Zitat von Rübli:Alles abzunicken, ständig Verständnis zeigen, hilft nicht weiter, konkrete Ansagen helfen mir zumindest besser, als mimimi und rumgeheule, ein dickes Kind, würde ich zur richtigen Ernährung bringen, mit ihm Sport machen und es spielerisch zu mehr körperbewusstsein, somit prophylaktisch der Vermeidung von wohlstandskrankheiten
Hinführen
Naja; Deine Antwort zeigt ganz schön, wo Dein Defizit liegt. Deine Lösung ist nicht nachhaltig, sondern eine Holzhammermethode a´la: ist doch ganz einfach! Wir Blödes hier sind einfach nur nicht in der Lage, diese Missstände ganz einfach abzustellen und gesellschaftskonforme gut funktionierende Mitglieder einer fremdwertigen Gesellschaft zu sein. Als ob jedes dicke Kind nur aufgrund von Wohlstand zu dick ist. Aber klar, so ist es natürlich schön einfach erklärt. Komisch nur das Fahrrad mit App, Laufen mit Dir, spielerisches Krafttraining, Kurzhantel nicht das Allheilmittel sind, wenn da psychische Ursachen dahinter liegen. Das alles kann unterstützen, aber es unter Umständen und nicht in dem Fall der Auslöser einer Änderung der Lebensumstände und Heilung.
Du versuchst nicht hinter das Problem zu schauen, kannst es nicht mal wirklich nachempfinden. Und darüber hinaus empfinde ich Dich als ziemlich "von oben herab". Was Dir hilft (konkrete Ansagen), muss nicht für andere auch gut sein.
Egal. Kann mich ja auch raushalten. Nur:
Was nützt es chocolate unter den bekannten Umständen zu raten: bleib bei Deiner Frau. Er ist doch bei ihr geblieben, fühlt sich aber alles andere als wohl damit und fragt hier um Rat. Und Wie gehts jetzt weiter? Der Mann hat auch nur ein Leben und nicht wie ´ne Katze sieben oder so. Da kann man nicht ein Leben lang probieren auszuhalten, im nächsten Leben Trennung von der EF und im nächsten schiessen wir die AF zum Mond und so weiter. Und am Ende des xten Lebens schauen wir mal, was uns am besten getaugt hat.
Ich bin mir sicher, viele von uns (ausser "Rübli", die ist bereits weise und erfahren auf die Welt gekommen) haben in schwierigen Situationen die Hilfe von anderen Menschen gebraucht. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich auch schon mal ordentliche Tritte in den Popo benötigt habe. Aber die Freunde, die das gemacht haben, kannten mich und das Problem sehr gut und denen war ich was wert und ich habe immer noch absolutes Vertrauen zu denen.
Bei fremden unbekannten Chatschreibern empfinde ich das als anmassend und übergriffig. Das hat nichts mit "nur Verständnis haben" oder "Rumgeheule" oder "Mimimi" zu tun, sondern meiner Meinung nach auch damit, dass man als Nichtbetroffene oder NichtPsychologe einfach auch nicht mitreden kann. Und das aufgrund fehlender Kenntnis und damit Empathie der Situation gegenüber als auch fraglicher Motivation.
Sorry...ähm, nein, nicht sorry. Das meine ich ernst.