Zitat von Lilli70:In erster Linie muss er doch daran arbeiten sein Muster zu durchbrechen
Geht's?
Er "muss" null! Was ist denn mit Euch los?
Weil einer bei einer Fernbeziehung, inn der man sich... wie oft? ... zu Sonntagsbedingungen begegnet ist jetzt nicht gleich alles hinter sich lassen will und für ein Jahr in die Ferne zu einer Frau ziehen will, die er wie gesagt nur im Sonntagsmodus kennt, kann ich absolut nachvollziehen.
Gerade in diesen Zeiten.
Bei ihm zuhause schützt ihn alles. Er hat Ansehen an der Arbeit, ist behüteter Sohn mit allen Freiheiten im elterlichen Haus.
Der hat sich von seinem Zuhause noch nie wirklich abgelöst.
Er wird einfach mehr Zeit und mehr emotionale Sicherheit bei Dir brauchen.
Nicht etwa dadurch, dass DU Dich mehr bindest. Sondern dass ER sich stärker binden darf.
Im Augenblick kriegt er ja nur die Message "Du Versager machst mich so unglücklich". Und die Tür ins Gedicht gedonnert.
Unter Watzlawiks negativer Vorwegannahme "behalt doch Deinen blöden Hammer."
Weil man mit "es liegt nicht an Dir" schlechte Erfahrung gemacht hat, flippt wie nix Gutes und sich sagt: geh bloss mit diesem Mist weg, hat immer nur weh getan.
Ich kenn das. Ich versteh Dich da. Ich hab gestern einen üblen Tag gehabt wegen meiner eigenen Flipp-Worte ("ich melde mich." Boah... könnte ich mit Brocken werfen! Hass ich wie die Pest.)
Der Punkt ist: Du kommst da nur dann raus, wenn Du für Dich verstehst, was ein anderer jetzt tun könnte, dsmit es Dir mit der Situation jetzt besser gehen kann.