Zitat von Alena-52:von meiner seite aus hat das auch überhaupt nichts mit behauptung und verurteilung von der person zu tun, sondern nur mit meiner wahrnehmung und einschätzung, mehr oder weniger können wir hier auch nicht leisten!
Die Wahrnehmung und Einschätzung ist in meinen Augen sehr wandelbar, denn er stellt sie am Anfang seines Beitrags anders dar als am Ende.
Zitat:um bei dir und Deiner behauptung-unterstellung : sie tut es (jetzt) nicht ... zu bleiben - bist du dir da so sicher, dass DU es behaupten kannst ? WISSEN können wir das hier ALLE NICHT !
Nein, wissen können wir es nicht. Ich bin nur für den guten alten Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten". Der TE selbst schreibt, es gibt bisher keine Anhaltspunkte dafür, das sie sich was zuschulden kommen hat lassen während der Beziehung. Verurteilt wird sie trotzdem für was, was sie noch gar nicht in der Beziehung getan hat, denn das ist noch nicht einmal vom TE behauptet worden. Würde ich für alles bestraft was ich im Affekt gesagt aber nicht getan habe, dann wäre ich sicher auch schon im Gefängnis. Bei den einen ist es eine Frage des Horizonts, was sie im Affekt vom Stapel lassen, bei den anderen eine Frage des Impulsivität...
Zitat:was ist wirklich DEIN problem ?
Ich hasse grundlose Vorverurteilungen, und in diesem Beitrag passiert das am Laufenden Band.
Zitat:geholfen wird dem TE damit nicht. er macht auf mich einen klaren eindruck und ich traue ihm zu, dass er sich das für ihn stimmige selbst herausnehmen wird.
Auf mich macht er einen sehr unreifen Eindruck. Er läßt sich von anderen verunsichern und reitet auf Dingen rum, die seine Freundin
früher getan hat. Allein die Art der Darstellung seiner Partnerin von "ruhig und zurückhaltend" am Anfang des Beitrags zu "*beep*, Alk. und Dro." gegen Ende spricht da meiner Meinung nach was anderes als "klar". Und wenn ich mich schon vor mir ekle, weil ich mit jemand zusammen bin, der meine Moralvorstellungen nicht erfüllt, dann weiß ich nicht wie man da von Liebe reden kann... Liebe und Ekel funktioniert nicht oder es ist eine Perversion.
MMB hat recht, man muß Lebensvorstellungen "abklopfen". Aber das hat er ja nicht getan, er hat sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und die Antworten darauf als "Lebensvorstellung" gewertet. Auch das spricht nicht für Klarheit, da ich annehme, daß eine solche Konfrontation in einer Art Streit endet, wollte sie doch ihre Vergangenheit für sich behalten und er konfrontiert sie damit. Ich habe mich schon oft mit verschiedenen Partnerinnen gestritten und auch schon viele Streits miterlebt, oft sagt man im Affekt Dinge, um den anderen zu verletzen, nicht Dinge, die man wirklich vertritt. Und ich betone noch einmal: Wenn der TE mit ihr über Ihre Vergangenheit reden wollte und sie wollte das nicht, hat er meiner Meinung nach nicht das Recht, das woanders einzuholen. Wie er die weitere Zukunft mit dieser Frau dann gestaltet und ob es eine weitere Zukunft gibt, das steht auf einem anderen Blatt.
Für
mich gehört die Vergangenheit eines Partners zu seiner Privatsphäre. Gegenwart und Zukunft sind es, die
ich mit einem Partner teile.
Willst Du, Alena, jetzt nach dem beurteilt werden was Du mit 20 gemacht hast? Ich nicht. Da hat mir noch einiges gefehlt...
MfG
Manfredus