Mellisandre
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Zu mir:
Ich bin 32 Jahre alt und nun fast 3 Jahre mit meinem Mann (33) zusammen, davon 1 Jahr verheiratet.
Ich habe nunmehr 11 Monate immer wieder das Gespräch gesucht um ihm zu sagen, was mir in unserer Beziehung fehlt.
Tiefe Gespräche, kuscheln, das einbringen von Ideen von seiner Seite aus, dass er auch Verantwortung übernimmt und nicht mit immer komplett alles überlässt.
Das Problem ist, dass er sich immer aus jedem Gespräch herausgeredet hat.
" Ich war schon immer so, daher sind meine exen auch immer abgehauen".
Er redet zwar davon, dass es ihm leid tut und er sich änderen wird. es bessert sich dann auch Mal kurz, dann kracht wieder alles ein.
Er zockt mir leider zu viel ( ca 5-7 Stunden) kommt dann vom PC ins Bett und wundert sich, dass dann nichts mehr läuft.
Was mich nun leider ganz von ihm entfernt hat war folgendes:
Ich liebe es zu tanzen und gehe auch eigentlich gerne auf Veranstaltungen. dachte, dass er daran genauso viel Spaß hätte. Bis er mir nach ca 4 Mal tanzen gehen offerierte, dass das nicht seine Welt sei.
(Er schaute auch konstant nur andere Damen an, mich würdigte er keines Blickes. dennoch hatte ich eine tolle Zeit).
Ich sollte laut ihm in Zukunft alleine feiern gehen.
Nun gut.
Das war für mich irgendwie ein ziemlicher Schlag vor die Magengrube, weil er immer wieder so wankelmutig war in seinen Entscheidungen.
Zb klappt es bei uns nicht mit dem Kinderwunsch. wir entschieden uns dafür uns als Pflegefamilie zu bewerben. hatten alle Seminare fertig und hätten das Abschlussgespräch gehabt. Kurz davor sagte er, dass er ein fremdes Kind nicht lieben könne und er sich nun dagegen entschieden hat.
Im Streit knallte er mir dann auch an den Kopf, dass ich einfach too much wäre usw usw.
Ich fühlte mich ni hat geliebt und eines Tages bekam ich von einem Freund den ich flüchtig vom Tanzen gehen kannte eine Nachricht.
Relativ provokant, aber ich bin darauf angesprungen. Daraus entwickelte sich ein langes hin und her über einen Messenger.
Tiefe Gespräche und ein reger Austausch über Interessen und alles, was einen bewegt usw.
Ich fühlte mich schlichtweg endlich wieder gesehen und begehrt.
So kam es dazu, dass ich zu ihm fuhr und wir ein paar Tage miteinander verbrachten ( ich war angeblich bei einer Freundin)
Da merkte ich schnell, dass er mit absoluter Sicherheit mehrere Frauen am Start hat und ich genoss einfach die Zeit mit ihm und bei ihm.
Wir treffen uns nun ca 6 Wochen und das jede Woche mindestens ein Mal.
Ich schlafe dort nun nicht mehr, aber ich verbringe dann fast den ganzen Tag bei ihm.
Wir kuscheln und schlafen so ein. Sex hatten wir nun 2 Wochen nicht ( seit 3 treffen)
Aber es fühlt sich dennoch wunderschön an.
Er wurde mir wichtig. eher auf freundschaftlicher Basis. Wir schreiben nun kaum mehr und schmieren uns auch keinen Honig um den Mund. aber wenn ich bei ihm bin, dann kommen von beiden Seiten Berührungen, die gut tun.
Mein Mann weiss, dass wir kuscheln. er weiss auch, dass mir dieser Freund viel bedeutet und ich Dinge vermisst habe, die mit ihm möglich sind.
Aber mein Mann weiss nicht, dass ich zu Beginn auch mit ihm schlief.
Ich fühle mich zerrissen, aber dieser Freund hat auch viel positives in mir ausgelöst.
Er motivierte mich, mich beruflich nun doch weiter zu entwickeln.
Ich hätte das nur als für möglich gehalten, dass ich in so eine Situation komme. Normal habe ich dieses Verhalten immer verteufelt und dieser Spagat fällt mir schwer.
Beenden möchte ich es nicht, was auch immer es ist, denn es tut mir wirklich gut. vielleicht auch gerade weil ich nun sehe, dass dieser Freund mich auch ohne Sex gerne bei sich hat und mit mir Zeit verbringen mag.