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Für ihn ist die Lösung klar. Ich muss meine negativen Glaubenssätze loswerden, um dadurch an meinem Verhalten etwas zu ändern. Häufig trifft es das auch, denke ich. Er sagt etwas, bei mir kommt es falsch an und ich reagiere schnippisch, emotional oder überheblich und daraus ergibt sich dann der Streit. Er ist in den Momenten aber auch null in der Lage mich in dieser Spirale zu stoppen, sondern befeuert das mit seinem Verhalten eher noch. Da treffen Emotionalität und Rationalität ungebremst aufeinander.
Er ist der Meinung, dass einem keiner in einer Paartherapie eine Anleitung geben kann, wie wir solche Streits verhindern könnten, da für ihn die Lösung ja auf der Hand liegt. Er ist durchaus an einer Änderung interessiert, sieht aber den primären Anteil da bei mir.
Und das ist genau der Punkt an dem ich verzweifle. Weil er nicht einsieht, dass er auch kleine Stellschraube an seinem Verhalten ändern könnte, die es mir leichter machen würden, wieder klar zu denken. Mich in diesen emotionalen Situationen zu reflektieren und zu erkennen, dass das jetzt drüber war. Aber auch, dass er meint, er würde sich nie im Ton vergreifen; mir dann gesagt wird, ich verdrehe alles usw.
Er bleibt dann stur bei seinem Narrativ.
