Zitat von Felica: Manche Paare sind aber auch nach 5 Jahren und länger nicht erfolgreich. Da kann das Ganze schon ein Problem werden.
5 Jahre sind es aber doch hier gar nicht.
Zitat von Felica: Vielleicht nicht der alleinige Faktor, aber definitiv auch einer.
Wie gesagt: ich bezweifle ob der Beschreibung der TE, dass der Partner diese Belastung und diesen Frust ebenso verspürt wie sie.
Nach 1.5 Jahren Beziehung in die Familienplanung zu starten, halte ich auch für ganz schön früh/zügig - und wenn der Partner so viele Stunden am Tag spielt, frage ich mich ganz einfach, wie groß seine Leidenschaft für diesen Kinderwunsch so ist.
Oftmals erlebe ich auch in meinem Umfeld die Männer da eher passiv. Sie "machen mit" und finden das oft auch gut usw. - aber den Druck in die Situation bringen - meiner Erfahrung nach - vorrangig die Frauen.
Von den Männer höre ich da weitaus öfter sowas wie "Schade, aber wenn es nicht klappt, dann ist es eben so. Traurig, aber nicht zu ändern." wohingegen Frauen das als Frust, Belastung, Schmerz und Lebensinhalt wahrnehmen.
Wie gesagt: nur persönliche Wahrnehmung.
Hier habe ich auch durch die Absage des Partners zum Pflegekind mehr den Eindruck, dass er das mitmacht, weil er spürt dass seine Frau sich das dringend wünscht und weniger, weil es auch SEIN "Herzensding" ist.
Umso mehr weil ja scheinbar keine intensiveren Gespräche über die Beziehung oder Emotionen stattfinden und er seine Überlegungen/Unsicherheiten dazu erst ganz am Ende seiner Partnerin überhaupt mitgeteilt hat.
Mein Eindruck.
Kann auch falsch sein.