Zitat von GiuliettaV:Mit anderen Worten Du machst Dir Sorgen, daß Deine bisherige Rechnung nicht mehr aufgeht und Du finanziell in die Pflicht genommen werden kannst.
Wo ist eigentlich das Problem, wenn Du genügend Arsenal gesammelt hast ?
Eher anders herum. Sollte sie schwanger sein, wird es meine ausgerechneten Pflichten schmälern. Meine Anwältin sagte, ich muss damit rechnen zw. 1/3 und 1/2 der Ehezeit für sie Unterhalt zu zahlen. Also 3-4 Jahre. Ist sie jetzt schwanger dürfte sich der Unterhalt auf 8 Monate begrenzen.
Meine Abfindung war so berechnet, dass ich 4 Jahre den vollen nachehelichen Unterhalt, den ich zahlen kann, auf einmal zahle und über meine Wohnungsumschuldung quer finanziere.
Wenn ich meine Wohnung verkaufe muss ich gar kein Unterhalt mehr zahlen, weil ich dann bei 1.000 Euro Selbstbehalt liege und 1.200 Euro stehen mir zu. Meine Wohnung wird mir aber negativ angelastet (Wohnvorteil) und somit werden netto ca. 300 Euro drauf geschlagen und ich komme auf 1.300 Euro. Ergo muss ich ca. 100 Euro Unterhalt an sie abdrücken. Das macht in 4 Jahren 4.800 Euro.
Ich hätte ihr runde 5.000 Euro angeboten.
Wenn ich nur 8 Monate abdrücken muss werde ich eventuell gar nichts mehr als Abfindung zahlen sondern die monatliche Sache auf mich ergehen lassen.
Und das ist auch nicht Geiz, ich habe weder den monatlichen noch den Abfindungsbetrag zur Verfügung. Das Konstrukt funktioniert nur, wenn ich meine Wohnung umschulde und mehr Kredit aufnehme und es davon bezahle. Sprich ich muss die kommenden 30 Jahre dafür abzahlen.
Ich rechne also sehr genau die Gefahren für mich aus.
Ab einem gewissen Punkt werde ich das Risiko nicht mehr eingehen und die Wohnung verkaufen, dann erübrigt sich jede Forderung nach nachehelichen Unterhalt. Ohne Wohnvorteil bin ich nicht leistungsfähig dazu. Sogar eine 200 Euro Nettolohnerhöhung würde daran dann nichts ändern.
Und hier an dieser Stelle bin ich etwas emotional...wir sind 12 Jahre durch dick und dünn gegangen. Ich habe sie vom ersten Tag an zu allen Therapien begleitet, habe die ganzen Tiere akzeptiert, weil sie das für ihr Seelenheil brauchte, habe ihr Fremd gehen letztlich akzeptiert und verziehen und sie später trotzdem allein mit ihren Freundinnen auf den Kiez gelassen zum tanzen, ohne Eifersucht oder Angst sie könnte wieder fremd gehen. Ich habe meinen damiligen Job aufgegeben um mit ihr und unserem kind zusammensein zu können statt Wochenendpendler zu werden - somit ist mein Jahresgehalt nach den Jahren ca. 50 % geringer als es hätte sein können, ich habe ihr auch verziehen, dass sie die Pille weglies und so das 2. Kind zeugte, ich habe trotz Probezeit alle Nachtschichten mit den Kids übernommen, weil sie es gesundheitlich beim ersten zumindest nicht konnte und hätte durch die Übermüdung beinahe meinen Job verloren.
Und nein ich habe meine Kinder nicht schreien lassen. Diese Unterstellung ist derart grotesk....
Mit der Trennung habe ich ihren Wunsch, dass sie die Kinder hauptsächlich betreut zugestimmt und auch akzeptiert, dass sie sofort einen neuen Freund hatte, der meinen Teil vom Ehebett eingenommen hat.
Wir haben echt viel zusammen durchgemacht und ich habe ihr Verhalten der letzten 18 Monate definitiv nicht verdient.
Ihre Aktionen mit Anwalt mir die Kinder ganz wegzunehmen und ihre ganzen Lügen vor Gericht und letztendlich ihr Betrugsversuch im Zugewinn haben meine Gutmütigkeit auf Null gesenkt.
Wir leben in einem Rechtsstaat. In diesem Rechtsstaat können wir uns die Gesetze nicht rauspicken, wir müssen uns an alle Gesetze halten.
Eins dieser Gesetze sagt, dass ich als Unterhaltspflichtiger Unterhalt zahlen muss und die Düsseldorfer Tabelle legt die Rahmenbedingungen fest. Ich halte mich an das Gesetz, zahle Unterhalt nach den von den Richtern aufgestellten Regeln.
Ein anderes Gesetz sagt, die KINDER dürfen nicht ohne meine Zustimmung wegziehen. Ich erwarte und verlange von ihr sich an Recht und Gesetz zu halten.
Und wenn ihr der Meinung seit, für Frauen gelten andere Regeln, dann ist die Bundesrepublik Deutschland nicht der richtige Wohnort für euch.
Wenn meiner Ex die Gesetze nicht passen, steht es ihr frei ihren Bundestagsabgeordneten zu fragen, ob er eine Gesetzesinitiative einbringt und über Kommunal-, Landtag -und Bundestagswahlen eine Partei zu wählen, die ihre Vorstellung von Gerechtigkeit besser wiederspiegelt.
Kriminelles Handeln, wie Betrug im Zugewinn, Betrug am Jobcenter und der Gemeinschaft (ja auch das hat sie getan) oder auch Kindesentzug bei Wegzug ohne Zustimmung beider Sorgeberechtigten ist keine akzeptable Verhaltensweise.
Und sollte sie das machen, werde ich im vorliegendem Einzelfall entscheiden ob ich ihren Entschluss akzeptiere und mitziehe oder meine Rechtsmittel ausschöpfe, die mir der Rechtsstaat einräumt - also einstweilige Verfügung, Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht etc.
Denn wenn sie nach HH zieht, dann nicht wegen Job, sondern um mit ihrem Freund zusammenzuwohnen, ohne Rücksicht auf unsere Kinder.
Und der Einzelfall heißt, dass ich mit den Lehrern, dem JA und Erziehungsberatung beraten werde, ob die einen Umzug der Kinder für sinnvoll halten oder nicht. Und nach deren Einschätzung und Urteil werde ich dann den Rechtsweg bestreiten oder eben nicht.
Wenn die Einstellung in euren Augen so verkehrt ist, oder das ich vorher versuche Fakten zu sammeln und mich schlau mache, dann tut es mir leid.
Und nein es ist kein Widerspruch wenn ich sie als Löwin bezeichne und ihr Verhalten in der Schule kritisiere. Ein dummer Spruch in der Schule, oder ihre in Teilen ausländerfeindliche Einstellung, oder auch , dass sie den großen schonmal sagte er soll die Koffer packen und zu mir ziehen, sind in Summe nicht ausreichend um ihre guten Seiten zu überdecken.
Ich be/verurteile nur ihr Verhalten nicht sie als Mensch.
Darum würde ich sie auch nicht als stinke Faul bezeichnen, denn diese Aussage umschließt alles. Sie sieht nicht ein einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und sieht ALG2 als "es steht mir zu" an.
Mit dieser Einstellung bin ich nicht einverstanden. Und ich habe im Rahmen unserer Ehe darauf hingewirkt, dass sie sich eine Arbeit sucht und Geld verdient, schon allein um ihre Entwicklung auch voranzutreiben. Arbeit ist mehr als Geld verdienen. Aber zunächst sollt sie einen Schulabschluss machen, damit sie später eine erfüllende Arbeit nachgehen kann. Das hätte ich auch alles bezahlt.
Ich habe ihr auch ermöglicht den Führerschein zu machen, damit sie unabhängiger werden kann. Letztlich hat sie es nicht geschafft, in Teilen weil die Fahrschulen hier echt blöd sind und zum Anderen aber auch weil ihr der Elan fehlte bzw. ausging.
In ihrem 400 Euro Job, den sie dann mal hatte, ist sie sogar aufgegangen und man merkte, dass eine andere Arbeit als nur Kinder ihr gut tat.
Ihre Aufgabe des Jobs, auf Anraten ihrer Anwältin - wie sie es formulierte, fand ich nicht gut.
Tangieren tut es mich nicht wirklich. Ihr wird ein Einkommen unterstellt, unabhängig ob sie es hat oder nicht und dann wird der Unterhalt berechnet. Also kann mir ihr zukünftiges Leben egal sein.
Und sie hat jetzt die Rentenauswertung erhalten. ich muss ihr 40.000 Euro an Rentenpunkten abgeben und sie mir 18.000 Euro (Erziehungszeiten). Ob sie in den kommenden 35 Jahren versucht an ihrer Rentensituation was zu ändern ist nicht meine Sache. meine Angebote nach Schulbildung, Job und Führerschein hat sie entweder abgelehnt oder ist sie nicht aktiv nachgegangen.
Aber bloß weil sie nicht einsieht Geld zu verdienen ist nicht faul - nicht in jeder Hinsicht.
Sie wäscht Wäsche, die Kinder sind immer gut gekleidet, haben genug Essen, gehen zu allen Terminen, allen U Untersuchungen, Arzttermine etc.
Aber scheinbar ist Scharz weiß Denken aber gerade In. Da werden einzelne Verhaltensweisen, die gesondert betrachtet werden als großer Widerspruch bezeichnet.
Ich fand ihr Verhalten der letzten Monate in großen Teilen sch....aber verurteile sie nicht als Mensch und sehe derzeit auch keine Veranlassung meinen Kindern ein weiteres Sorgerechtsverfahren zuzumuten.
Wenn sie aber entgegen jeder Vernunft deren schulische und berufliche Zukunft verbaut, weil sie ihren Egoismus durchsetzen will, wird sich diese Einstellung eventuell ändern.
Aber das nur, wenn ich die Unterstützung vom JA, Erziehungsberatung und der Lehrerschaft habe. Denn meine Meinung zählt praktisch so oder so nicht.
Die Richterin (wir hatten immer die gleiche) ist aber ziemlich gut und durchschaut Triaden sehr schnell. In den 3 Verfahren musste ich fast nichts sagen. Die Gegenseite hat sich immer selbst ins Aus geschossen, da ihre Einwürfe vom JA und Verfahrensbeistand nicht unterstützt wurden.
Darum würde ich in diesem Fall auch nie ohne deren Rückendeckung operieren.
Aber ich bin mir sicher auch das werden hier Einge mir wieder negativ ankreiden und mich als Taktierer hinstellen oder sonst was.
Aber bevor es darum geht müssen die Fakten geklärt werden. Und ich wollte an der Stelle nur wissen ob die Indizien meine Vermutung rechtfertigen oder es andere Theorien geben kann, warum sie aus dem ALG II ausscheidet.