Mamelia
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hoffentlich verstoße ich nicht gleich gegen Forenregeln. Ich habe auch (noch) nicht die Kraft gehabt nachzusehen, ob es hier eine Vorstellungsrunde oder ähnliches gibt.
Gestern Abend habe ich mich nach einen (eigentlich lapidaren) Streit von meinem Freund getrennt. Ein Jahr lang waren wir zusammen. Ich kann einfach nicht aufhören zu weinen. Ich weiß, dass dies so kurz nach einer Trennung sicher normal ist, aber ich habe eine sehr komplizierte Vorgeschichte und es war ein Wunder, dass ich, nach allem was ich erlebt habe, mich überhaupt wieder so auf einen Menschen einlassen konnte.
Ich schaffe das einfach nicht alleine und ich kenne mich und weiß, dass hier die Zeit auch keine Wunden heilen wird.
Es tat so weh zu sehen, dass es ihn scheinbar garnicht berührt und der Gedanke, dass er sich jetzt gleich ins Internet stürzt und meine Nachfolgerin sucht zerreißt mich. Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, mich um mein Leben, die Arbeit und vor allem um mein Kind zu kümmern. Wäre mein Kind nicht, würde ich allem ein Ende setzen. Sie ist das Einzige, was mich davon abhält, weil sie mich braucht.
Die letzten Wochen in der Beziehung liefen nicht gut; die Situation gestern war nur der Tropfen, der dass Fass zum überlaufen gebracht hat. Eine Versöhnung wird es nicht geben und im Grunde weiß ich auch, dass das wohl besser so ist.
Nach meiner letzten Beziehung habe ich fast ein Jahr gebraucht, um wieder ein Leben zu führen, was man als solches bezeichnen kann. Ich habe eher funktioniert wie eine Maschine. Und diese Beziehung war lang nicht so intensiv, wie diese jetzt.
Ich kriege einfach diese Bilder nicht aus dem Kopf: Den Sommerurlaub hatten wir schon gebucht; dort wird er dann wohl mit einer Anderen hinfahren. Er wird sich schnell eine Neue suchen und gerade das tut so weh. Wenn ich zumindest wüsste, dass es ihn auch verletzt. Und am Ende stehe ich immer alleine da.
