Zitat von RyanG: Ich betreibe dieses Verhalten auch nicht,
RyanG, es tut mir leid für die direkten Worte, aber du lügst dir in dieser Beziehungsangelegenheit von Anfang an massiv in die Tasche, angefangen damit dass du ein sehr spezielles affärenähnliches Konstrukt als "ganz normale" Beziehung eingeordnet hast bis hin zur mehrfachen "Erkenntnis" dass es so nicht mehr geht, um dann genauso weiter zu machen wie bisher. Ich finde aber einen guten Ansatz, dass du noch weiter hier schreibst und dir zumindest die Versuche, dich aufzuwecken, noch vorab abholst, anstatt dein Ding zu machen und dann erst wieder hier aufzuschlagen wenn das Kind mal wieder im Brunnen liegt.
Zu dem Zitat: Natürlich betreibst du dieses Verhalten, und zwar aktiv. Jemand, der dieses Verhalten nicht betreibt, steigt nämlich spätestens nach dem zweiten Mal nicht wieder ein. Du bist doch kein Dummer, weswegen ich nicht ganz nachvollziehen kann wieso du dich deinen Anteilen an der Misere so sperrst, und immer wieder mit den gleichen Mitteln versuchst, irgendwas an der ebenso immergleichen Situation zu verbessern.
Ich wiederhole mich daher, dass nicht sie dein Problem ist, obwohl sie sehr offensichtlich eine wie auch immer geartete Störung hat, sondern deine eigenen Muster dich hier gefangen halten:
Zitat von Nachtlicht: Ihr fürwahr problematisches Verhalten kannst du ihr inzwischen aber wirklich nicht mehr zum Vorwurf machen, denn du hast es ja längst zu deinem eigenen Verhalten gemacht.
Es steht dir frei, das Karussell zu besteigen so oft du willst und deine Hoffnungs-Leidens-Schleife beliebig zu verlängern.
Nur solltest du im Sinne von Eigenverantwortung langsam begreifen, dass du das Ding genauso in Schwung bringst und hältst, wie deine Mitfahrerin.
Noch ein Tipp, beschäftige dich doch mal mit den Merkmalen eines dependenten Persönlichkeitsstils, vielleicht bringt das dir Erkenntnisse die dir weiterhelfen.