Vielen Dank für eure ganzen Antworten...ich kam gestern nicht dazu hier mal intensiv reinzuschauen.
@SlevinS
Was sich jetzt im Positiven für mich verändert?`Was ich jetzt tun kann, was ich vorher nicht tun konnte?
Mir fällt da wirklich nichts ein. Wir haben uns nie gegenseitig eingeschränkt. Er ist uneingeschränkt seinen Hobbys nachgegangen, seinem DJ-Job, sogar immer an Silvester, obwohl ich am 1. Januar Geburtstag habe.
Ich konnte jederzeit hingehen, mich treffen wann und mit wem ich wollte. Er war nie eifersüchtig, ich auch nicht. Wir haben uns nie Gründe dafür gegeben. Es hat mich eigentlich nichts eingeschränkt, es gab eigentlich nichts, was ich nicht jederzeit für mich hätte tun können. Und er auch nicht. Er war auch alleine im Urlaub...hätte ich auch machen können, wenn ich das Geld dazu gehabt hätte.
Also das ist auf jeden Fall nichts, was mich positiv stimmen könnte...eher traurig, weil die Beziehung in der Hinsicht wirklich super war.
Gut, das einzige ist, dass ich nun Anspruch auf ALG2 aufstockend habe (bin Azubi) und vorher habe ich 1,5 Jahre von seinem Geld gelebt (Bedarfsgemeinschaft). Ist schon gut, jetzt wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Gut für's Selbstwertgefühl..aber mehr auch nicht.
@Rumo es fällt mir derzeit so schwer zu glauben, dass er das nur gesagt hat um es mir und sich selbst leichter zu machen. Ich möchte so gerne daran festhalten, dass er wirklich schauen wollte ob es wieder was werden kann mit uns. Ich war in dem Punkt mal wesentlich weiter, momentan mache ich Rückschritte...sehr beängstigend...
Was mir zudem noch wahnsinnig schwer fällt:
einfach die Tatsache, dass 2 Menschen, die sich geliebt haben, die so lange zusammen waren, viel erlebt haben, viele Gemeinsamkeiten haben/hatten und eigentlich ja das gleiche erlebt haben, bis vor Kurzem noch...dass die so unterschiedlich fühlen können.
Mir tut es so wahnsinnig weh und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es ihm nicht mehr weh tut. Ich kann es einfach nicht verstehen, dass er so anders fühlt als ich, dass er mich/uns nicht vermisst, dass es ihm gut geht.
Ich weiß, dass ich das akzeptieren muss, dass er seine eigenen Gefühle hat, die nun mal so sind. Aber ich kann es so schwer...
Ich weiß nicht was in meinem Kopf los ist und mit meinem Herzen.
Ich hatte das mit der Hoffnung eigentlich komplett abgeharkt, habe angefangen abzuschließen, weil ich es eh nicht beeinflussen kann. Wir haben ja nun auch lange keinen wirklichen Kontakt mehr.
Aber irgendwas in mir hat ausgelöst, dass ich wieder total Hoffnung schiebe, dass ich will, dass wir wieder zusammen sind, dass ich ihn von uns überzeugen will (was ja schon ein Widerspruch in sich ist). Man sollte niemanden überzeugen müssen...
Ich will einfach nicht, dass er mich nicht mehr will. Ich will nicht, dass er mit mir abschließt und dass er irgendwann eine neue Beziehung hat. Und wenn doch, dann soll er merken, was an uns besser war, dass ich gar nicht so schlimm bin...dann soll er mich wieder haben wollen.
Ich habe heute und die letzten Tage total den Drang ihm nochmal meine Gefühle zu schreiben, dass ich immer noch an uns glaube, möchte ihn fragen, was er denkt und fühlt, ob er wirklich abgeschlossen hat, ob er schon nach neuen Frauen guckt...ICH WERDE ES NICHT TUN. Aber ich wünsche mir gerade einfach nichts sehnlicher, als dass er sich meldet.
Gerade beim Schreiben merke ich, dass ich wirklich angefangen hatte abzuschließen und dann kam die Angst, dass ich bald höre, er hat eine Neue. Das hatte ich ja auch vor zwei, drei Tagen hier im Forum beschrieben. Dass das meine einzige Sorge derzeit ist - irgendwas von ihm zu hören und schlimmstenfalls, dass er eine Neue hat. Ich glaube ich steigere mich da so rein, dass ich es gerne verhindern würde = er muss zu mir zurück, damit ich nicht unter seiner neuen Beziehung leide.
Ich habe jetzt die WA-Blockade aufgehoben...für was auch immer. Ich kann ihn ja jederzeit wieder löschen und blockieren. Aber irgendwie fühle ich mich wohler damit. Sonst ist das alles so krampfhaft, ich kann es nicht beschreiben.
@Heartbroken38 mich aus Facebook zurückzuziehen würde mir schon schwer fallen, aber ich versuche es schon auf meine Hundegruppen zu reduzieren

Bin halt Hardcore-Hundemama. Aber ich muss auch sagen, dass ich eigentlich gar nicht soviel auf diesen Plattformen stöbere. Vor allem halt seit der Trennung...direkt danach habe ich ja unglaublich viel gepostet, weil ich wusste, dass er das sieht. Seit der Blockade gucke ich nur 1-2 Mal am Tag rein.
Dadurch dass ich ihn dort blockiert habe und hauptsächlich in den Hundegruppen unterwegs bin, bekomme ich zum Glück auch nicht so viel mit von meinen Leuten, weil es halt nicht auf meiner Startseite erscheint.
Aber vorhin hat die Freundin ein neues Profilbild eingestellt, mit der er neulich allein auf dieser Veranstaltung war (wo ich mir ja nun irgendwie einrede, da könnte (mal) was laufen) und ich habe mich gefragt, ob er da wohl auf gefällt mir geklickt hat. Was er eigentlich nicht tut...er ist kaum bei FB und Profilbilder "liked" er sowieso schon mal nicht, also wäre das auf jeden Fall richtig hart, wenn er es bei ihr täte.
Aber ich sehe es ja nicht und ich bremse mich, ihn deswegen aus der Blockade zu nehmen. Wobei ich mich schon gerne beruhigen würde. Fällt mir schon schwer gerade...und ich hasse mich wirklich dafür, für dieses selbstverletzende Verhalten.
Es ist wirklich eine Sucht.
Es geht mich nichts an, was oder wer ihm gefällt auf Facebook.
Nur weil ihm ihr Bild gefällt, heißt das nix...
Er ist und bleibt blockiert! Es bringt mir NIX nachzusehen.