Zitat von Freddie:Empathie ist erlernbar - allerdings im frühen Kindesalter. Später wird es schwierig. Zeigt jemand bereits ausgeprägte Züge von Empathielosigkeit, kann man ebentuell schon von einer Störumg sprechen. Bei Ausprägungen wie Psychopathie können Betroffene nur kognitiv erwünschtes Sozialverhalten vorspielen.
Diese Überflut von Urteilen an Persönlichkeits-Störungen sind einfach zu überheblich.
Es kann auch sein, dass er bis anhin ein sehr sonniges Leben führte und noch keinen ernsteren Sorgen begegnete, von seinen Eltern sehr verwöhnt wurde und er sich damit nie auseinandersetzen musste. Vielleicht ist auch das Gegenteil der Fall, dass er sich unbewusst Schützen will vor Gefühlen, weil er anderweitige Verletzungen in sich trägt. Was wissen wir denn schon. Vielleicht verhält er sich bei anderen Menschen auch anders als bei der TE.
Zu alt dafür (wie man ihn nannte) um Empathie zu entwickeln ist er sicher nicht. Im Gegenteil, er kommt nun in ein Alter, indem er mit jedem Jahr Erfahrungen mit Rückschlägen, mit Verlusten und Verletzungen machen wird und dadurch auch mehr spüren könnte, wie wichtig es ist, auf das Verhalten und die Gefühle zu achten. (Betonung auf könnte)
Es kann also gut sein, dass er sich darüber hinaus mehr und mehr dahin entwickelt ein guter Freund mit guten Qualitäten zu werden und sich damit zu verändern.
Kein Leben ohne Spuren.
Allerdings verstehe ich nicht, wieso man Lebenszeit mit einem Menschen verbringt, den man eigentlich gar nicht mag wie er ist. Die Welt steht der TE mit einer guten prise Leichtigkeit, die sie in den jungen Jahren noch vermehrt erlebt total offen.