Zitat von Seneca22: Ja klar, trägt die Affärenfrau / der Affärenmann einen Teil der Verantwortung, allerdings nur wenn er/sie wusste, dass eine Familie beim Affärenführer vorhanden ist (selbiges wird ja auch zeitweise verschwiegen).
Das ist seltsam. Ich habe nämlich mal eine Affäre geführt und siehe da: Ich trage keinerlei Verantwortung für die Familie meines Ex-Affärenpartners. Und zwar deshalb nicht, weil ich sie einfach nicht übernehme. Da ist keinerlei Last auf meinen Schultern und wenn du dich auf den Kopf stellst und mit den Ohren wackelst.
Du kannst nämlich niemanden zwingen, Verantwortung zu tragen (außer in einigen justiziablen Ausnahmefällen).
Ich habe ein anderes Wertesystem als du. Ob es dir passt oder nicht.
Zitat von Seneca22: Dies ergibt sich daraus, dass der Affärenpartner in eine Familie eindringt
Schon wieder seltsam. Ich bin nämlich damals nirgendwo eingedrungen. Ich pflege sowieso sehr selten irgendwo einzudringen.
Ich kenne seine Familie ja nicht einmal, wie soll ich denn da eindringen? Vielmehr hat er seine Familie zeitweilig emotional und körperlich verlassen.
Zitat von Seneca22: MMn sollte dies auch entsprechende Schadenersatzansprüche (etwa Therapiekosten für Kinder nach einer allfälligen Trennung) nach sich ziehen, für die Affärenführer und Affärenpartner zur gesamten Hand haften…..
Viel Spaß dir bei den Gesetzesänderungen.
Und zum Glück denken die Juristen anders. Denk das mal zu Ende, wofür man dann Leute so insgesamt belangen könnte oder müsste, wenn es nach dir ginge.
Aber das Zuendedenken ist vielleicht auch nicht so dein Ding.
Zitat von Seneca22: Als wir mal gemeinsam in der Strassenbahn fuhren, hat er mir Buntstifte geschenkt, die ich angeblich umgehend aus dem Fenster geworfen habe
Das klingt für mich in erster Linie nach einem äußerst ungezogenen Kind und sagt eher weniger über ihn aus, meinst du nicht?
Oder erziehst du deine Kinder auch so, dass sie Zeug aus dem Fenster werfen dürfen, sobald ihnen etwas nicht gefällt?
Zitat von Seneca22: jedenfalls war ich in späteren Jahren öfter mal auf Besuch bei meiner „Mutter“ und
Wieso setzt du deine Mutter in Anführungszeichen? Weil sie eine neue Beziehung eingegangen ist? Hat sie damit in deinen Augen ihren Status als Mutter verwirkt?
Zitat von Seneca22: Meine Oma (Mutter meiner Mutter) flüsterte mir öfter zu, dass der Next sie quasi hypnotisiert habe.
Na, dann ist es ja gut, dass unter der Hand nur geraunt wurde, er habe sie hypnotisiert. Früher mal wurde solchen Menschen unterstellt, sie hätten andere verhext. Mit den bekannten Konsequenzen.
Gut, dass diese Zeiten vorbei sind, wenn du mich fragst.
Zitat von Seneca22: Es ist eine unausrottbare „legend“, dass Kinder sich über Trennungen ihrer Eltern freuen oder diese zumindest b e g r ü s s e n würden.
Bezweifelst du, dass es solche Kinder gibt? Das ist eine Legende für dich?
Wieder seltsam.
Ich war nämlich ein solches Kind, das wirklich heilfroh und erleichtert war, als die Eltern sich endlich trennten und die ewigen Spannungen daheim deshalb ein Ende fanden.
Zitat von Seneca22: Ich lasse mir von Euch Affärenführern NICHT vorschreiben, wie ich zu empfinden habe. Punkt.
Das ist dein Recht.
Ich lasse mir von dir übrigens ebensowenig vorschreiben, was ich zu empfinden und wofür ich die Verantwortung zu tragen habe. Und das ist wiederum mein Recht.
Zitat von Seneca22: Gott sei Dank kam nach 1 oder 1,5 Jahren meine soziale Mutter. Eine absolut integre Persönlichkeit. Bis dahin war ich allein mit ihm.
Ah.
Du meinst also, deine Mutter hat sich nicht nur von deinem Vater getrennt, sondern auch dich verlassen?
Und dir ist nie in den Sinn gekommen, dass es etwas völlig anderes ist, ob Eltern sich trennen, oder ob eine Mutter (oder ein Vater) deshalb das eigene Kind im Stich lässt?
Setzt du deine Mutter deshalb in Anführungszeichen?
Ja, das ist natürlich ein Trauma. Es hat aber nichts mit einer normalen Trennung zu tun. Vielleicht solltest du lernen, das zu unterscheiden?