Vielleicht erkläre ich doch noch mal, warum ich mich zurückgezogen habe.
Mir tut es weh, wenn meine Aussagen angezweifelt werden.
Das hat einen Grund.
Wenn meine Mutter mich schlug, erzählte ich es meinem "Vater", wenn er von der Arbeit heimkam. Er stellte meine Mutter zur Rede. Sie stritt alles ab, und da er ihr mehr glaubte als mir, verlangte er, dass ich meinen Mund halten sollte, nicht immer Lügengeschichten erzählen sollte.
Da ich es ungerecht fand, weil ich wusste, dass meine Mutter lügt, schwieg ich nicht.
So griff er oft wutentbrannt oder besser gesagt, genervt von den Beschwerden seiner Frau, die unbedingt wollte, dass man dem verlogenen Kind die Flötentöne beibringt, nach mir, warf mich aufs Bett und schlug mit der flachen Hand minutenlang auf mich ein. "Du sollst endlich ruhig sein", schrie er dabei. Das Haar stand ihm wild vom Kopf. (ich sehe es heute noch)
Auch die Vergewaltigung durch meinem Opa wollte niemand glauben Obwohl meine Oma ihn erwischt hatte und zuerst noch Mitleid mit mir hatte, überwog dann die Angst bei allen.
Meine Mutter verlangte, dass ich meine langen Haare abschneide, weil ich die Männer verrückt machte (ich war 13)
Als ich mich weigert, warf sie mich zu Boden, griff mir ins Haar und schlug meinen Kopf immer wieder auf den Boden auf.
Dann kam meine Schwester ins Zimmer. "Willst du sie totschlagen?"fragte die.
Da ließ meine Mutter von mir ab.
Und mit dem Missbrauch durch meinen Hausarzt wurde es nicht anders.
Als er das Gefühl hatte, dass er aufgefallen sein könnte, begann er mich zu stalken, lies mich jahrelang verfolgen,...ich sollte durchdrehen, niemand sollte mir mehr glauben, wenn es zur Anzeige kam.
Ich zeigte ihn nicht an, obwohl es Beweise gab, weil mir schnell klar war, dass er mir eine Falle stellen wollte.
Ich zeigte ihn aber bei der Ärtzekammer an, dort war er bekannt, man glaubte mir, ich atmete auf. (wenigstens das)
Das Stalken hörte aber trotzdem nicht auf. Wutentbrannt versucht der Arzt sich an mir zu rächen. Mich überall weiter zu diffamieren.
Der Unglaube, was meine Aussagen anbetrifft, zieht wie ein roter Faden durch mein Leben und es tut weh.
Vor einiger Zeit hatte ich eine kleine Unterhaltung mit einer neuen Sprechstundenhilfe, die meine Ärztin sich mal wieder zugelegt hatte.
Wir sprachen auch über das Alter.
"Naja", sagte sie, "sie haben ja noch Zeit."
"Ich weiß nicht", antwortete ich, "70 ist nicht mehr jung."
"Sie sind aber doch noch keine 70."
"Doch", sagte ich.....und wieder dieser zweifelnde Blick, die Frage in den Augen, warum lügt sie mich an, was soll das?
Sie nahm die Papiere zur Hand, wo mein Geburtsjahr vermerkt ist.
"Ach du meine Güte!", sagte sie, "sie sehen mindestens 10 Jahre jünger aus, wie ist das möglich."
Hätte sie die Papiere nicht gehabt, hätte sie in Zukunft wohl auch kein Wort mehr mit mir gewechselt, weil sie mit so einer kranken Lügnerin nichts zutun haben will.
Warum soll ich hier weiterschreiben, wenn mir niemand glaubt, auch wenn manche schreiben, dass sie mir glauben...Zweifel regen sich bei ihnen ebenfalls.
Ich brauch dieses Zweifeln nicht mehr....danke!