Zitat von Margerite: Aber Monate in einer Klinik mit Freizeitangeboten im Einzelzimmer bei Vollverpflegung und ärztlicher Betreuung müssen ja bezahlt werden.
Zitat von Fenjal: vor allem braucht es dazu nicht die Taler anderer.
Ja ihr Lieben, so ist es in der Regel - mit den Talern anderer. Gott sei Dank
😉. Das wird vom Gesundheitssystem bzw. der Rentenversicherung übernommen.
Ich hoffe ihr zahlt einen Aufenthalt aus eigener Tasche, solltet ihr einmal in diese Situation kommen. Gilt dann übrigens aber auch für Behandlungen zum Beispiel von Diabetes, Herzinfarkten, Entzündungen im Körper, durch ungesunden Lebensstil
😉 Zitat von Margerite: Was soll das für Erfolgsaussichten haben? Zwei Lahme können zusammen auch nicht gehen. Sie bestärken sich womöglich sogar mehr in ihrem Leiden.
"Zwei Lahme"...was ist das denn für ne Aussage? Geteiltes Leid ist oft halbes Leid. Vor allem scheint dort untereinander mehr Verständnis vorhanden zu sein, als eurerseits.
Zitat von Fenjal: weg von blabla und anderen Menschen, hin zur Stille,
Kommt aufs Blabla an. Mit dir als Mitpatientin wäre Stille sicherlich die bessere Variante.
Zitat von Margerite: Vielleicht noch tanzen, gemeinsam singen und im Kreis erzählen wie schlecht es einem geht?
Zitat von Fenjal: Ganz sicher nicht.
Puzzeln, spielen, rumsitzen, plaudern? 1 Tag und dann würde ich laufen, ganz weit weg von derartigen Aktivitäten.
Das dürftet ihr persönlich gerne so handhaben. Ansonsten scheint euch nicht bewusst zu sein wie wichtig sozialer Austausch, sowie Resonanz/Nähe/Co-Regulation ist - auch im Klinikalltag
😉. Gesellschaftsspiele sind dabei eine super Option.
Man kann sich durchaus auf sich konzentrieren und trotzdem in den Austausch gehen.
Wir sind zutiefst soziale Wesen. Totale Abschirmung ist nur bedingt und selten gut.
Und sollte man dabei Gefühle jemandem gegenüber entwickeln, ist das durchaus als positives Zeichen zu werten, vor allem wenn eine Depression vorliegt - manche Menschen fühlen nämlich gar nichts mehr.
Gefühle dieser Art kann man nicht willentlich steuern. Ob es sinnvoll ist, sich tatsächlich auf die andere Person einzulassen oder nicht, kommt immer auf den Einzelfall an.
Zitat von Margerite: Dann kam er wieder nach Hause und er hatte sich tatsächlich stabilisiert und konnte wieder normal am Leben teilnehmen
Oh, dann hats ja doch was gebracht hmmm?