Dramaking
Gast
danke Euch für die zahlreichen Antworten, Fragen und die Wünsche. Es ging etwas chaotisch zu, aber wir wollen doch kein Drama draus machen.
Zitat von Hamster75:Hey Drama,
kann es sein, dass Du Dich auch etwas zu sehr unter Druck setzt?
Was machst Du denn für Dich? Machst Du Dir etwa noch Hoffnungen?
Für mich hört sich das so an, als ob Du es noch nicht wirklich akzeptiert hast...
Verstehe ich das richtig? Du lebst noch Dein altes Leben, so als ob die Trennung nie stattgefunden hat?
Es ist nicht so, dass ich nichts für mich tue. Im Endeffekt ist es nichts anderes, als das was ich schon während der Beziehung tat. Ich bin da nicht so anspruchsvoll. Von meiner Seite ist es auch keine schlechte Eigenschaft oder ein Fehler damit zufrieden zu sein was man hatte. Oder womit man sich beschäftigt hatte.
Was soll sich dran ändern? Ich habe weder Interesse noch Ambitionen meine Freizeitbeschäftigung auf dem Kopf zustellen. Ich muß nicht jeden Tag mit einem Feuerwerk abschliessen. Bücher, Musik usw. sind nach wie vor ein Bestandteil meiner Freizeit.
Hoffnung ist ein dehnbarer Begriff. Mal ja, mal nein. Dann wieder bisschen. Mit der Akzeptanz hast Du recht. Ich akzeptiere diese Trennung nicht - ich versuche damit klar zukommen. Dulden - hört sich eher nach einer autoritären Akzeptanz an.
Eine Beziehung heisst für mich die Verantwortung übernehmen. Verantwortung für das Wir, in meinem Fall bestehend aus ich und sie. Verantwortung beinhaltet für mich unter anderem Respekt ggü. dem Menschen mit dem ich das Leben teilen möchte bzw. teile und im schlimmsten Fall nicht mehr teilen möchte.
Denn, jede Entscheidung wirkt sich auf das Wir mehr oder weniger aus.
In meinem Fall ist dieser Respekt und auch der Anstand mit mir die Dinge klar und deutlich zu kommunizieren verloren gegangen. Das akzeptiere ich nicht, denn sie baute Mist und nicht ich.
100%ig kann ich mein altes Leben gar nicht leben. Schon deshalb nicht, weil sie, der Hund, die Wohnung nicht mehr die Teile meines Lebens sind.
Zitat von Haselschnasel:Ich hab nun mal deine Beiträge hier im Forum kurz überflogen...
Tja, hattest bis jetzt 3 Threads über das Thema am laufen. Dass da jemand, der erst hier einsteigt, nicht alles weiß, mag nicht verwundern...
Das einzige, das du ändern kannst, das bist du selber!
Nochmal die Frage: Wenn sie morgen vor deiner Tür stünde und dich sähe, was würde sie denken?
Jetzt mal aus ihrem Blickwinkel...
Würde sie aufblicken zu dir? Würde sie denken "Was für ein starker Mann! Hat sein Leben trotzt anfänglichem Kummer letztlich doch auf die Reihe gekriegt!"
Was tust du, um DICH wieder auf die Reihe zu kriegen?
Kein Problem. Ich gebe zu, dass ich niemandem es zumuten kann meine Unmengen an eröffneten Themen zu lesen. Nur wünsche ich mir dann keine Provokationen, wenn man gleichzeitig behauptet Ratschläge zu erteilen. Das ist aus meine Sicht definitiv die falsche Werkzeugkiste.
Nun zu Thema:
Ich muss mich nicht ändern. Und das hat nicht mit irgendeiner Bosheit oder Sturheit von mir zu tun, sondern schlicht und einfach mit der hier oft genannten Selbstreflektion zu tun.
Wenn Frau mir bis auf ca. 8 Std. vor der Offenbarung noch das normalste Leben lebt und bis dato keine Unzufriedenheiten nennt, kein Unglücklichsein zeigt, nichts an mir bemängelt, wer zu Hölle sollte hier beginnen eine Änderung in Gang zu setzen?
Wer sollte hier Reflektieren?
Und zum starken Mann.
Mit dem A.schtritt hat sie mich verletzt. Nicht nur das Vertrauen mißbraucht, sich feige aus dem Staub gemacht sondern auch das gemeinsam Aufgebaute zerstört. Jetzt soll ich, das Opfer, dem Täter beweisen das ich stark genug bin um aufzustehen? Nach dem sie mich verletzte?
Sie sollte sich nun genau das Ergebnis ihrer Veranstaltung mal ansehen und sich mal Gedanken darüber machen. Mal in sich gehen.
Sie soll mir beweisen, dass sie stark genug ist die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Sich mit der Sache auseinandersetzen. Und nicht wie ein kleines Mädchen kaputtgemachtes Spielzeug in die Ecke werfen und abhauen. Aufgrund ihrer unangenehmer Vergangenheit bin ich sogar ihr ggü. sehr verständnisvoll, aber selbst das spielt keine Rolle mehr.
Zitat von Commi:Mein Eindruck ist auch, daß Dramaking in eine Depression rutscht, wenn er sich nicht endlich professionelle Hilfe sucht. ....
Doch ich befürchte, daß du noch voller Abwehr bist und dir nicht helfen lassen willst.
Wieso schreibst du dann hier?
Trotzdem alles Gute und viel Kraft, woraus du sie auch immer ziehen kannst.
Du hast schon recht. Natürlich stehe ich erstmal im Vordergrund. Es ist mir dennoch zuerst wichtig zu kapieren, was da abglaufen ist.
Ich habe letztes Jahr begonnen hier zu schreiben um einfach erstmal eine mögliche Antwort zu bekommen. Erfahrungsberichte wegen. Dass ich hier noch nach 16 Monaten lamentiere, habe ich selbst nicht erwartet und schon gar nicht gewünscht. Wäre das alles so einfach zu verstehen und zu beenden, dann drücke ich selbst den Knopf.
Dramaking