Zitat von So-What: Also ich finde ja auch unglaublich, was die TE macht oder nicht macht und äußert. Aber wie er sich bisher aufführt, auf Vereinsebene, bei Grillabende mit Bekannten, zuhause und im Urlaub ist genauso daneben.
Ja, natürlich ist sein Verhalten mehr als daneben. Verbunden mit rückgratlosem Verhalten, weil er keine Konsequenzen zieht (hat er anscheinend immer noch nicht, hab nichts davon gelesen, dass er zu seinem Bruder gezogen ist

und damit eine Trennung deutlich gemacht hat). Warum? Weil er es kann!
Ich bin mir sicher: Hätte er hier geschrieben, dass er seit 2 Jahren eine Affäre hat, sich shaize zu seiner Frau verhält, aber eine klare Trennung nicht schafft: Ihm wäre mit Sicherheit die Hölle heiß gemacht worden. Aber er schreibt hier nicht!
Andere Menschen kann man nicht ändern; selbetverständlich kann auch niemand Dinania ändern, außer sie sich selbst. Aber was hilft es, wenn ständig geschrieben wird, wie supermies ihr Mann sich ihr gegenüber verhält? Das weiß sie doch, sie beschreibt es doch selber. Und hat beschlossen, es hinzunehmen - mittlerweile seit 2 Jahren.
Nun denn - da bleibt entweder radikale Akzeptanz ohne große Hoffnung, dass er sich schon „wieder einkriegt“, sondern das es so bleibt. Sie ist weiterhin die Frau vom Vereinsvorsitzenden, macht gute Miene zum bösen Spiel, lenkt sich mit Shopping und ab und an cafesieren mit Kolleginnen ab und begnügt sich mit dem, was er ihr bieten kann und will. So haben jahrhundertelang Ehefrauen gelebt/leben müssen. Meine Wahl wäre es nicht

Oder sie ändert etwas, konfrontiert ihn mit der Situation und mit ihrem Wissen und arrangiert sich damit, dass dann die Ehe mutmaßlich beendet ist.
Oder sie jammert weitere Jahre rum und verschenkt ihre Lebenszeit. Kann und darf sie selbstverständlich auch - nur hat sich mein (!) Mitgefühl erschöpft. Da können gerne andere ihr Köpfchen streicheln und mit ihr einstimmen, wie gemein doch ihr Mann ist.
Zitat von So-What: Eine liebevolle Familie ist das aber halt schon lange nicht mehr, auch wegen des Vaters. Er nimmt die Rolle ein, von der er denkt, dass sie noch für ihn übrig ist. Natürlich nicht wegen der Kinder persönlich ungern, aber trotzdem ungern.
Nee, liebevolles Familienleben sehe ich da auch nicht mehr, sondern nur noch Fassade. Das reicht Dinania ja auch anscheinend
Natürlich gibt es immer Ausnahmen: Aber in meiner Lebensrealität haben sich Kinder, zumal in dem Alter von Dinanias, nie dauerhaft vom verlassenden Elternteil abgewandt. Selbst, wenn sie anfangs solidarisch mit dem Verlassenen sind - wenn bisher eine gute, enge Bindung bestand, dann bleibt die. Wenn alle Beteiligten es wollen und sich - hier - der Vater entsprechend bemüht. Gibt ja auch Väter/Mütter, die selber gar kein Interesse mehr an Kontakt zeigen.
Es sind nur noch wenige Jahre (ungefähr so viele, so lange dieser Thread hier schon läuft

), bis das letzte Kind volljährig ist. Wenn 3 (halbwegs) erwachsene Kinder sich dann immer noch einseitig manipulieren lassen und nicht wissen, dass Trennungen auch bei Elternpaaren passieren, dann ist - behaupte ich mal - bis dahin in der Erziehung bereits einiges falsch gelaufen.