Zitat von Andi1337: Wenn man so agiert, sprich relativ wenig Toleranz (nicht böse gemeint) , ist dann nicht JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt ?
Auch wenn du es nicht glauben wirst, aber es soll noch Menschen geben, die auch in Zeiten emotionaler Verwirrung Rücksicht auf ihren Partner nehmen und sich dann entweder sauber trennen oder rigeros den Kontakt zu dem Dritten abbrechen.
Zitat von carlos7: Aus meiner Sicht ja. Wer nicht in der Lage ist, zumindest nach Gründen zu suchen, warum ein Partner sich verhält, wie er sich denn verhält wird
(A) nie in der Lage zu sein, größere Beziehungsprobleme zu lösen, und
(B) nichts für zukünftige Beziehungen lernen weil keine Reflexion eigenen Verhaltens erfolgt
Das eine schließt das andere doch nicht aus.
Ich habe (wie alle anderen hier) auch so eine Geschichte hinter mir. Tatsächlich sogar so ziemlich die selbe wie der TE, nur mit dem Unterschied, dass sie dann zu ihm gegangen ist.
Aus heutiger Sicht war das kämpfen und das "Nicht-selbst-trennen" ein Fehler und wenn eine Partnerin nochmal so ankommen würde, würde ich mich auch trennen ohne zurückzuschauen. Alles andere würde sich wie eine Selbstdemütigung anfühlen.
Das heißt aber nicht, dass man nicht aus den eigenen Fehler in der Beziehung lernen kann. Aufarbeitung der Beziehung und Selbstanalyse muss trotzdem sein (nach einer Trauerzeit).
Es ist aber eine ganz persönliche Entscheidung wie viel man zu ertragen bereit ist.