Zitat von belli: Meinst du? Ich hab mich aber so gut vorbereitet und fühle mich gut. Meine Motivation besteht darin, ihm zu zeigen, dass es mir gut geht und ich ihn nicht vermisse. Ich möchte ihm auch stolz erzählen, dass ich übernächste Woche bei meinem neuen Job anfange etc. auch um ihm indirekt zu zeigen, dass es ja bei
"mir läuft". Habe nicht vor, ein klärendes Gespräch zu führen und in die Tiefe zu gehen, das mach ich auf jeden Fall nicht, das würde mir nur schaden, all die Dinge wieder zu hören. Er wird wahrscheinlich noch froh sein, wenn ich nichts in diese Richtung anspreche...
Für mich wäre es eben eine Genugtuung ihm zu zeigen, dass er gar nicht so toll ist und ich nicht leide wegen ihm, wie er wahrscheinlich erwartet. Weiss nicht, inwiefern das nachvollziehbar ist, aber das ist das was mir gerade gut tun würde.
Zack, das isser wieder!
😂 Stärke zeigen ist keine Ignoranz, meiner Meinung nach. Wohl auch, dass man zeigen kann, dass man unabhängig sein kann und eben nicht alles mit sich machen lässt.
Ich sage mir immer: Wenn du den Ball ins Rollen gebracht hast, liegt es auch an dir, diesen wieder zu stoppen. Nur bitte werte ihn nicht ab wie z.B. "Genugtuung ihm zu zeigen, dass er gar nicht so toll ist". Das hast du nicht nötig, liebe belli
Sei einfach neutral. Ein bisschen Gefühlskalt, aber nicht böswillig. So wie es nun mal auch ist, wenn man dann noch nicht auf einen Nenner gekommen ist, um daraus mehr zu machen. Streng genommen seid ihr jetzt nur noch Bekannte oder Freunde. Und wenn du in dich schaust, wirst du sehen, dass du bei Bekannten oder Freunden auch nicht "komisch" auftreten möchtest. Nachher bist du nur die "komische alte mit einem Knacks in der Rübe". Verpasse dir also selber keinen Stempel, mit dem er dann überall hausieren gehen kann, mit: "Gut, dass nichts daraus geworden ist, weil...." und dann erzählt er, wie du dich verhalten hast. Willste ja auch nicht, wa?

Zitat von belli: Wie meinst du er hat vermutlich psychische Probleme?
Joa, einige Indizien sind da herauszulesen. Das Rezept ist einfach: Man nehme sein Alter, einen Esslöffel seiner Lebenseinstellung, zwei Messerspitzen von dem Verhältnis zu seiner Mutter, 100g von eventuellen Dro. und eine Prise seiner Überheblichkeit. Et Voila: Wir bekommen einen Clownskuchen in vielen Farben. Aber nein, ich möchte ihn nicht verurteilen, ohne ihn zu kennen
Zitat von belli: Den Männern gehts doch immer so gut nach einer Trennung...
Einspruch euer Ehren! Hier schreibt ein Mann. Ich kann sehr stark sein und meine Meinung vertreten, bin aber auf der anderen Seite ebenso emotional und lasse auch Dinge tief in mich ran und vor allem in einigen Situationen auch recht lange. Ich weiß aber, wie ich damit umzugehen habe, da ich es mir selber beigebracht habe. Nein, mir ging es nach keiner Trennung gut oder befreiend. Ich habe die komplette Beziehung immer verarbeitet und das nicht nur, was zur Trennung führte, sondern auch viele Gedanken, wie man die Trennung hätte abwenden können, was ich falsch gemacht habe und was sie falsch gemacht hat.
Da können schon ein paar Tage ins Land ziehen
