner Probleme

Tja, ich bin schon gescheitert mit dieser Mission.... traurig allein mein Herz hat es immer noch nicht verstanden, mein Verstand ist beleidigt und will diese Ignoranz von SEINER Seite nicht hinnehmen

vlG

die Räuberin auf der Couch

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L
An Herbststuerme

... Die Zuneigung des anderen macht, dass man sich spürt. Die Aufmerksamkeit, die der andere uns gibt, gibt uns die Gewissheit, gesehen zu werden, eine Bedeutung zu haben, zu existieren.

...Fällt dies weg, fühlt es sich an wie vergessen zu werden und zu verschwinden, unsichtbar zu werden. Dieses Gefühl heißt Einsamkeit.

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A


Ich hänge an ihm - aber mir zuliebe muss ich loskommen

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H
Zitat von MalOhneScherz29:
Ich habe keine Erklärung aber ich würde es auch gerne wissen!

Spontan würde ich sagen weil man sich über den anderen bzw die Beziehung, das Gemeinsame, das Gefühl (aus gemeinsamen Träumen und Wüschen? definiert hat... sich selbst gefunden hat...
sich selbst verloren hat?



Ich weiß nicht ob man sich selbst gefunden hat, man glaubt man hat gefunden was man haben will....
So empfinde ich es...
Und man kann es nicht haben und klammert deshalb besonders stark und definiert sich über seine Aufmerksamkeit?
Man glaubt mit dem Loslassen zu fallen und sich nicht mehr fangen zu können. In einen Abgrund zu stürzen und man denkt unbewusst, es wäre besser nicht loszulassen und an ihm festzuhalten, um nicht immer weiter und weiter zu stürzen.... Und man glaubt, wenn man wieder Kontakt hat, hört der Fall auf?

Doch man sollte vielleicht einfach fallen und fallen und fallen....
Doch was passiert dann?
Vor allem, wie kann man die Hoffnung eindämmen...? Die Hoffnung auf ein happy End, die Tagträume, die nicht so leicht abzustellen sind?

#2823


P
Zitat:
Und man kann es nicht haben und klammert deshalb besonders stark und definiert sich über seine Aufmerksamkeit?Man glaubt mit dem Loslassen zu fallen und sich nicht mehr fangen zu können

Das ist super beschrieben Smile

Eine Projektion ist auf jeden Fall vorhanden.
Er MUSS etwas in uns befreien. Andeutungen hat er am Anfang gemacht.
Das Interesse und die Bemühungen uns zu "bekommen". Gibt es eine schönere Bestätigung als Aufmerksamkeit und die Gewissheit er denkt andauernd an uns?

Er hat Andeutungen gemacht die leeren Lücken in uns zu füllen.
Und darauf warten wir heute noch ... :-/
Mir stehen echt meine Gefühle für diesen Typ om Weg. Ja, ich hab auch irgendwo den Ehrgeiz, dass er merkt er braucht mich. Dass ICH IHN retten kann - dieses verlorene Schaf zwinkern
Aber es kommt ja nichts zurück.....
Er merkt vielleicht dass ich ihm gut tue, nur werde ich dadurch trotzdem nicht glücklich.
Er sagt nichts mehr, und wenn ein nettes Wort kommt, dann "rettet" mich das auch nur kurzzeitig.
Also ER kann es nicht er-füllen. Das was ich eigentlich suche

#2824


L
Phila,

Ihr alle Lieben,

nein, er kann es nicht erfüllen
und uns geben,
das kann unsere S E L B S T L I E B E !

DANN ist die Liebe ein Kind der Freiheit,
kommt von beiden,
und wird von mir nicht so dringend und panisch b e n ö t i g t !

#2825


L
... mit Selbstliebe erkenne ich nämlich die 'Anmache' als solche, die 'drastischer' ist, als liebenswürdiges persönliches Interesse und damit verbundene Anziehungskraft zwischen Mann und Frau.

x 1 #2826


R
Zitat:
Vor allem, wie kann man die Hoffnung eindämmen...? Die Hoffnung auf ein happy End, die Tagträume, die nicht so leicht abzustellen sind?

Das finde ich auch extrem schwierig. Der Kopf sagt einem, dass das absoluter Unsinn ist. Für mich ist es eine Art Flucht, wenn es irgendwie ganz schwer ist. Aber mir ist bewusst, dass das Träumereien sind. Was es nicht einfacher macht.

#2827


L
... und an Selbstliebe und Selbstwertgefühl mangelte es da nicht nur mir, sondern auch dem Gegenpart des 'Spiels', ihm !

Die im Grunde im Innersten verzweifelte Nähe der beiden 'Spieler' ist eben von einer euphorischen insgeheim verzweifelten Intensität.

Liebe auf dem Boden der Selbstliebe ist intensiv und erfreulich,
nicht euphorisch intensiv, abwechselnd mit schmerzvollem Hingehalten, Ausgeschlossen- , Ausgespielt- Werden.

x 1 #2828


G
Ich denke, bei uns waren das anfangs gar nicht nur Träumereien.
Der Wille, es irgendwie hinzufügen, dass wir zusammen leben, war schon da, bei beiden.
Nur in der ernsthaften Auseinandersetzung damit, kristallisierte sich bei ihm heraus, dass er in seiner, sagen wir mal " Aufgabe", die er in dieser Form nur dort, wo er ist, haben kann, seine komplette Identität sieht.
Inzwischen läuft es bei ihm zu Hause so schlecht, dass er aus Angst , dies doch noch zu verlieren, jeden Lebenssinn verloren sieht.
Total krass.
Inzwischen träume ich null mehr, dass es noch was wird, aber das erleichtert das Loslassen nur mäßig.
Sicher erinnere ich mich träumende an die schönen Momente, sie werden aber keine Zukunft sein.

#2829


M
Zitat:
Man glaubt mit dem Loslassen zu fallen und sich nicht mehr fangen zu können. In einen Abgrund zu stürzen und man denkt unbewusst, es wäre besser nicht loszulassen und an ihm festzuhalten, um nicht immer weiter und weiter zu stürzen.... Und man glaubt, wenn man wieder Kontakt hat, hört der Fall auf?

Doch man sollte vielleicht einfach fallen und fallen und fallen....
Doch was passiert dann?



also ich denke ich bin bereits gefallen. Ich habe die Hoffnung komplett aufgegeben. Ich musste, weil einfach klar war dass er nicht mehr will und es nie wieder etwas wird.
Ich habe dieses Fallen dann auch physisch gespürt. Die Liebe ist aus mir gewichen, der letzte Rest an Wärme und Wohlgefühl und Rest-Glück, es wurde kalt...... das ist passiert. es ging auch meine Sehnsucht, mein "hunger", über den ich "mich" als teil von uns gespürt habe... es ging auch meine unbändige wut.. meine akute trauer... es kam eine stille die sich oft noch schwer anfühlt, aber die schwere wird von meinen gedanken provoziert

Ich versuche nachzudenken was mir im Leben wichtig ist weil ich mich orientierungslos fühle.. die frage "wer bin ich?" ..... macht mir ab und zu Angst... wobei ich weiß dass ich mich viel zu sehr (RATIONAL) mit dieser frage auseinandersetze........

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R
Bei mir schaut es aus, wie im DEPOTladen. Lichterketten, Kaminfeuer brennt. Alles strahlt im weißen Glanz. Sooo schööööön. Überall Kerzen. Hammer. Besser geht nicht.
Und ich?
Heule rum. Was würd ich drum geben, ihm das zeigen zu können. Grad kommt in Klassikeadio 4 Nüsse für Aschenbrödel. Ich möcht mit ihm tanzen und voller Freude ihm all die tollen Dekosachen zeigen. Ihn küssen, rumwirbeln, lachen.......Ich liebe dekorieren und schön machen. Alle Gäste staunen immer nur.
In mir tiefe Traurigkeit. Einsamkeit. Ich hab mich so auf diese Jahreszeit mit ihm gefreut.
Wie heute Jemand geschrieben hat.......
Ich löse mich auf. Bin sooo dünn geworden. Ganz eingefallenes Gesichtchen. Essen kann ich auch nur schlecht, wegen Unfallschäden.
Hilfeeee, ich verschwinde langsam.
Dabei will ich ihn nicht mehr. Er hat mir aber gezeigt, wie einsam ich bin. Schau, wie schön das Leben sein könnte. Ich habe zugegeriffen. Dann...ätsch, aber nicht für Dich, Razzi. Nur für die Anderen. Du darfst nicht mitmachen. Aber jetzt weißt Du, wie es sein könnte. Reingefallen, blöde Razzi.
Wie haltet ihr das aus?

#2831


Räubertochter007
traurig weinen / tränen .....gar nicht seufzen / traurig

mir geht es gerade genauso... essen heute null (kein unfallschaden).... keine Lust zu gar nix...

einziges Highlight heute: zwei Stunden Wald mit meinem Schlammspringer..... ansonsten gleiches Szenario... alles top um mich herum.... ABER..... innere Leere

komm rüber Razzi

#2832


Blanca
Zitat von Razzi:
Er hat mir aber gezeigt, wie einsam ich bin.

Du meinst, wenn man in einer Ehe lebt, die auf einer Lüge namens "Monogamie" basiert, ist man es nicht?

Du meinst, wenn man ständig täuschen oder lügen muß, um diese Fassade aufrechtzuerhalten, dann ist das echte Zweisamkeit oder gar "Familie"?

Was konkret soll daran erstrebenswert sein?

Es gibt einen Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit.
Du magst allein sein, aber ob Du einsam bist, bestimmst Du selbst.

Deine Affaire mag verheiratet sein, aber allein daß er eine Affaire nötig hat, zeugt von seiner inneren Einsamkeit. Ob die seiner Persönllichkeitsstruktur oder dem Verhalten seiner Gattin gestundet ist, sei dahingestellt. Aber er ist sicher der letzte, Dir diesbezüglich etwas zu "zeigen".

Sei bloß froh, daß Du keine solche Fassade aufrechtzuerhalten hast. Das ist doch einfach nur armselig hoch zehn, wenn man es erst mal durchschaut hat.

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Räubertochter007
ich will keinen Frust schieben..... kopf gegen die wand

nicht wegen einem Kerl, den das gar nicht tangiert

nicht zu dieser Jahreszeit

nicht gerade jetzt

boah....warum nur hab ich mich wieder auf DEN eingelassen

wo war ich, als der Herr Hirn verteilt hat? anbeten

#2834


R
Räubermädel

Bring meine Fellnasen mir und wickle ne Lichterkette um sie.
Ist das ne vertane Lebenszeit.......

#2835


A


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